Ziehe deine Unterschrift nicht zurück! Teil 2 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 21. May 2022)

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Die tägliche Andacht Lösung: Die Losung

Andacht Archiv-Nr. 7180

für den 21. May 2022 - Autor:

Ziehe deine Unterschrift nicht zurück! Teil 2

''Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er mir hilft mit seinem Angesicht''.

Psalm 42,6 *©*
 

Das Weizenkorn wächst zunächst im Dunkeln (unter der Erde) und im Verborgenen. Und es bedarf eben Regen, Ruhe und Zeit um zu wachsen und um sichtbar zu werden. Das ist ein schönes Bild und anschaulicher Vergleich mit manchen Umständen in unserem Leben als Christen. Ein egozentrischer Ansatz zur Lösung meiner Probleme ist aber der falsche Ansatz. Als Christen lösen wir unsere Probleme nicht selbst. Eben auch nicht selten darum, weil es aus Gottes Sicht keine Probleme sind, sondern in gewisser Weise einfach nur Geduldsproben und Mittel zum Zweck. In Hebräer 6, 10-12 steht: „Denn Gott ist nicht ungerecht, dass er euer Werk und die Bemühung in der Liebe vergäße, die ihr für seinen Namen bewiesen habt, indem ihr den Heiligen dientet und noch dient. Wir wünschen aber, dass jeder von euch denselben Eifer beweise, sodass ihr die Hoffnung mit voller Gewissheit festhaltet bis ans Ende, damit ihr ja nicht träge werdet, sondern Nachfolger derer, die durch Glauben und Geduld die Verheißungen erben“. Vertrauen zu lernen kann mitunter eine harte Bewährungsprobe sein. Gibt es jemanden, der das anders erlebt? Wir wissen zwar, daß uns alle Dinge zum Guten mitwirken (Römer 8,28) aber in der Praxis wehren wir uns viel zu oft dagegen, und wollen nicht warten und im Unklaren darüber sein, wie es (möglichst schnell) besser werden kann. Das fördert aber die Egozentrik, die mich massiv in meinem vertrauenden Gebetsleben behindern wird. Gott hat gar nichts dagegen daß wir aktiv werden, nachdenken und Lösungen suchen, aber wir müssen es Gott überlassen, was er segnen will und kann, und was nicht. Wir dürfen Gott nicht darauf festlegen, daß er uns auf die Art und Weise hilft, wie wir das uns vorstellen. Aber wir dürfen uns immer auf seine biblischen Zusagen verlassen und uns im Gebet auch darauf stützen. Und das ist eben in erster Linie eine Angelegenheit des Vertrauens und nicht der wankelmütigen Gefühle, die uns viel eher in Richtung Resignation treiben können, als eine vertrauende Glaubensbasis auf Grundlage des Wortes Gottes in der Bibel.

Gott kennt uns und weiß wie es in uns aussieht - ganz sicher. Der König David schrieb in Psalm 139, 23-24: ''Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich's meine. Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege''. Kennen wir immer unsere Verfehlungen? Der König David hatte intensiven Kontakt zu Gott und in seiner Gegenwart wurde ihm sofort klar und bewusst, daß er nicht selten blind für seine eigenen Abgründe und verkehrten Taten und Denkweisen war. Darum bat er Gott um Wegweisung und Klarheit damit er seine eigenen Wege im Lichte Gottes prüfen kann um dann in den Wegen Gottes zu laufen. Wenn wir betrübt sind müssen wir es ebenso machen.Nicht in Eigendisziplin und Selbstanalyse eine Kosten- und Nutzenbilanz erstellen wollen, die unsere Lebensstrategie neu bewertet, damit unsere Seele mehr Dinge zum freuen findet. Das funktioniert vielleicht mit meinen Aktienfond (falls ich so etwas habe), aber nicht mit meiner Seele und meinem Herzen. In Jeremia 17, 9-10 steht: „Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig; wer kann es ergründen? Ich, der HERR, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, um jedem Einzelnen zu vergelten entsprechend seinen Wegen, entsprechend der Frucht seiner Taten“. Wenn meine Tat so ein Gebet wie von David ist, dann ist das für Gott eine durchaus brauchbare und willkommene Frucht. Gott allein kennt unser Herz. David betete in Psalm 16, 7-8: „Ich lobe den HERRN, der mir Rat gegeben hat; auch in der Nacht mahnt mich mein Inneres. Ich habe den HERRN allezeit vor Augen; weil er zu meiner Rechten ist, wanke ich nicht“.

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