Erkenntnis des Guten -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 11. Sep 2016)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5102

für den 11. Sep 2016 - Autor:

Erkenntnis des Guten

''Ich danke meinem Gott allezeit, wenn ich deiner gedenke in meinen Gebeten - denn ich höre von der Liebe und dem Glauben, die du hast an den Herrn Jesus und gegenüber allen Heiligen -, dass der Glaube, den wir miteinander haben, in dir kräftig werde in Erkenntnis all des Guten, das wir haben, in Christus''.

Philemon 4-6 *©*
 

Nicht wenige Christen leiden unter ihrer allzu pessimistischen Einstellung (und andere mit ihnen). Es ist erkennbar, daß solche Menschen zumeist auch Schwierigkeiten haben ihren Glauben im Alltag bewusst wahrzunehmen. Probleme, Spannungen und Streß werden dann oft nur als sinnlose Störung empfunden. Oder sie nehmen den Glauben nur sehr einseitig wahr, und können diesem Leben auf Erden so gar nichts mehr abgewinnen und schalten innerlich ab. Entsprechend gelaunt und eingestellt wirken sie dann nach außen. Paulus lobt nun in seinem Brief an Philemon, deren praktisches Glaubensleben in höchsten Tönen und mit liebevollen Worten. Er war davon überzeugt, daß die Gnade im Herzen des Philemon (und seiner Frau Appia) eine ganz besondere Bedeutung hatte. Es gibt so vieles, was das Herz betrübt und unseren Widerspruch und Tadel hervorruft, dass wir leicht dazu neigen, das zu übersehen, was an echter Frucht des Geistes tatsächlich zu bemerken ist. Philemon wäre nicht so gut bei Paulus und den anderen Glaubensgeschwistern angekommen, wenn er nur aufgesetzt freundlich gewesen wäre, oder einen naiven Glauben gehabt hätte. Bei ihm hat die Erkenntnis einerseits und die Erfahrung andererseits in seinem ganzen Wesen durchgeschlagen (Philipper 1,9). Bei uns sollte es auch so sein. Wir dürfen an biblischer Erkenntnis wachsen und sollen unsere Erfahrungen machen - dort wo wir jetzt und auch in Zukunft sein werden. Das Gute sieht man dort, wo man es sucht. Erfahrungen im Glauben machen nicht blind dem Bösen gegenüber (im Gegenteil). Man ''glaubt'' sich seine Welt nicht einfach schön, sondern kann einfach klarer unterscheiden zwischen dem was weltlich (zeitlich endend) und dem was göttlich (ewig beginnend) ist.

Philemon sah in seinem Leben und dem, was er erfahren hat, den ''unausforschlichen Reichtum Christi'' (Epheser 3,8). Das war seine ''Lebensphilosophie'' und die machte ihm die Gnade Gottes so wertvoll. Er hat sich nicht von schlechten Gefühlen leiten lassen oder hohle Vergnügungen zur Ablenkung gesucht. Vielmehr setzte er das um, was Paulus in Römer 12,2 schrieb: ''Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene''. Es war den Menschen um Philemon herum sehr wohlgefällig (allen voran Paulus) von ihm zu hören und seinen liebevollen Umgang mit ihnen zu genießen. Kann man das auch von dir sagen? Glauben und Liebe gehören zusammen - keine Gefühlsduselei, aber so etwas wie in Kolosser 3, 12-14 steht: ''So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit''. Uns steht eine wunderbare, herrliche und über alle Maßen liebevolle Zukunft bevor. Was wir jetzt hier manchmal an negativen Dingen erleben, hat erstens einen Sinn, und ist aber letztlich nicht wert überhaupt genannt zu werden, gegenüber der Herrlichkeit, die uns im Himmel erwartet (Römer 8,18). Glaubst du das?

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