Befreiung, um Gott zu dienen - Teil 1 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 18. Sep 2014)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4378

für den 18. Sep 2014 - Autor:

Befreiung, um Gott zu dienen - Teil 1

Er ging hin und rief aus durch die ganze Stadt, wieviel Jesus an ihm getan hatte.

Lk 8,39 *©*
 

Sie fuhren zum Land der Gerasener, welches Galiläa gegenüber liegt. Als er ans Land gestiegen war, kam ihm aus der Stadt ein Besessener entgegen, der seit langer Zeit kein Kleid mehr trug, in keinem Hause blieb, sondern in den Gräbern. Als er Jesus sah, schrie er, warf sich vor ihm nieder und sprach mit lauter Stimme: Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesus, Sohn Gottes, des Höchsten? Ich bitte dich, peinige mich nicht! Jesus hatte dem unreinen Geiste geboten, von dem Menschen auszufahren; denn er hatte ihn schon lange Zeit in seiner Gewalt, und man hatte ihn mit Ketten gebunden und mit Fußfesseln verwahrt. Er zerriss die Bande und wurde vom Dämon in die Wüste getrieben. Jesus fragte ihn: Wie heißest du? Er sprach: Legion! Denn viele Dämonen waren in ihn gefahren. Sie baten ihn, er möge ihnen nicht befehlen, in den Abgrund zu fahren. Es war daselbst eine große Schweineherde an dem Berg zur Weide, und sie baten ihn, dass er ihnen erlaube, in jene zu fahren. Er erlaubte es ihnen. Da fuhren die Dämonen von dem Menschen aus und fuhren in die Schweine, und die Herde stürzte sich den Abhang hinunter in den See und ertrank. Als die Hirten sahen, was geschehen war, flohen sie und verkündigten es in der Stadt und auf dem Lande. Sie gingen hinaus zu sehen, was geschehen war, und kamen zu Jesus und fanden den Menschen, von welchem die Dämonen ausgefahren waren, bekleidet und vernünftig zu den Füßen Jesu sitzen, und sie fürchteten sich. Die, welche es gesehen hatten, erzählten ihnen, wie dem Besessenen geholfen worden war. Die ganze Bevölkerung der umliegenden Landschaft der Gerasener bat ihn, von ihnen wegzugehen; große Furcht hatte sie ergriffen. Er aber trat in das Schiff und kehrte zurück. Der Mann, von welchem die Dämonen ausgefahren waren, bat ihn, dass er bei ihm bleiben dürfe. Jesus entliess ihn und sprach: Kehre zurück in dein Haus und erzähle, was Gott dir Großes getan hat! Er ging und verkündigte in der ganzen Stadt, was Jesus ihm Großes getan habe.« (Lukas 8:26-39 )

Der Text soll den Zweck der Freiheit verbildlichen. Dieser Text ist ein Text für den Befreiungsdienst dämonisierter Menschen. Negative Haltungen in unserem Leben sind Einfallstore für dämonische Beeinflussung. Wir sind zwar nicht wie dieser Mann dämonisiert, aber vielleicht gibt es Parallelen. Jesus ist mit den Jüngern an das Ufer des See Genezareth gefahren. Er verlies das jüdische Gebiet und betritt das Gebiet, das zu dem Zehn-Städte-Bund gehört. Aus jüdischer Sicht ist es heidnisches Land, was man an der Züchtung von Schweinen erkennt. In Gerasa läuft den Jüngern und Jesus ein Besessener entgegen. Der dämonisierte Mann wird befreit, die Dämonen fahren in die Schweineherde, die in den See stürzt und ertrinkt. Das Ereignis verbreitet sich schnell in der Umgebung und die Menschen laufen zusammen und sehen, dass der Besessene, ruhig und vernünftig mit Jesus und den Jüngern zusammensitzt.

Jesus ist der Sieger über alle Macht der Finsternis! Jesus hat und ist Sieger! Es gibt keine Situation, mag sie noch so hoffnungslos aussehen, vor der Jesus kapituliert. Er kann in jeder Situation helfen und Veränderung schaffen! Wenn wir das begreifen, erfassen und glauben (würden)! Das Problem liegt bei uns! Bei anderen sie das immer toll aus, da hilft Jesus - und bei mir? Der Satan gaukelt dir vor, du seist der Einzige auf der Welt, der mit dem unlösenden Problem konfrontiert ist! Damit sät er den Zweifel, den Unglauben in dein Herz! Du bist nicht der Einzige! Jesus kann und will helfen!
Fortsetzung folgt....

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