Steine des Lebens -|- Andacht von Rosemarie Schauer (Daily-Message-Archiv, 19. May 2011)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3160

für den 19. May 2011 - Autor:

Steine des Lebens

Darum spricht Gott der HERR: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, der fest gegründet ist. Wer glaubt, der flieht nicht.

(Jesaja 28,16) *©*
 

In meinen Garten habe ich rundum großer Blumentöpfe schöne Steine ausgelegt die wir aus dem nahen Flussbett gefischt haben. Es sind schöne vom Fluss geschliffene Steine und sie beleben meinen Garten mit ihrer Natürlichkeit. Ich habe aber auch alte Ziegelsteine bei den Blumenbeeten als Rasentrennung eingegraben und mit ihrer Terrakotta- roten Farbe machen sie ein hübsches Bild aus meinen Garten. Ich liebe es Steine in der Hand zu fühlen und ich mag es die nackten Füße im Schotter einzugraben.

Aber heute sind Steine ganz anderer Art in meinen Gedanken, auf diese Steine würde ich lieber verzichten. Es handelt sich um Steine des Lebens und ich meine damit die Umstände und Geschehnisse die uns das Leben schwer machen. Auf der Wanderung durch unser Leben tragen wir einen Rucksack und in ihm sammeln wir unsere Steine. Manchmal geben wir selbst einen schweren Stein in unser Rücken- Gebäck, wenn wir uns zum Beispiel mit unnötigen unüberlegten Wegen oder falschen eigenwilligen Entscheidungen das Leben schwer machen. So gibt es aber auch den Stein der Sorge wenn wir uns unnötig Sorgen machen (Matthäus 6/34) oder den Stein der Angst, (Römer 8/35)..den wir uns selbst aufladen obwohl uns Gott in seinem Wort die Zusage macht das wir uns nicht Sorgen oder Ängstigen , sondern uns an ihn wenden sollen. (Phillipper 4/6) Aber manchmal legt uns Gott einen schweren Stein in unser Reisegebäck, sei es um uns was zu lernen, meist Gehorsam oder Geduld oder um uns zu läutern,zb. von schlechten Gewohnheiten entbinden. Wie oft schon bin ich auf meinen Lebensweg mit Steinen beladen vor ihn hin getreten und bat ihn mir einen meiner schweren Steine abzunehmen. Immer wieder hat er mir mein Reisegebäck erleichtert, egal ob es meine Steine waren oder seine. Doch immer wieder mutet er mir zu einen neuen Stein von ihm zu tragen. Habe ich erst vor kurzen „Dankbar !“ den Stein der Sorge um einen erkrankten Schwiegersohn abgeben können, hat Gott nun einen Stein der Krankheit in den Rucksack meiner jüngsten Tochter hineingelegt. …(Prediger 3/5 ...Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit …)
Ich lies sie auf Grund eines immer wiederkehrenden üblen Krankheitsbildes untersuchen und wir bekamen eine vom Menschen nicht heilbare Krankheit „Morbus Raynaud Syndrom = Gefäßkrämpfe“ diagnostiziert. Sie hat an allen 10 Fingern und 10 Zehen keinen messbaren Puls und bei Kälte Einfluss oder Erschütterung verkrampfen sich die Gefäße und es kommt zur gänzlichen Blutleere in den Fingern oder Zehen, was wiederum sehr schmerzhaft werden kann. Jeder weis das schon gesunde kalte Hände oder Füße weh tun können aber noch schlimmer ist es wohl durch diesen Krankheitsverlauf. Mein Mädchen ist in unserer Klink mit 13 Jahren die jüngste MRS- Patientin und es hat den Arzt sichtlich leid getan ihr diese Diagnose mitzuteilen, da es eine Lebensaufgabe ist sich der Krankheit zu stellen. Sie bekam zur Erleichterung Tabletten zur besseren Durchblutung und muss nun gut darauf achten sich warm zu halten, so kann sie die Anfälle der Krämpfe eindämmen. Es ist vor allem im Winter ''ein muss'' für sie sich sehr warm zuhalten, doch auch der Sommer bringt seine Einschränkung mit sich, so soll sie auch kalte Gewässer und sehr kühles Wasser in Schwimmbäder meiden. Eine große Verantwortung und ein schwerer Stein im Leben eines jungen Mädchens, meines Kindes und somit auch ein schwerer Stein in meinen Leben.

Ich denke dennoch das Gott keine Fehler macht und wenn er uns zumutet, meinem Kind zumutet diesen Krankheits- Stein zu tragen, dann will ich geduldig und ermutigend mit ihr gehen und ihr dabei helfen ihren Rucksack zu tragen. Auch wenn diese Krankheit vom Menschen nicht heilbar ist, so weis ich wohl für Gott ist es dennoch möglich (Lukas 1/37) und ich bete zu ihm er möge diese Krankheit wieder von ihr nehmen. Wie oft schon hat er eines meiner Kinder von Krankheit geheilt, mir meine schweren Lebens-Steine abgenommen. Ich möchte auf ihn vertrauen, dass er es richtig macht. Ich bin eine liebende Mutter und ich will meine Kinder nicht missen, doch Gott hat seinen einzigen Sohn Jesus Christus für uns gegeben und der ist für uns zum Eckstein geworden und ich will zu ihm gehen und nicht fliehen, sondern an ihn glauben. Amen

(1 Petrus2/6-7)
Darum steht in der Schrift (Jesaja 28,16): »Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden.« Für euch nun, die ihr glaubt, ist er kostbar; für die Ungläubigen aber ist »der Stein, den die Bauleute verworfen haben und der zum Eckstein geworden ist,


Möge der Herr euch mit Gesundheit segnen, eure

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Rosemarie Schauer: Geschichten aus der Lebensschule: von Gott signiert
Das Buch von Rosemarie Schauer soll beitragen Menschen zum Nachdenken zu bringen, sie berühren, erfreuen und ihnen anhand ihrer Geschichten und Gedichte zeigen, wie lebendig unser Gott und Lehrer in jede Situation unseres Lebens spricht, um uns zu lehren.


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