Glauben, Suchen und Warten -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 15. Aug 2014)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4344

für den 15. Aug 2014 - Autor:

Glauben, Suchen und Warten

''Aber ihr müsst standhaft bleiben und tun, was Gott von euch erwartet. Er wird euch alles geben, was er zugesagt hat''.

Hebräer 10,36 *©*
 

Den Willen Gottes für das eigene Leben zu erfahren, ist wohl eines der wichtigsten und am sehnsüchtigsten erhofften Wünsche, die man als Christ haben kann. Was will Gott für mich? Es gibt einen allgemeinen Willen Gottes, wie die Absicht, daß allen Menschen geholfen wird, und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen (1. Timotheus 2,4). Aber es gibt auch einen sehr persönlichen Weg, den Gott in seiner Souveränität jedem einzelnen Christen individuell verordnet hat. Es gibt zwar ein ewiges, gemeinsames Ziel für alle Glaubenden, aber es gibt für keinen eine fromme Schablone für das Leben davor. Es ist ein direkter und praktischer Bestandteil unserer Nachfolge, durch Glauben, Vertrauen und praktische Hoffnung, Gottes Reden und seine Wege für uns in aller Geduld aktiv herauszufinden. Das wird uns zugemutet. Nur ein fahrendes Schiff kann man lenken. Paulus schreibt in Römer 12,2: ''Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist''. Es ist außerdem der Wille Gottes für seine Kinder, daß sie in der Heiligung leben (1. Thessalonicher 4,3). Ich würde das für mich so definieren wollen, daß wir mehr und mehr erkennen und verinnerlichen müssen, wie schlimm und böse die Sünde, und wie groß und herrlich die Erlösung durch die Gnade und Liebe Gottes bei mir persönlich ist - jeden Tag! Je mehr das geschieht, umso mehr werden wir auch verwandelt und der Welt gegenüber unangepasst. So etwas lässt sich nur unzureichend theoretisieren und erklären, und letztlich ist das auch der Unterschied zwischen einer aufgesetzten Religiosität und Pharisäertum und einem inneren Zerbruch und einer persönlichen, inneren Kapitulation vor Gottes Heiligkeit und Gerechtigkeit. Oder kurz gesagt: In der Praxis des Lebens erfahren wir den Unterschied zwischen Gut und Böse. Und wenn wir gläubig sind, soll uns das nicht egal sein, sondern wir sollen uns nach dem Guten ausstrecken und das Böse meiden. Auf diese Weise erfahren wir auch, wo unser Platz ist.

Gott wird uns dabei helfen, wenn wir ihn darum bitten. Paulus drückte es bei sich so aus: ''Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leibe des Todes?''. Martin Luther suchte seinerzeit flehentlich einen ''gnädigen Gott'', nachdem er erkannte, diesem HERRN niemals gerecht werden zu können, und ebenso wie Paulus elend und verloren zu sein ohne die unverdiente Gnade Gottes. Wenn wir herausfinden durften, von was wir erlöst wurden durch das teure Blut Jesu Christi, nämlich dem Bösen, der Sünde, dem Unglauben, dem Tod und dem Teufel, dann fangen wir an Gott zu vertrauen und ihn zu lieben sowie in aller Geduld praktisch an die Hoffnung zu glauben, die uns im Wort Gottes offenbart ist. Der Schmerz der Sünde und die Willkür und Unzuverlässigkeit des gottlosen Lebens treibt uns in die Arme des Erlösers. Der König David schreibt in Psalm 25, 3-5: ''Gar keiner wird zuschanden, der auf dich harrt; zuschanden werden, die ohne Ursache treulos handeln. Herr, zeige mir deine Wege und lehre mich deine Pfade! Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich, denn du bist der Gott meines Heils; auf dich harre ich allezeit''. Und wenn wir alt geworden sind, können wir immer noch jeden Tag etwas dazu lernen. Um den allmächtigen Gott kennenzulernen, werden wir die ganze Ewigkeit brauchen. Und jetzt können wir schon damit anfangen. Wir glauben an einen freundlichen und liebevollen Gott, der alles (nämlich sich selbst) hingegeben hat, damit wir als erlöste Kinder Gottes die Ewigkeit mit ihm und allen Heiligen verbringen dürfen. In Jakobus 5, 7-8 lesen wir: ''So wartet nun geduldig, ihr Brüder, bis zur Wiederkunft des Herrn! Siehe, der Landmann wartet auf die köstliche Frucht der Erde und geduldet sich ihretwegen, bis sie den Früh- und Spätregen empfangen hat. So wartet auch ihr geduldig; stärkt eure Herzen, denn die Wiederkunft des Herrn ist nahe!''

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