Es sei denn, daß ihr vergeblich geglaubt hättet...Teil 1 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 30. Jan 2023)

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Andacht Archiv-Nr. 7434

für den 30. Jan 2023 - Autor:

Es sei denn, daß ihr vergeblich geglaubt hättet...Teil 1

„Ich erinnere euch aber, ihr Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht, durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr an dem Wort festhaltet, das ich euch verkündigt habe — es sei denn, dass ihr vergeblich geglaubt hättet“.

1. Korinther 15, 1-2 (Schlachter 2000) *©*
 

Immer wieder lese und höre ich Beiträge von gläubigen Menschen auf YouTube oder anderswo, die einzelne Verse aus der Bibel herausnehmen um zu beweisen, daß man tatsächlich vom Christen wieder zum Atheisten werden kann und man dann entsprechend, wie im Eingangstext steht „vergeblich glauben“ kann. Aber sie übersehen dabei oftmals den Gesamtzusammenhang. In der Bibelschule hat man uns immer wieder zurecht eingehämmert, daß wir den Kontext beachten müssen. Worum geht es in diesem gelesenen Abschnitt? Es geht um das Zeugnis von der Auferstehung des Christus! Warum dieses einmalige Ereignis so untrennbar mit der Erlösung verbunden ist, und man (darauf bezogen) tatsächlich einen vergeblichen und überflüssigen Glauben haben kann, lesen wir in 1. Korinther 15, 12-18: „Wenn aber Christus verkündigt wird, dass er aus den Toten auferstanden ist, wieso sagen denn etliche unter euch, es gebe keine Auferstehung der Toten? Wenn es wirklich keine Auferstehung der Toten gibt, so ist auch Christus nicht auferstanden! Wenn aber Christus nicht auferstanden ist, so ist unsere Verkündigung vergeblich, und vergeblich auch euer Glaube! Wir werden aber auch als falsche Zeugen Gottes erfunden, weil wir von Gott bezeugt haben, dass er Christus auferweckt hat, während er ihn doch nicht auferweckt hat, wenn wirklich Tote nicht auferweckt werden! Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, so ist auch Christus nicht auferweckt worden. Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden; dann sind auch die in Christus Entschlafenen verloren“. Es leuchtet doch ein, daß ein Glaube, der nur vom Boden bis zur Zimmerdecke reicht, der die Ewigkeit leugnet weil man ja nach dem leiblichen Tod sowieso nicht auferstehen wird, so ziemlich das Nutzloseste ist, was man sich vorstellen kann. Welche Hoffnung sollte ein Glaube beinhalten der mich nicht erlöst, mich nicht ewig leben lässt, und mich in keinster Weise irgendwie trösten und stärken kann? So ein Glaube wäre ein vergeblicher Glaube! Paulus schrieb der Gemeinde vom Evangelium. Das war sein Thema.

Es ging ihm nicht darum, Christen vor dem Abfall zu warnen, sondern zu erinnern und ihnen die Grundlagen des rettenden Evangeliums erneut aufzuzeigen in ihren Anfechtungen, die sie offensichtlich hatten. Und darum wiederholen sich Verkünder auch immer wieder und weisen auf das hin, was man bereits angenommen hat und worin man bereits errettet ist und was einem vollständig bereits verkündigt worden ist. So wie es Paulus mit den Korinthern gemacht hat. Und wenn es Christen gibt, die meinen man muss ein zerstückeltes Evangelium verkünden und es den Christen in ihrem Glaubensleben schwerer machen als es nötig und von Gott gewollt ist, dann muss man dem entgegenwirken. Man gibt Gott keine Ehre, wenn man sein rettendes und vollkommenes Evangelium in die unvollkommenen Hände von Menschen gibt, die es nicht aufgeben wollen Werke hochzuhalten, wenn nur angenommene Gnade nötig ist. William McDonald schreibt: ''Paulus erinnert sie an die gute Nachricht, die er ihnen »verkündigt« hat, die sie »angenommen« haben und in der sie nun auch »stehen«. Hier ging es nicht um eine für die Korinther neue Lehre, sondern es war notwendig, daß sie in dieser kritischen Zeit an sie erinnert wurden. Es war dieses »Evangelium« gewesen, durch das sie »errettet« wurden. Dann fügt Paulus die Worte hinzu: »Wenn ihr festhaltet, mit welcher Rede ich es euch verkündigt habe, es sei denn, daß ihr vergeblich zum Glauben gekommen seid.« Sie waren durch das Evangelium von der Auferstehung gerettet worden – es sei denn, es gäbe keine Auferstehung. In diesem Falle wären sie natürlich nicht erlöst. Das »wenn« in diesem Abschnitt drückt keinen Zweifel an ihrer Errettung aus, auch lehrt es nicht, daß sie durch das Festhalten erlöst werden. Paulus will hier einfach aussagen, daß sie nicht gerettet wären, wenn es die Auferstehung nicht gäbe. Mit anderen Worten, diejenigen, die die leibliche Auferstehung leugneten, griffen die gesamte Wahrheit des Evangeliums frontal an''. Ein falsch oder unzureichend angenommener Glaube hat Konsequenzen. Das sollten wir als Christen wissen. Daraus macht die Bibel kein Geheimnis. Es gibt keine billige Gnade!

Fortsetzung morgen...

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