Gottvertrauen -|- Andacht von Ulrike Puintner (Daily-Message-Archiv, 09. Feb 2018)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5618

für den 09. Feb 2018 - Autor:

Gottvertrauen

Der HERR selbst geht vor dir her. Er steht dir bei und verlässt dich nicht. Immer hält er zu dir. Hab keine Angst und lass dich von niemandem einschüchtern

5. Mose 31,8 *©*
 

David und Goliath
Zwischen den Israeliten und den Philistern gab es Krieg. Die Philister hatten
einen Riesen als Kämpfer. Er hieß Goliat. Dieser trat hervor und bot an,
den Krieg in einem Zweikampf zu entscheiden. Als die Israeliten das hörten,
bekamen sie große Angst.
Zu dieser Zeit hütete David gerade Schafe. Er war der Sohn Isais und lebte in
Betlehem. Sein Vater sprach zu ihm: „Schau nach deinen Brüdern, die im Krieg
sind, und bring ihnen etwas zu essen.“ Und David ging, wie sein Vater es ihm
aufgetragen hatte.
Als David am Kriegsschauplatz angekommen war, sah er den Riesen Goliat.
Er hörte, wie er die Israeliten und ihren Gott verspottete. Er merkte, wie alle
Israeliten vor ihm Angst hatten und flohen. David war entsetzt und sprach:
„Das darf nicht sein!“
David sagte zu König Saul: „Ich kämpfe gegen ihn.“ Saul entgegnete: „Du bist
noch zu jung.“ David erwiderte: „Als Hirte habe ich gegen Löwen und Bären
gekämpft, um meine Lämmer zu retten. Der Herr war immer auf meiner Seite,
er wird es auch jetzt sein.“
Da stimmte Saul zu. Er wollte David helfen und gab ihm seine Rüstung, doch
David lehnte ab, denn sie war viel zu groß für ihn. Er nahm einen Stock, lief zum
Bach und holte fünf flache Kieselsteine. Er legte sie in die Hirtentasche und ging
mit seiner Schleuder auf Goliat zu.
Goliat blickte ihn voll Verachtung an und sagte: „Bin ich denn ein Hund, dass
du mit einem Stock zu mir kommst?“ David antwortete: „Du kommst zu mir mit
Schwert und Speer, ich aber komme im Namen des Herrn.“
Als der Philister immer näher kam, lief ihm David entgegen, nahm einen Stein
aus seiner Tasche und schleuderte ihn direkt an Goliats Stirn. Dieser fiel zu
Boden. Als die Philister sahen, dass Goliat tot war, ergriffen sie die Flucht.
David hatte Israel gerettet.
1. Samuel 17:1-54
Jeder von uns hat seinen persönlichen Riesen vor sich, der sich aufbäumen will, uns kleinmachen will. Egal mit was wir zu kämpfen haben, wir dürfen darauf vertrauen Gott ist mit uns, er geht vor uns her. Seine Kraft ist gross, wenn wir schwach sind.
Denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig 2. Korinther 12,9
Der HERR selbst geht vor dir her. Er steht dir bei und verlässt dich nicht. Immer hält er zu dir. Hab keine Angst und lass dich von niemandem einschüchtern! ( 5. Mose 31,8)

Oft ist es nicht leicht aus dem Gedankenkarrussell auszubrechen. Unsere Gedanken kreisen nur um unsere Probleme und alldem, was uns belastet.

Was helfen kann ist eine andere Sichtweise. Worauf legen wir den Fokus. Das, auf was wir schauen gewinnt Macht und wird grösser. Auf was richten wir unseren Blick?

-Auf unsere Ängste zb. vor Krankheit, vor Menschen, vor Ablehnung, vor Arbeitslosigkeit, vor der Zukunft, vor dem Sterben und Tod,

-auf unsere Sorgen, um die Kinder,

-auf unsere Bitterkeit durch Verletzungen, nicht vergeben können,

-auf unsere Eifersucht und Neid, weil wir uns mit anderen vergleichen,

-auf unseren Ärger mit anderen, Mobbing,

-auf unser Leid und Schmerz,

Wie können wir mit diesen Gedanken und Sorgen umgehen? Schauen wir auf Gott und seine Möglichkeiten. Wenn wir mit unseren Möglichkeiten am Ende sind, fangen Gottes Möglichkeiten erst an.
Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. Lukas 18,27
Alle eure Sorge werfet auf ihn; denn er sorgt für euch! 1Petr 5,7

Konzentrieren wir uns auf Gott und nicht auf unser Problem!

Gott führt durch Stürme und Kämpfe. Widerstände lässt Er zu, damit wir zur Erkenntnis gelangen

Wenn wir unsere Schwierigkeiten und Probleme anschauen, so müssen wir auch Gottes Möglichkeiten und Wege betrachten!

Unsere Probleme bleiben vorerst, aber durch Jesus sehen wir sie erleuchtet und hell in Seinem Licht. Dadurch sehen wir die Möglichkeiten und Chancen in unserem Leben und das, was wir aufräumen müssen mithilfe Seiner Kraft.

Machen wir aus unseren Schwierigkeiten einen Sieg, vertrauen wir Gott!

Vertrauen wir Gott in gewissen Dingen oder vertraue wir nur uns selbst ?

Vertrauen wir in unsere Kraft und unser Wissen oder legen wir alles in Gottes Hand ?
Psalm 145, 14: "Der Herr hält alle, die da fallen, und richtet alle auf, die niedergeschlagen sind."
Sprüche 3, 5-7 : "Vertraue auf den Herrn mit ganzem Herzen und verlaß dich nicht auf eigene Klugheit; denke an ihn auf allen deinen Wegen, so wird er dir die Pfade ebnen. - Halte dich nicht selbst für weise; fürchte den Herrn und halte dich fern vom Bösen."

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