Wunder erleben! -|- Andacht von Rosemarie Schauer (Daily-Message-Archiv, 17. Jun 2018)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5746

für den 17. Jun 2018 - Autor:

Wunder erleben!

und rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen.«

Psalm 50/15 *©*
 

Glaubt ihr auch an Wunder? Wie oft habt ihr schon um ein Wunder gebeten und es traf dann auch tatsächlich ein? Wir durften vor kurzem eine gewaltige Gebeterhörung erleben, welche Psalm 50/15 bestätigt. Ich will euch davon berichten.

Wir betreuten vor 2 Jahren in unserer Heimatstadt einen jungen Flüchtling aus Nigeria. Leider wurde dieser nach Italien, seinem erst Aufnahmeland, abgeschoben. Dort bekam er in der Großstadt Turin den Aufenthaltsbescheid für längere Zeit. Er fand in Österreich zu Jesus und nun schenkte Gott ihm den Anschluss an eine kleine Pfingst-Gemeinschaft. Wir pflegen nach wie vor Kontakt zu ihm und beschlossen einen Teil unseres Urlaubes im Juni zu opfern, um ihn zu besuchen. Wir freuten uns sehr darauf ihn nach so langer Zeit wiederzusehen.

Endlich war es so weit, dass wir uns auf die Reise machen durften. Eine weite Fahrt lag vor uns, so fuhren wir am ersten Tag nur die Hälfte der Strecke und übernachteten unterwegs in einer kleinen Pension. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück ging es weiter. Wir waren schon eine Weile unterwegs, als mein Mann kurz vor Turin beschloss eine Raststelle anzufahren, um die Toilette aufzusuchen.

Da enormer Betrieb war, verspürte man schon beim Eintreten eine unangenehme Atmosphäre. Irgendwie fühlten wir uns geschoben und gestresst und wir waren beide froh wieder im Auto zu sitzen. Mein Mann schloss für ein paar Minuten die Augen um sich zu erfrischen. Er wollte schon aus der Raststelle fahren, als er wie vom Blitz getroffen nach seiner Tasche suchte. Obwohl er ein totaler Kontrollfreak ist und grundsätzlich ''immer'' beim Einsteigen die Anwesenheit seiner Tasche kontrollierte, passierte ihm aus Müdigkeit der Fehler, dass er sie diesmal in der Toilette hängen ließ. Mitten am Gelände sprang er aus dem Auto und rannte in die Raststelle zurück. Es war unglaublich, dass ihm so ein Fehler unterlief. Es befanden sich Führerschein, Bank- und Kreditkarten und ca. 120 Euro im Portmonee. Außerdem war auch noch sein Handy in der Tasche.

Meine Gedanken überschlugen sich. Es waren ca.15 Minuten seit des Verlassens der Toilettenräume, es bedarf eines riesen Wunders, wenn an so einem Menschen überlaufenen Ort die Tasche noch vorhanden war. Ich schrie unaufhaltsam zu Gott, „Bitte Herr lass ein Wunder geschehen. Bitte lass die Tasche noch da sein!“ Mir war panisch schlecht, denn ich saß noch dazu ohne Autoschlüssel, mitten am Platz vor der Ausfahrt im Auto und fürchtete zum Verkehrsbehinderer zu werden.

Auch wenn es eine Ewigkeit zu sein schien, es vergingen nur ein paar Minuten, bis mein Mann endlich beim Auto auftauchte. Es war unglaublich, doch Gott hörte unser Schreien und half uns aus, als wir das unmögliche herbei gebetet haben.

Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen!“

Das Wunder war tatsächlich eingetroffen, in der Hand hielt er seine Tasche. Wir hatten wahrlich Glück im Unglück, denn obwohl das Geld weg war, die Papiere und Wertkarten und das Handy waren noch vorhanden. Was für eine Freude, nicht auszudenken welche Schwierigkeiten wir gehabt hätten, wenn seine Wertsachen weggewesen wären.

Gott sei Lob und Ehre, er hat uns nicht im Stich gelassen.

Müde vom Ereignis, aber mit Frieden im Herzen, fuhren wir weiter. Wir verlebten drei schöne intensive Tage mit unserem jungen Schützling, Lernten Stadt und seine Freunde kennen und feierten am Sonntag mit unseren Italienischen Geschwistern Gottesdienst.

(Psalm 105)

Seid herzlichst gesegnet, eure

()


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Rosemarie Schauer: Geschichten aus der Lebensschule: von Gott signiert
Das Buch von Rosemarie Schauer soll beitragen Menschen zum Nachdenken zu bringen, sie berühren, erfreuen und ihnen anhand ihrer Geschichten und Gedichte zeigen, wie lebendig unser Gott und Lehrer in jede Situation unseres Lebens spricht, um uns zu lehren.


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