mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 3627 - Tue., 28 Aug 2012

Vater unser (Teil 2)

Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.

Mt. 6,10


Heute geht es weiter mit ein paar Gedanken über das ''Vater unser''. Was dürfen wir mit dem zweiten Vers aussagen, wo in unserem Leben trifft er uns?

Dein Reich komme ... wie im Himmel, so auf Erden

Durch unsere Taufe sind wir hier auf der Erde nur noch Besucher. Unsere eigentliche Heimat liegt in der Zukunft in Gottes ewigem Reich. Alles, was wir hier erdulden und erleiden wird nichts sein gegen die Herrlichkeit, die wir einmal bei Gott erleben dürfen. Hier sind wir zeitlich, dort aber ewiglich. So dürfen wir uns schon heute freuen, wie er uns einmal unseren Schmerz belohnen wird.

Doch auch schon hier und jetzt auf der Erde dürfen wir manchmal einen kleinen Vorgeschmack auf das erleben, wie es im Himmel sein wird. Gott vertröstet uns nicht nur auf seine Ewigkeit. Im Zusammenleben mit unseren christlichen Geschwistern dürfen wir schon üben und erfahren, was er für uns vorbereitet hat. Immer wieder zeigt Gott uns ein Stück Himmel auf Erden. Und es liegt mit an uns, wieviel wir von der kommenden Herrlichkeit schon hier in der Welterleben können. Wir dürfen und sollen mitarbeiten am Reich Gottes auf Erden. Dieses zu leben läßt uns auch vor der Welt ein Zeichen geben, wo unsere wirkliche Heimat ist.

dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.

Wenn Gott etwas will, so kann er einfach ein Wort sprechen und so passiert es. Schon bei der Schöpfung der Welt hat er es uns vorgemacht. Gott ist allmächtig und was er spricht, geschieht.

Doch Gott wäre nicht Gott, wenn er uns nur als Marionetten erschaffen hätte. Wir selbst können entscheiden, was wir tun. Und so läßt er uns hier auf der Erde viel Freiheit. Nicht immer und überall greift er ein, oft setzt er stattdessen auch uns an die Stelle, an der gerade ein Hebel bewegt werden muss. Gott freut sich, wenn wir ein Stück Himmel auf Erden schaffen. Wir können seine Hände und Füße sein und in seinem Sinne seinen Willen hier auf Erden erfüllen. Ein Sprichwort sagt: Arbeite so, als ob alles Beten nichts nützt und bete so, als ob alles Arbeiten nichts nützt. Ohne dass er uns seine Kraft gibt können wir nichts machen. Unsere Kraft, verstärkt durch seinen Geist läßt hier das geschehen, was Gott für uns hier vorgesehen hat.

Reich Gottes geschieht da, wo sein Wille real wird - und wir dürfen daran mitwirken!

An welchem Platz wirst du heute gebraucht?

Ich wünsche dir noch einen gesegneten Tag mit der Kraft des Herrn.

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