Das vollkommene Erlösungswerk -|- Kurzandacht (Daily-Message Archiv, 13. Jun 2006) - von Jörg Bauer

Daily-Message
Die tägliche Kurzandacht

Archiv - Andacht Nr. 1359

für den 13 Jun 2006

Das vollkommene Erlösungswerk

''Und als er vollendet war, ist er für alle, die ihm gehorsam sind, der Urheber des ewigen Heils geworden...''

Hebräer 5,9 *©*
 

Gleich vorneweg möchte ich sagen, daß es nicht anmaßend ist, sich seines ewigen Heils in Gott sicher und bewusst zu sein (Römer 8,16). Es gibt tatsächlich Menschen, die vorgeben Christen zu sein, und dies als hochmütige und realitätsfremde Aussage anprangern. Meistens sind dies religiöse Menschen, die an eine Art Werkgerechtigkeit glauben. Jesus Christus hat mit seinem Opfertod am Kreuz und seiner Auferstehung das von Gott Vorherbestimmte vollendet. Wenn nun etwas vollendet ist, dann ist es sicher und unumkehrbar. Menschen, die von Gott ewiglich geheiligt wurden sind Menschen, die vor Grundlegung der Welt erwählt sind (Epheser 1,4-7). Sie glauben in Person Jesu Christi an den "Reichtum der herrlichen Gnade" (Verse 6-7) nach Gottes Wohlgefallen. Die Erlösung fand (rückwärts betrachtet) also bereits vor der Schöpfung statt. Und darum können wir auch durchaus feststellen, daß die Schöpfung mit der Erschaffung des Menschen nach Gottes Bild (1. Mose 1,27) ein aus Liebe geborenes göttliches Mittel zum Zweck war und ist. Gott gründet sich seine Familie dadurch, daß er die in vollkommener Gerechtigkeit erwählten Menschen tadellos, gerecht, heilig, vollkommen und gläubig im Sinne des Schöpfers macht.

Dafür wurde, als die Zeit erfüllt war (Lukas 9,51), Gott Mensch und versöhnte sich mit sich selbst durch Tod und Auferstehung Jesu (2. Korinther 5,19). Christus ist des Gesetzes Ende (Römer 10,4) und wenn etwas ein Ende gefunden hat, dann wäre es töricht und hochmütig wieder zum Anfang (den Gesetzen und der eigenen Mühe) zurückzukehren. Das offene Geheimnis eines fruchtbaren Glaubenslebens sind dreierlei: 1.) Wir sollen und dürfen die Quelle unseres ewigen Heils ausschließlich in der Person Jesu Christi sehen und suchen. 2.) Wie die Luft zum atmen brauchen wir um als Christen zu existieren und zu funktionieren den inneren Zugang zu Jesus Christus durch den Heiligen Geist und 3.) Allein davon hängen die Früchte unseres Glaubenslebens ab - vom Weinstock, denn ohne Jesus können wir nichts tun (Johannes 15,5). Die Früchte kommen dann automatisch - es kann garnicht anders sein. Unsere Tüchtigkeit (wo, wie und wann) kommt daher nicht aus uns sondern aus Gott (2. Korinther 3,5-6). Durch diesen Glauben an die ewige Erwählung (einmalige Vergebung der Sünden) sind wir im Herzen Gottes in vollkommener Liebe eingewurzelt und ewiglich gegründet (Epheser 3,17). Niemand kann uns scheiden von dieser Liebe oder uns verdammen. Wen Gott nun gerecht macht, der ist gerecht (Römer 8,31-39). :-)

Jörg Bauer


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