| Archiv - Andacht Nr. 1365 | ||||||||||
Gewinner & Verlierer
Wir leben in einer Gesellschaft die oftmals sehr in Schwarz-Weiß-Malerei abdriftet. Sowohl im Kleinen als auch im Großen. Da macht ein Kaufhaus Reklame mit dem Spruch: "Gut ist uns nicht gut genug" oder "Ich bin doch nicht blöd". Jetzt während der Fußball-WM zählt auch nur das nackte Ergebnis und weniger wie es dazu gekommen ist. Nicht jeder wird für das was er tut gerecht belohnt oder bestraft (reguläre oder irreguläre Tore, gelbe und rote Karten). Nicht immer gewinnen die Besseren. Wir unterteilen ständig in falsch und richtig, in gut und schlecht und in erfolgreich und nicht erfolgreich. Ebenso in gut und böse, klug und einfältig, reich und arm usw. Und nicht selten sind wir hierbei unser eigener Maßstab. Gott gefällt es überhaupt nicht wenn man Gutes schlecht macht und Schlechtes gut (Jesaja 5,20). Daß wir nicht selten so sind und handeln liegt auch daran, daß wir eben nicht sehen und erkennen, was wirklich hinter einer Sache steht. Der Mensch sieht nur was vor Augen ist, aber Gott sieht unser Herz an (1. Samuel 16,17). Es geht nicht gerecht zu auf Erden - das ist eine Tatsache! Es gibt Gerechte (durch die Gnade der Erlösung) die leiden viel und gehen in ihrer Gerechtigkeit vielleicht sogar unter und es gibt Gottlose, die leben lange und erfolgreich in ihrer Bosheit (Prediger 7,14-15). Was rät uns der Prediger? Wir sollen nicht allzu gerecht sein und zu sehr den Maßstab von Gut und Böse anlegen (Vers 16). Jörg Bauer
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