Ich habe keinen Menschen! Teil 1 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 16. May 2021)

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Andacht Archiv-Nr. 6810

für den 16. May 2021 - Autor:

Ich habe keinen Menschen! Teil 1

''Als Jesus diesen daliegen sah und erfuhr, daß er schon so lange Zeit [in diesem Zustand] war, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden? Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich in den Teich bringt, wenn das Wasser bewegt wird; während ich aber selbst gehe, steigt ein anderer vor mir hinab. Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm deine Liegematte und geh umher! Und sogleich wurde der Mensch gesund, hob seine Liegematte auf und ging umher''.

Johannes 5, 6-9 *©*
 

Unser Gott ist in seinem Handeln stets souverän und vollkommen. Dies beinhaltet auch, daß die Augen des HERRN alles aufmerksam sehen und erkennen. David schrieb in Psalm 121, 1-6: ''Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat! Er wird deinen Fuß nicht wanken lassen, und der dich behütet, schläft nicht. Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. Der Herr behütet dich; der Herr ist dein Schatten zu deiner rechten Hand, daß dich am Tag die Sonne nicht steche, noch der Mond bei Nacht''. Was bei der Begebenheit am Teich Bethesda auffällt, daß nicht der Kranke Jesus sieht und ihn anspricht, sondern daß es genau umgekehrt ist. Jesus sieht den Kranken! Und ebenso sieht er auch dich und mich, egal in welcher Situation wir uns gerade befinden. Und wir dürfen auch sicher sein, daß Gott uns und unseren Zustand besser sehen und einschätzen kann, als wir das selbst je bewerkstelligen könnten. Was dies letztlich bedeutet, drückt David wunderbar in seinem Psalm aus. Gott schläft nicht! Wir sind wohl öfters abwesend oder sehen manche Gefahren nicht oder verzetteln uns durch so manche kopflose Aktion. Bei Gott kann so etwas nie passieren. So wie der kranke Mann am Teich darauf wartet, daß ein Mensch ihm hilft, so warten wir vielleicht auch, daß sich Umstände zu unseren Gunsten verändern und ein Mensch oder der Zufall uns hilft. Geht es uns nicht auch manchmal so, daß wir wie dieser Mann sagen müssen: ''Ich habe keinen Menschen''! (Vers 7)? Aber fragen wir uns auch, ob wir auf Menschen oder auf Gott warten und hoffen sollen? William McDonald schreibt: „Einer der Männer, die dort an dem Teich warteten, war »achtunddreißig Jahre mit seiner Krankheit behaftet«. Das heißt, daß er in diesem Zustand schon war, ehe der Retter geboren war. Der Herr Jesus wußte das alles. Er war diesem Menschen nie vorher begegnet. Doch wußte er, daß er »lange Zeit« krank war.

In liebevollem Mitgefühl »spricht er zu ihm: Willst du gesund werden?« Jesus wußte, daß dies der größte Wunsch des Mannes war. Aber er wollte den Mann zu einem Eingeständnis seiner eigenen Hilflosigkeit bringen. Er sollte zugeben, daß er auf Heilung angewiesen war. Ähnlich ist es mit der Errettung. Der Herr weiß, wie nötig wir die Errettung haben, aber er wartet darauf, daß wir mit unserem eigenen Mund bekennen, daß wir verloren sind, ihn brauchen und ihn als unseren Retter annehmen. Wir werden nicht durch unseren Willen gerettet, doch muß der menschliche Wille mitspielen, wenn Gott einen Menschen rettet. Die Antwort des Kranken war sehr mitleiderregend. Jahr um Jahr hatte er bei dem Teich gelegen, darauf gewartet, hineinzukommen, doch jedesmal, »wenn das Wasser bewegt worden ist«, hatte er niemanden, der ihm geholfen hätte. Jedesmal hatte er versucht, hineinzukommen, doch jedesmal war ein anderer schon eher da. Das erinnert uns daran, wie wir enttäuscht werden, wenn wir uns auf unsere Mitmenschen verlassen, daß sie uns von unseren Sünden erretten. Das Bett des Kranken war eine Matte oder eine leichte Matratze. Jesus forderte ihn auf, aufzustehen, seine Matte zu nehmen und umherzugehen. Die Lehre für uns lautet hier, daß wir, wenn wir errettet werden, nicht nur aufgefordert werden aufzustehen, sondern auch umherzugehen. Der Herr Jesus heilt uns von der Krankheit der Sünde, und dann erwartet er von uns, daß wir ein Leben führen, das ihm Ehre macht“
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Fortsetzung morgen...

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