Rechte Zeit und Erntezeit 1 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 13. Sep 2020)

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Andacht Archiv-Nr. 6565

für den 13. Sep 2020 - Autor:

Rechte Zeit und Erntezeit 1

„Inzwischen aber baten ihn die Jünger und sprachen: Rabbi, iss! Er aber sprach zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, die ihr nicht kennt! Da sprachen die Jünger zueinander: Hat ihm denn jemand zu essen gebracht? Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe. Sagt ihr nicht: Es sind noch vier Monate, dann kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: Hebt eure Augen auf und seht die Felder an; sie sind schon weiß zur Ernte. Und wer erntet, der empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, damit sich der Sämann und der Schnitter miteinander freuen. Denn hier ist der Spruch wahr: Der eine sät, der andere erntet. Ich habe euch ausgesandt zu ernten, woran ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten“.

Johannes 4, 31-38 (Schlachter 2000) *©*
 

Die Mission des Sohnes Gottes war es, Menschen zum lebendigen Wasser, also zur Quelle des Lebens zu führen durch die Verkündigung des seligmachenden Evangeliums. Das war und ist bis heute der Same der ausgestreut wird. Das steckt im Missionsbefehl drin: „Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden“ (Markus 16, 15-16). Zwischen der Aussaat der Worte Jesu und dem, was daraus mit der Zeit erwächst und sichtbar wird bei einem Menschen dem das gesagt und mitgeteilt wurde, vergeht die eine oder andere Zeitspanne. Eine Bekehrung ist oftmals wie eine Kette mit einzelnen Gliedern der Verkettung. Wir wissen meist nicht, welches Glied nun mein Beitrag ist, der einem Menschen hilft die rettende Botschaft des gekreuzigten Sohn Gottes in seiner Seele festzumachen und anzunehmen. Nicht selten (wenn wir das erleben dürfen, daß sich ein Mensch bekehrt) ist dies durch Vorarbeit eines anderen gläubigen Menschen möglich gemacht worden. Und dies mitunter unabhängig davon wie viel Zeit dazwischen liegt – manchmal vielleicht sogar viele Jahre. Viele Evangelisten oder auch einfach Christen, die Zeugnis geben und ebenso in der Fürbitte sich einsetzen, sehen nicht viel von dem was ihre Arbeit und ihre Gebete bei denen bewirken, an die sie denken.

Es ist aber niemals umsonst oder überflüssig, auch wenn wir diesen Eindruck möglicherweise haben sollten. Darum sollten wir unbedingt weiter beten und weiter Zeugnis geben und weiter predigen, weil Gottes Wort tatsächlich unsichtbar und nicht immer greifbar seine Wirkung haben wird – früher oder später. In Jesaja 55, 9-11 steht: „Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, so weit reichen meine Gedanken über alles hinaus, was ihr euch denkt, und meine Möglichkeiten über alles, was für euch machbar ist. Und wie Regen oder Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, ohne dass er die Erde tränkt, sie fruchtbar macht, dass alles sprießt, dass Brot zum Essen da ist und Saatgut für die nächste Saat, so ist es auch mit meinem Wort: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, sondern bewirkt, was ich will, und führt aus, was ich ihm aufgetragen habe“. Jesus ging es bei der Begebenheit mit seinen Jüngern nicht um Essen und Trinken und um die Sorgen des täglichen Bedarfs und anderen Äußerlichkeiten, die die Jünger hier in Beschlag genommen hatten. Sie merkten und verstanden in diesem Moment nicht, daß Jesus nicht von Nahrung sprach, sondern von seiner Mission und dem, was noch auf ihn zukommen sollte. Darum fragten sie sich zuerst nichts verstehend auch untereinander, ob ihm denn jemand zu essen gebracht hatte!?

Fortsetzung morgen...

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