Egoismus oder Dienst? Teil 1 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 15. Feb 2023)

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Andacht Archiv-Nr. 7450

für den 15. Feb 2023 - Autor:

Egoismus oder Dienst? Teil 1

''Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem HERRN und nicht den Menschen''.

Kolosser 3,23 *©*
 

Wer etwas gerne macht, hat auch die große Chance es gut zu machen. Das zählt für das Berufsleben, die Freizeit, die Schule, die Familie und auch das Gemeindeleben. Unsere Motive sollten wir immer hinterfragen. Es kommt nicht in erster Linie darauf an, was bei einer Sache herausspringt, sondern mit welcher inneren Einstellung ich tätig werde. Wir sehen die Welt und uns selbst, durch die Brille die wir auf der Nase tragen an - im übertragenen Sinne. Man kann natürlich in allem immer nur das Nötigste tun, in der Hoffnung trotzdem möglichst den höchsten Nutzen daraus zu ziehen. Aber wer nur für Lohn und Anerkennung bereit ist Gutes zu tun, offenbart eher großen Egoismus als Geistlichkeit und Freundlichkeit. Gott weiß sehr wohl, daß ''ein Arbeiter seines Lohnes wert ist'' (Lukas 10,7) aber er weiß auch zu unterscheiden zwischen Berechnung und Aufrichtigkeit. Ein anderer Aspekt ist, in dem Bewusstsein seine Arbeit zu leisten, daß man einen liebenden und bewahrenden Gott hinter sich stehen hat, der einem zum Leben gerne geben will, was man benötigt. Wie gehen wir mit anderen Menschen um? Mit unseren Freunden, Kollegen, unseren Kindern, unserem Ehepartner und unseren Glaubensgeschwistern? Was ist deine Einstellung? Denkst du, daß sich letztlich doch nur jeder selbst der Nächste ist? Gott legt viel Wert darauf daß wir unser Leben mit der richtigen Einstellung leben! Jesus war als Mensch sanftmütig und von Herzen demütig - wie weit sind wir im Alltagsleben davon entfernt? Menschen sind vielen Schwankungen unterworfen (einer mehr, einer weniger, aber keiner ohne). Das hindert uns nicht selten daran objektiv, nüchtern und gerecht uns zu verhalten. Wir schaffen es oft nicht gelassen und entspannt zu sein. Und wenn die Dinge nicht so laufen wie geplant, oder etwas meine Vorstellungen durchkreuzt, zeigt sich oft unser wahres Innenleben und unsere emotionale Stabilität und Abhängigkeit. Gott aber bleibt derselbe in alle Ewigkeit. ER ist die Konstante im Leben von Christen. Gott wurde Mensch, aber er ist kein Mensch. Das ist nicht zu unserem Nachteil...! Wozu wir oft nicht fähig sind, da kann uns Gott helfen wenn wir ihn darum bitten.

Und um diese Hilfe sollten wir vorher beten, und nicht erst dann wenn meine Planungen durcheinander geraten sind. Gott sieht in unser Herz und prüft unsere Nieren (Psalm 7,10). Was ein Mensch wirklich leistet sehen wir Menschen oftmals nicht, aber Gott tut es. Menschen neigen zur Oberflächlichkeit aber Gott dringt mit seinem Geist bis in die Tiefen unserer Seele vor. Nicht selten ist Arbeit die wir vor allem für Gott tun wollen auch Grund zum Lob und zur Anerkennung durch unsere Vorgesetzten und Kollegen im Betrieb oder der Firma. Wer Gottes Ehre sucht in dem was er tut, wird den Segen Gottes in Bewegung setzen. Ganz egal wie hoch oder niedrig diese Arbeit auch sein mag. Lassen wir also unseren Glauben nicht zu Hause in der Garderobe liegen, wenn wir zur Arbeit gehen oder uns sonst in der Welt bewegen. Für die meisten Menschen ist der Glaube an einen persönlichen Gott reine Dummheit und realitätsfremdes Verhalten was lediglich für besonders labile Menschen einen inhaltslosen, aber therapeutischen Nutzen hat. Wie ist das nun untereinander als Christen? Gibt unser Verhalten denen recht, die uns kritisieren und belächeln? Können wir unseren Glaubensgeschwistern noch zuhören und sie ernst nehmen? Sind wir noch neugierig im positiven Sinne? Sagt uns die Predigt oder die Andacht noch etwas oder sind das alles nur noch ''alte Kamellen''? Tausendmal gehört, tausendmal ist nichts passiert? Ich denke da sollten wir uns alle stets hinterfragen. Auch unter Christen gibt es manchmal Wahrnehmungsstörungen. Der Feind schläft nicht. Wenn der Satan uns schon nicht vom Glauben abhalten kann, dann will er uns zumindest im Umgang miteinander zu lässigen, stolzen, gleichgültigen, blinden und gelangweilten Christen umfunktionieren.

Fortsetzung morgen...

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