Leben mit Wirkung nach außen verbindet -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 09. Jul 2022)

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Andacht Archiv-Nr. 7229

für den 09. Jul 2022 - Autor:

Leben mit Wirkung nach außen verbindet

Ich bin der wahre Weinstock. Mein Vater ist der Weinbauer.

Joh.15,1 *©*
 

Johannes 15,1-5: Ich bin der wahre Weinstock. Mein Vater ist der Weinbauer. Er entfernt jede Rebe an mir, die keine Frucht trägt. Er reinigt jede Rebe, die Frucht trägt, damit sie noch mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein geworden durch das Wort, das ich euch verkündet habe. Bleibt mit mir verbunden, dann bleibe auch ich mit euch verbunden. Eine Rebe kann aus sich selbst heraus keine Frucht tragen. Dazu muss sie mit dem Weinstock verbunden bleiben. So könnt ihr keine Frucht tragen, wenn ihr nicht mit mir verbunden bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer mit mir verbunden bleibt so wie ich mit ihm, bringt reiche Frucht. Ohne mich könnt ihr nichts erreichen.

Es ist ein bekanntes Wort von Jesus, bei der die Rollenverteilung klar ist: Jesus ist der Weinstock, Gott ist der Weingärtner, wir sind die Reben. Die Platzanweisung und die Aufgabenbeschreibung als Christ ist eindeutig: Wir sind die Reben und für die Frucht zuständig, indem wir sie durch die Beziehung zu Jesus entstehen lassen. Jesus sagt: Ihr seid die Reben. Wenn wir nach außen Jesus leben, werden wir zusammenwachsen. Das Miteinander bereichert: Man ergänzt sich, weil keiner alles kann. Ich bringe den Kids ab dem ersten Schultag bei: Zusammen schaffen wir es besser, wir ergänzen uns und keiner lacht jemanden aus. Leider zeigt der Alltag immer wieder: Egoismus Konkurrenzdenken, Neid, Eifersucht und Angst. Wir empfinden das Miteinander als gewinnbringend, aber auch als anstrengend.
Das ist das Problem beschrieben: Sobald eine Rebe aus der Reihe tanzt und etwas besonderes sein will, wird es schwierig mit dem Miteinander. Sobald wir nicht mehr von Jesus die Kraft beziehen, sondern aus uns selbst heraus stark sein wollen, wird es fruchtlos zugehen.
Gott wird immer eine Mannschaft zusammenstellen, damit an seinem Reich gebaut werden kann. Eine Mannschaft besteht immer aus mehreren Mitspielern, die zusammen ein Ziel erreichen wollen. Teamgeist und kein Ausbrechen ist gefragt. So ist es auch bei dem christlichen Zeugnis-Leben. Dabei darf es nicht krampfhaft zugehen. Von IHM kommt die Kraft, um bei anderen das christliche Zeugnis zu leben.
Es ist gut, wenn man einen gemischten Salat der Gaben hat. Dadurch entsteht eine gewisse Geschmacksbombe, die auch eine gewisse spannende Kreativität besitzt. Die notwendigen Energien und Vitamine sind auch dabei. Wichtig ist die Lehre, aber auch das organisatorische Talent. In der Gruppenarbeit kann ich bei meinen Kids immer wieder sehen, wer welche Rolle einnimmt, damit sie zu einem ansprechenden Ergebnis kommen: der eine ist kreativ, der andere kann es umsetzen, der andere hat das Material…. Klar, gibt es Diskussionsgespräche mit verschiedenen Gedanken, aber die Grundidee ist wichtig. So ist es auch in der Gemeinde: Das Ziel und der Grundgedanke, der weitergegeben werden soll ist wichtig. Da kann es auch mal zu verschiedenen Meinungen kommen. Bricht jemand aus, so wird das Ziel von der Gruppe verfehlt.
Viele Gemeinden gehen gerne erfahrene Wege, weil sie das Ergebnis einschätzen können. Das trifft aber auch für das Leben zu, was der einzelne Mensch geht. Auf dem Weg fühlen wir uns sicher. Die einzelnen Phasen sind eventuell eher zu berechnen. Es herrscht eine gewisse Ordnung. Neue Wege können Fremdbestimmung bedeuten. Nicht einschätzbare Überraschungen können auf uns zukommen.
Andererseits wollen wir Freiheit, Spontanität und keine Fremdbestimmung. Wir wollen unser eigenes Leben gestalten und Entscheidungen treffen. Doch was ist jetzt gut: sein eigenes Leben bestimmen und leben oder Jesus als Mittelpunkt das Leben gestalten lassen?
Ich habe mehrere Personen vor Augen, die bewusst sagen: Mit Jesus kann ich nichts anfangen, ich komme ohne ihn gut klar. Sie werden immer das Gute im selber Gestalten des eigenen Lebens sehen. Ich habe aber auch andere Personen erlebt, die selbst im Sterben noch anderen Mut machten und nicht sich in den Mittelpunkt stellten. In der Familie, in der Gemeinde….. muss man entscheiden, was das Ziel ist, welche Talente haben wir zur Verfügung, wie ist der Zeitplan….

Gaben bedeuten Aufgaben, aber Aufgaben setzen keine geistlichen Gaben frei. Der Weg geht anders herum, wenn Frucht entstehen soll. Der Weinstock Jesus hat mich mit Geist und Gaben beschenkt. Als Rebe am Weinstock wird es nur Trauben geben können. Es wäre ein Krampf, wenn die Rebe Äpfel bringen müsste. Genauso ist es, in der Gemeinde Aufgaben wahrzunehmen, zu denen Gott mich nicht begabt hat.
Ich wünsche dir heute, dass du deine Gaben für Gott einbringen kannst.

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