Richter und Erlöser -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 15. Jan 2016)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4862

für den 15. Jan 2016 - Autor:

Richter und Erlöser

''Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind''.

Johannes 3, 16-21 *©*
 

Ohne Licht würden wir die Dunkelheit nicht erkennen. Und ohne Gottes klares Gesetz auch nicht unsere Schuld. Den Sinn des Lebens finden wir nicht in einer dunklen Ecke unserer kurzweiligen Existenz. In Römer 7, 7-11 steht entsprechend: ''Was sollen wir denn nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde erkannte ich nicht außer durchs Gesetz. Denn ich wusste nichts von der Begierde, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte (2.Mose 20,17): »Du sollst nicht begehren!« Die Sünde aber nahm das Gebot zum Anlass und erregte in mir Begierden aller Art; denn ohne das Gesetz war die Sünde tot. Ich lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, wurde die Sünde lebendig, ich aber starb. Und so fand sich's, dass das Gebot mir den Tod brachte, das doch zum Leben gegeben war. Denn die Sünde nahm das Gebot zum Anlass und betrog mich und tötete mich durch das Gebot''. Das ist der Charakter von Sünde, daß wenn sie erleuchtet, aufgedeckt und sozusagen bloßgestellt wird, und ihr gezeigt wird was sie ist, dann tut sie erst recht das ihrer Gesinnung nach eindeutige: Sündigen! Sie ist unverbesserlich, untherapierbar, untrennbar mit dem Leben des Menschen verbunden. Es gab keine andere Lösung davon befreit zu werden, als daß sie sterben musste. Einer für alle! Als Gott Mensch wurde, hatte dies für alle Zeiten für alle Menschen seine Konsequenzen. Wäre Gott im Himmel geblieben, gäbe es weder Erkenntnis über die Sünde, noch die Chance Gottes Zorn zu entgehen. Zur Not wären viele dann gerichtet worden, ohne wirklich zu verstehen warum. Aber Gott wurde Mensch und hat uns nicht im Unklaren gelassen. ER gab sein Leben hin und hat sein kostbares Blut vergossen, damit durch dieses eine Opfer, die Sünde stellvertretend für alle Gläubigen vernichtet wird. Und wer heutzutage ungläubig ist, reagiert auf das Evangelium so wie einer, der überhaupt nicht kapiert hat, was das mit den Sünden auf sich hat, und wozu ein allmächtiger Gott uns hier Vergebung und Erlösung zusprechen müsste? Es ist ihnen wie schon die Bibel betont (1. Korinther 1,18), eine Torheit (Dummheit) und entsprechend das Resultat ihrer Verlorenheit.

Durch Jesus Christus kam das Licht in die Welt (Johannes 9,5) und trennte Gut und Böse. Durch sein Opfer am Kreuz von Golgatha, hat sich Jesus auch das Recht erkauft, zu richten die Lebenden und die Toten. Johannes schreibt in Apostelgeschichte 10, 42-43: ''Und er hat uns geboten, dem Volk zu predigen und zu bezeugen, dass er von Gott bestimmt ist zum Richter der Lebenden und der Toten. Von diesem bezeugen alle Propheten, dass durch seinen Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfangen sollen''. Die Spreu trennt sich vom Weizen (Lukas 3,17). Das ist bereits geschehen, aber es ist noch nicht offensichtlich. Die Zeit schreitet voran und mit der Sünde auf Erden wird es auch nicht besser, sondern schlimmer. Der ungläubige Mensch ist verloren, in jeder Weise untauglich für den Himmel, und auf dem Weg in die Hölle. Hölle steht für vollständige Einsamkeit und Sinnentleerung und Gottlosigkeit. Nichtsdestotrotz gilt auch heute noch der Aufruf, daß Sünder (die das erkennen wollen) in Jesus Christus einen gnädigen und barmherzigen Erlöser finden dürfen (Johannes 3,16). Wir müssen vor Gott nicht bleiben was wir sind. Es wäre in jeder Hinsicht besser und klüger (Psalm 53,3: ''Gott schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, dass er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage'' ). Entweder ist Jesus unser Richter oder unser Retter - dazwischen ist nichts! Er will unser Erlöser sein, denn dafür hat Gottes Sohn den Weg frei gemacht. Es gibt auch keinen anderen Weg zu Gott und zur Vergebung der Sünden als ausschließlich durch Gottes Sohn Jesus Christus, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist (Johannes 14,6). Das bezeugt Jesus selbst in der Bibel, dem Wort Gottes, dem wir vertrauen dürfen und müssen - es führt (wie auch immer) kein Weg daran vorbei.

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Diese Andacht gibt es auch in Englisch: Judge and Saviour


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