Wie man Gott etwas leiht! Teil 1 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 17. Sep 2022)

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Andacht Archiv-Nr. 7299

für den 17. Sep 2022 - Autor:

Wie man Gott etwas leiht! Teil 1

''Einer teilt reichlich aus und hat immer mehr; ein andrer kargt, wo er nicht soll, und wird doch ärmer. Wer reichlich gibt, wird gelabt, und wer reichlich tränkt, der wird auch getränkt werden''.

Sprüche 11, 24-25 *©*
 

Was wir tun oder nicht tun, kommt irgendwann und irgendwie auf uns zurück. Darum sollten wir auch das Böse meiden und das Gute tun, so lange wir noch Zeit und Gelegenheit dazu haben. In Galater 6, 7-10 steht entsprechend: „Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten. Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen. Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen“. Manchmal verhalten wir uns, aus Angst etwas zu verlieren, entgegen unserer Möglichkeiten. Aber dazu besteht meist kein Anlass, denn Gott vergisst nicht was wir Gutes tun. In Sprüche 19,17 steht: „Wer sich des Armen erbarmt, der leiht dem HERRN, und der wird ihm vergelten, was er Gutes getan hat“. Und arm sind wir ja in gewisser Hinsicht irgendwo alle, oder? Positive Dinge, zu denen wir im Grunde auch durchaus geneigt sind, sollten wir dann auch, soviel an uns liegt, in die Tat umsetzen. Liebe oder Hilfe nur in Gedanken nützt keinem etwas. Paulus schreibt in dem Zusammenhang der Gemeinde in Korinth: ''Nun aber vollbringt auch das Tun, damit, wie ihr geneigt seid zu wollen, ihr auch geneigt seid zu vollbringen nach dem Maß dessen, was ihr habt. Denn wenn der gute Wille da ist, so ist er willkommen nach dem, was einer hat, nicht nach dem, was er nicht hat'' (2. Korinther 8,11-12). Unser guter Wille, verbunden mit dem was wir haben und tun können, ist etwas Gutes und Erbauliches und sicherlich nicht unwillkommen. Dem sollten wir uns nicht verweigern. In Sprüche 3, 27-35 steht: „Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag. Sprich nicht zu deinem Nächsten: Geh hin und komm wieder; morgen will ich dir geben –, wenn du es doch hast...

Trachte nicht nach Bösem gegen deinen Nächsten, der arglos bei dir wohnt. Geh nicht mutwillig mit jemand vor Gericht, wenn er dir kein Leid getan hat. Sei nicht neidisch auf den Gewalttätigen und erwähle seiner Wege keinen, denn wer auf Abwegen geht, ist dem HERRN ein Gräuel, aber den Aufrechten ist er freund. Im Hause des Frevlers ist der Fluch des HERRN, aber das Haus der Gerechten wird gesegnet... Er wird der Spötter spotten, aber den Demütigen wird er Gnade geben. Die Weisen werden Ehre erben, aber die Toren werden Schande davontragen“
. Wenn jemand etwas nicht hat und kann, und dennoch meint, etwas tun zu müssen, macht nur leere Versprechungen, disqualifiziert sich selbst und offenbart mehr Schein als Sein. Arm zu sein ist keine Schande aber auch ein Armer kann zu Stolz und Hochmut neigen - indem er beispielsweise sich nicht helfen und dienen lassen will, von jemandem der es besser kann und es tatsächlich gut meint. Auch so etwas gibt es. Es geht hier sicherlich nicht nur um materielle Dinge wie Geld, Nahrung und Kleider, sondern ebenso um andere Dinge, die man hat und weitergeben, einsetzen sowie zum Guten und Erbaulichem verwenden kann. Nicht zuletzt seine geistlichen Gaben. So manche Begegnung in unserem Leben und Alltag ist kein Zufall. Petrus schreibt in seinem ersten Brief hierzu folgendes: ''Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes: Wenn jemand predigt, dass er's rede als Gottes Wort; wenn jemand dient, dass er's tue aus der Kraft, die Gott gewährt, damit in allen Dingen Gott gepriesen werde durch Jesus Christus. Sein ist die Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen'' (1. Petrus 4, 10-11). Wir Menschen verhalten uns manchmal etwas merkwürdig und auch die Christen sind davon nicht ausgenommen. So mancher stellt sich arm, untalentiert und unwissend, obwohl er das nicht ist und wieder andere halten sich für reich und begabt und haben nichts davon.


Fortsetzung morgen...

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