Weil es wahr ist! -|- Andacht von Rosemarie Schauer (Daily-Message-Archiv, 12. Dec 2015)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4828

für den 12. Dec 2015 - Autor:

Weil es wahr ist!

Hört auf zu lügen und »sagt einander die Wahrheit«,

Epheser 4/25 a) *©*
 

Es ist leicht die guten Dinge und großen Schritte im Glauben zu erzählen. Es ist auch leicht die Wahrheit anderer ans Licht zu bringen. Doch liebe Leute, es ist schwer die eigenen Fehler zu bekennen. Ihr habt von mir schon viele gute Gedanken und großartige Glaubensbekenntnisse hier lesen dürfen, aber heute möchte ich euch erzählen, wie schnell es geht, dass auch ich in die Falle des Feindes tappe.

Ich bin eine sehr aktive Christin, verkünde mit Leidenschaft das Evangelium und ich werde im April nächsten Jahres, einen ebenso aktiven Christen heiraten. Eigentlich hätten wir allen Grund uns zu freuen, doch es wird uns ziemlich schwer gemacht. Denn der Teufel brüllt und versucht uns aufs massivste zu stören. (1.Petrus 5/8) Es gefällt ihm nicht, wie sich unser Leben entwickelt und deswegen stehen wir und ganz besonders ich, seit einiger Zeit in großer Herausforderung und Anfechtung. Im Job, in der Familie und in der Partnerschaft geht es drunter und drüber und die Belastung sind kaum mehr auszuhalten. Besonders im Job werde ich vor so manche Prüfung gestellt. Als Haushälterin habe ich eine große Aufgabe und ich versuche meinen Job so gut wie ich kann zu bewältigen. In letzter Zeit konnte ich es meiner Chefin nicht recht machen und es kam zwischen uns zu Spannungen. Ich hatte mit ihr vor ca. zwei Wochen auch deswegen ein Mitarbeiter Gespräch, bezüglich meiner Gedanken für ein gutes Miteinander.

Ein Sprichwort lautet:“ Wo gehobelt wird, fallen auch Späne“ und so ist es auch das mir im Haushalt manchmal bei der Arbeit ein Missgeschick geschieht. Ich vergesse etwas zu tun oder ich beschädige, natürlich unbeabsichtigt ein Relikt. Oftmals fiel ich schon wegen Kleinigkeiten in Ungnade und sie ist dann ziemlich sauer auf mich. Meine ehrliche Entschuldigung wird dann eher mit der Begründung abgewinkt, es sei ihr unverständlich das es dazu kam. Ich bin ein durchaus ehrlicher Mensch und ich habe gelernt, zu dem was ich tue auch zu stehen. Ich nehme es sehr ernst mit meiner Verantwortung vor den Menschen und vor allem vor Gott und trotzdem komme ich auf Grund von Situationen und ihrer Einstellung, in Bedrängnis mich vor der Verantwortung zur Ehrlichkeit zu drücken. Als ich nach dem verlängerten Weekend diese Woche in den Dienst kam, sah ich erschrocken, dass ich einen Pullover von ihr zwar gewaschen habe, aber darauf vergaß ihn auch aufzuhängen. Er lag zerknittert halbtrocken im Waschbecken. Das geht im Grunde natürlich gar nicht, aber es ist halt passiert. Ganz ehrlich mir graute vor der Begegnung und der Zurechtweisung, weil schon wieder eine Missetat vorlag. In der Hoffnung das sie ihn nicht gesehen hatte, wusch ich ihn nochmals und breitete ihn auf den dafür vorgesehen Platz aus. Angespannt wartete ich dass sie zum Frühstück kam und sobald sie da war fragte sie mich auch gleich im strengen Ton nach dem Pullover. In dem Moment wo sie danach fragte passierte es: „Unglaublich, ich log ihr beinhart ins Gesicht!“. Ich sagte dass der Pullover zwar im Waschbecken lag, aber dass ich ihn erst heute früh gewaschen hätte! Ich versuchte mich aalglatt rauszureden! Was sie darauf sagte, war für mich verdiente Prügelstrafe. „ Das sie mich anlügen bin ich nicht gewohnt!“ Beschämt ging ich weg und machte meinen Dienst weiter. Ich bügelte die Wäsche und dachte dabei über das gesagte nach. Mir wurde bewusst welch Fehler es war zu lügen. Ich ging in die Falle des Teufels, der größte Lügner der Welt hatte mich mit Erfolg geleitet! (Johannes 8/44)

Wie traurig, dass ich dieses erleben musste. Je mehr ich nachdachte, umso trauriger wurde ich. Meine Chefin sah mich richtig, sie schätzte meine ehrliche Art. Sie kannte mich! Doch an dem Tag hab ich sie enttäuscht. Die Umstände waren der Auslöser, doch ich hätte bei der Wahrheit bleiben sollen. Weil mir die schwere Last der Lüge auf der Seele lag, betete ich zu Gott. Ich bat ihn mit Tränen im Herzen um Vergebung, welche er mir zusprach, doch gleichzeitig bat ich er solle das in Ordnung bringen, was ich verbockte. Ich wusste schon dass es so nicht ginge. Doch ich hoffte dass es gut sein konnte, ohne mich noch mehr zu demütigen. Der Heilige Geist sprach zu mir und zeigte mir den Grund und das Ergebnis meiner Lüge auf. Der Grund war ich log weil ich nicht schon wieder in Ungnade fallen wollte. Das Ergebnis war, ich fiel dadurch aber in doppelte Ungnade. In die Ungnade der Chefin und in die des Herrn. Mir wurde bewusst: In die Ungnade der Chefin wäre ich auch ohne Lüge gefallen, doch das ich den Herrn betrübte machte mir extreme Not. Ich wollte es wieder gut machen und auch wenn ich betete“ Herr lass mich nicht hingehen müssen um meine Lüge zu bekennen“, leitete mich der Geist Gottes sanft zur Reue. Es blieb mir nicht erspart vor meine Chefin zu treten, meine Lüge zu bekennen und um Vergebung zu bitten. Ich sag euch es war ein harter Weg, doch ich tat es! Noch bevor sie das Haus verlies, kam ich auf sie zu. Gestand ihr meine Lüge und bat um Vergebung. Ich erklärte die Situation mit dem Pullover und auch den Grund meiner Lüge. Ich sagte ihr aber auch den Grund meiner Reue und gab somit Gott die Ehre. (3. Mose 19/11) Die Belohnung war ein gereinigtes Herz, ein leichteres weitergehen und ein Wörtlich gesagtes „Schwamm drüber !“ von meiner Chefin. Ich staune über ihre Reaktion, aber auch das ist von Gott bewirkt.

(1Johannes 1,9)
Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.

(1. Korinher 10/12) Schnell fällt man in Sünde, davor sind wir leider nicht gefeit, doch wenn man gehorsam auf Gottes Weisung reagiert, kommt man ebenso schnell wieder in seinen Segen. Ich bin nicht stolz drauf, doch Gott sagt, wir sollen einander die Schuld bekennen und für einander beten,(Jakobus 5/16) deswegen habe ich euch meine Geschichte als Zeugnis gegeben.

Weil es wahr ist! Amen

Seid herzlichst gesegnet eure

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Rosemarie Schauer: Geschichten aus der Lebensschule: von Gott signiert
Das Buch von Rosemarie Schauer soll beitragen Menschen zum Nachdenken zu bringen, sie berühren, erfreuen und ihnen anhand ihrer Geschichten und Gedichte zeigen, wie lebendig unser Gott und Lehrer in jede Situation unseres Lebens spricht, um uns zu lehren.


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