Wie mich Jesus fand... -|- Andacht von Martina Gohl (Daily-Message-Archiv, 07. Nov 2023)

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Andacht Archiv-Nr. 7715

für den 07. Nov 2023 - Autor:

Wie mich Jesus fand...

Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.

Matthäus 7,7 *©*
 

Hallo, ich bin Martina, 61 Jahre alt. Gerne möchte ich euch erzählen, wie mich Jesus fand. Als ich ein kleines Kind war, betete man mit mir die üblichen Kindergebete. Wenn ich heute so zurückdenke, dann faszinierte mich damals schon die Tatsache, dass es einen Gott geben muss. Oft hatte ich als Kind Angst. Vor allem möglichen. Vor jedem fremden Geräusch, das ich vor dem einschlafen hörte, vor schlimmen Träumen, und oft auch vor unangenehmen Gefühlen. Und auch manchmal vor anderen Menschen. Dazu muss ich, glaube ich, jetzt doch etwas erklären. Dadurch, dass ich blind bin, haben mich als Kind laute Geräusche immer erschreckt. Wenn ich heute zurückdenke, dann bin ich sicher, dass Gott schon immer seine Hände über mich gehalten hat. Wie oft fiel ich die Treppen in unserem Haus hinunter. Ich kann mich nicht erinnern, mich jemals verletzt zu haben. Ja, und dann kam die Teenager-Zeit. Mit Hardrock und Alkohol. Aber auch das suchen nach einem Sinn im Leben. Als begeisterter Radiohörer war ich natürlich, wie man so schön sagt, oft auf Wellenjagd. Wieder mal auf der Suche nach einem tollen Sender, stieß ich auf ein christliches Radio-Programm. Damals war das der Evangeliums-Rundfunk. Es war ein Kinderprogramm. Aber ich fand das so spannend, als von Jesus gesprochen wurde. Ich wusste, dass Jesus existiert.

Meine Oma war eine fleißige Kirchgängerin. Nein, ich würde nicht sagen, dass sie ein gläubiger Christ war. Aber das, was sie in der Kirche lernte, hat sie mir manchmal erzählt. Als ich die Sendung im Evangeliums-Rundfunk hörte, wartete ich darauf, wann wohl die nächste Sendung im Radio läuft. Sie lief zwei Tage später. Also, schaltete ich wieder ein. So ging das eine lange Zeit. Dann kam der Konfirmandenunterricht und die Konfirmation. Das war für mich ein sehr wichtiges Ereignis. Denn es war so die erste Hinwendung zu Gott. Ja, ich wusste, dass der Herr Jesus mein Leben lenken wollte, und dass er mich führen wollte. Aber die flippige Teenie-Zeit war noch nicht zu Ende.

Durch die Sendungen im Evangeliums-Rundfunk war mir klar, dass Jesus eines Tages wieder kommt. Ich hatte immer Angst, das zu verpassen. Ich hatte immer Angst, nicht dabei zu sein. Eines Tages, während meiner Berufsausbildung in Stuttgart, war ich in einem Rockkonzert. Ich wollte dieses super Konzert echt genießen. Doch plötzlich kam der Gedanke: bist du bereit, wenn Jesus wiederkommt? Und ich dachte: nein, jetzt bitte nicht! Dann, während dieser Zeit in Stuttgart wurde es doch ernst. Ich wollte mein Leben mit Jesus leben. Das war total wichtig für mich. Aber wie sollte das gehen? Zu dieser Zeit hörte ich oft eine Sendung im ERF, die hieß: ERF junge Welle. An einem Freitagabend hörte ich wieder eine dieser Sendungen. Ich weiß nicht mehr, worum es ging. Als ich das Radio abschaltete und einschlafen wollte, betete ich noch:

Lieber Gott, ich möchte doch mit dir leben. Was soll ich denn machen? Plötzlich war der Gedanke da: triff dich mit Leuten. Mein Gebet ging daraufhin noch weiter: Herr, ich kenne so viele Menschen, mit wem soll ich mich denn treffen? Und die Antwort kam sofort: Triff dich mit Christen. Ich sagte noch: Herr, ich glaube, ich kenne keine Christen. Zumindest weiß ich nichts davon. Am nächsten Tag bekam ich einen Anruf von einem jungen Mädchen, die mit mir zusammen den Konfirmandenunterricht besucht hat. Sie erzählte mir, dass sie einen Jugendkreis besucht. Sie lud mich ein, an diesem Abend mitzukommen. Und ich sagte sofort: ja!

An diesem Abend wusste ich, dass meine Suche ein Ende hat. Dies war der Anfang meines Weges mit Jesus. Das ist alles jetzt schon sehr lange her. Es gab Höhen und Tiefen. Es gab wunderbare Zeiten und traurige Zeiten. Gerne möchte ich jedem zurufen: du hast schon so lange gesucht! Kehre um! Bring ihm alles, was dich von Gott trennt. Die Bibel nennt es Sünde. Die Arme des Vaters im Himmel sind offen. Er hat seinen Sohn Jesus für dich gegeben. Das habe ich erfahren, das haben so viele andere auch erfahren. Und du kannst es auch erleben. Ich danke dem Herrn für dich.

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