Bringe du mich zur Umkehr, so werde ich umkehren... -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 30. May 2024)

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Andacht Archiv-Nr. 7920

für den 30. May 2024 - Autor:

Bringe du mich zur Umkehr, so werde ich umkehren...

''Ich habe wohl gehört, wie Ephraim klagt: Du hast mich gezüchtigt, und ich bin gezüchtigt worden wie ein ungezähmtes Rind! Bringe du mich zur Umkehr, so werde ich umkehren; denn du, Herr, bist mein Gott!''

Jeremia 31,18 *©*
 

Der Einsicht ohne Gott nichts im Sinne des Schöpfers tun zu können, gehen oft eindrückliche, schwere Erlebnisse voraus. Anders begreifen wir es auch heute nicht, daß wir in Abhängigkeit zu Gott leben und glauben müssen. Was Gott bewirkt verfehlt niemals seine Absicht. In Johannes 15,5 sagt Jesus: ''Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun''. Der Glaube an Gott ist nicht damit abgeschlossen, daß der HERR uns alleine lässt nachdem er uns den Glauben schenkte. Das wäre die Lehre des Deismus. Deisten glauben auch an Gott als Schöpfer des Universums; aber sie nehmen an, dass Gott danach keinen Einfluss auf die weiteren Geschehnisse ausübt. Gott also jeden Gläubigen sich selbst überlassen würde und dann so ein Mensch seines eigenen Glückes Schmid ist, so wie es sich eben zufällig ergibt. Das ist ganz falsch. So ein Gott ist der Bibel fremd. Gott kümmert sich um uns. In 1. Chronik 29, 10-14 spricht David in seinem Lobpreis: ''Gelobt seist du, o Herr, du Gott unseres Vaters Israel, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Dein, o Herr, ist die Majestät und die Gewalt und die Herrlichkeit und der Glanz und der Ruhm! Denn alles, was im Himmel und auf Erden ist, das ist dein. Dein, o Herr, ist das Reich, und du bist als Haupt über alles erhaben! Reichtum und Ehre kommen von dir! Du herrschst über alles; in deiner Hand stehen Kraft und Macht; in deiner Hand steht es, alles groß und stark zu machen! Und nun, unser Gott, wir danken dir und rühmen deinen herrlichen Namen. Denn was bin ich, und was ist mein Volk, daß wir Kraft haben sollten, in solcher Weise freiwillig zu geben? Denn von dir kommt alles, und aus deiner eigenen Hand haben wir dir gegeben''. Wir können Gott nichts geben, denn alles gehört ihm bereits. Einmal hörte ich den Satz: ''Die Rechtfertigung findet in den Gedanken Gottes statt und nicht in den Nervensystemen des Menschen''. Das sind die biblischen Tatsachen. In 1. Korinther 1, 26-29 schreibt Paulus eindrücklich: ''Seht doch, liebe Brüder, auf eure Berufung. Nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Angesehene sind berufen. Sondern was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er zuschanden mache, was stark ist; und das Geringe vor der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, das, was nichts ist, damit er zunichte mache, was etwas ist, damit sich kein Mensch vor Gott rühme''.

Es ist Gottes Prinzip und sein heiliger Ernst, daß wir uns nicht selbst rühmen sollen und dürfen, sondern allein auf Gottes freie Gnade berufen müssen, die von Anfang bis Ende sein Werk ist ohne jegliche menschliche Beteiligung. Das kratzt womöglich an unserem Stolz und ruft eine sündige Rebellion hervor in unserem Fleisch, aber der Geist kann es nur bestätigen, was Paulus in 2. Timotheus 1, 9-10 schrieb: ''Er hat uns selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach unsern Werken, sondern nach seinem Ratschluss und nach der Gnade, die uns gegeben ist in Christus Jesus vor der Zeit der Welt, jetzt aber offenbart ist durch die Erscheinung unseres Heilands Christus Jesus, der dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium...''. Wenn Gott uns klar macht, so wie er es auch Ephraim zeigte, daß wir nicht nach menschlichen, ungeistlichen Prinzipien glauben und handeln können, ohne mit Gottes Willen zu kollidieren, dann sollten wir unsere Kniee beugen und unsere sündige Eigenwilligkeit bekennen. Ebenso tat es der ''verlorene Sohn'' im bekannten Gleichnis (Lukas 15, 18-21). Wer sich selbst so ins Licht Gottes stellt und nicht nach Ausreden sucht, über den muss sich Gott einfach erbarmen. Dann kann Gott nicht anders wie wir sowohl bei Ephraim als auch beim verlorenen Sohn erkennen. In Jeremia 31,20 sagt Gott: ''Denn so viel ich auch gegen ihn geredet habe, muss ich doch immer wieder an ihn denken! Darum ist mein Herz entbrannt für ihn; ich muss mich über ihn erbarmen! spricht der Herr''. Sind das nicht zu Herzen gehende Worte? Wer kann dieser Liebe widerstehen? Ebenso empfand es der verlorene Sohn: ''Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir, und ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen; mache mich zu einem deiner Tagelöhner! Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater. Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und hatte Erbarmen; und er lief, fiel ihm um den Hals und küsste ihn'' (Lukas 15, 18-20). So ist unser Gott! Ein Gott der Gnade und Liebe. Und diese Buße sollte auch der ständige Begleiter unseres Glaubenslebens sein. Es sollte zu unserer Einstellung werden, unsere Knie vor Gott zu beugen und nach seiner Gnade und seinem Willen täglich zu fragen. Gott segne euch!

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