Versperrt nicht den Brunnen! Teil 1 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 01. Feb 2022)

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Andacht Archiv-Nr. 7071

für den 01. Feb 2022 - Autor:

Versperrt nicht den Brunnen! Teil 1

„Aber Mose floh vor dem Pharao und hielt sich im Land Midian auf. Und er setzte sich an einen Brunnen. Aber der Priester in Midian hatte sieben Töchter; die kamen, um Wasser zu schöpfen, und füllten die Tränkrinnen, um die Schafe ihres Vaters zu tränken. Da kamen Hirten und jagten sie fort. Aber Mose erhob sich und kam ihnen zu Hilfe und tränkte ihre Schafe. Und als sie zu ihrem Vater Reguel kamen, sprach er: Warum seid ihr heute so bald wiedergekommen? Sie sprachen: Ein ägyptischer Mann hat uns aus der Hand der Hirten gerettet, und er schöpfte uns auch Wasser genug und tränkte die Schafe! Er sprach zu seinen Töchtern: Und wo ist er? Warum habt ihr den Mann dort gelassen? Ruft ihn her, dass er [mit uns] Brot isst“!

2. Mose 2, 15-20 *©*
 

Was zeichnete Mose vor Gott aus? Oder anders formuliert, was für eine Aufgabe hatte Mose von Gott erhalten? Er sprach den Willen Gottes aus (mit Hilfe Aarons) und führte das Volk Gottes durch die Wüste. Hier waren es selbstsüchtige Hirten, die den Töchtern eines Priesters es verwehren wollten die Schafe mit lebensnotwendigem Wasser aus dem Brunnen zu versorgen. Zur Zeit des Laubhüttenfestes sagte Jesus worauf es ankommt. Er bezeugte den Menschen, daß sie einen Durst haben, den sie nur durch Gottes Willen in Jesus Christus befriedigen, stillen und erhalten können. In Johannes 7,37 steht: „Aber am letzten, dem großen Tag des Festes stand Jesus auf, rief und sprach: Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke“! Das ist es was wir als Christen auch heute jeden Tag brauchen: Wort, Wasser und Geist! Nur der Geist Gottes kann einer durstigen Seele Leben und Segen und innere Stärke geben. Und wenn wir das im Glauben ergreifen und die Quelle kennen aus der wir schöpfen dürfen, dann darf uns niemand daran hindern können. In Johannes 7,38 fuhr Jesus fort als erhinzufügte: „Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen“. Wenn Hirten soweit in ihrer Selbstherrlichkeit und frommen Arroganz gehen, daß sie anderen (scheinbar geringeren Menschen als sie selbst) den Zugang zum Brunnen blockieren, sie wegjagen oder meinen nur sie hätten das Recht daraus zu schöpfen und zwar vor allen anderen, erinnert doch auch an das Verhalten der Pharisäer und Schriftgelehrten, die von Jesus für ihr arrogantes Verhalten hart kritisiert wurden. In Matthäus 23,13 sagte er: „Aber wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr das Reich der Himmel vor den Menschen zuschließt! Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, die lasst ihr nicht hinein“.

Und dieses schäbige Verhalten ist leider bis zum heutigen Tag nicht vergangen. Vielleicht hindert man die Leute heute nicht direkt daran Gottes Wort zu lesen. Immerhin kann man heute Bibeln kaufen oder im Internet lesen, aber wer erklärt es, und wer legt es recht aus, hat geistliches Verständnis und kennt die Prioritäten? Wer hat noch Liebe zum Wort und will es weitergeben zur Erbauung und inneren Stärkung? Gerade jetzt, wo in den Gemeinden und im Internet viel über Politik, Corona, Religion, Endzeit etc, scheinbar endlos debattiert wird und das Evangelium scheinbar nur noch am Rande interessant ist? Gerade das Thema Impfung und Corona spaltet die Gemeinden, schürt viel zu oft ungeistliche Diskussionen und verursacht dadurch für manche, die das lebendige Wasser dringend brauchen, einen stachligen Zaun um den Brunnen, aus dem sie trinken sollten und müssen. Aber Gott sieht das und handelt. Bei den Frauen am Brunnen war es Mose der eingriff, die Wasserdiebe verscheuchte und den Frauen half die Schafe zu tränken. Die Schafe sind im übertragenen Sinn wir Gläubigen. In Johannes 4,14 redete Jesus mit einer samaritischen Frau am Brunnen, und machte ihr deutlich wie wichtig es ist, aus der Quelle des Lebens zu trinken und darauf zu vertrauen, daß es seine überirdische und ewige Wirkung hat. Er sprach: „Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm zu einer Quelle von Wasser werden, das bis ins ewige Leben quillt“...

Fortsetzung morgen...

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