Sünde, Gesetz, Liebe -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 30. Oct 2010)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2959

für den 30. Oct 2010 - Autor:

Sünde, Gesetz, Liebe

''Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz''.

1. Korinther 15,56 *©*
 

Die zerstörerische Kraft von Sünde übersteigt oftmals unsere Vorstellungskraft. Sünde trennt den Menschen von Gott, sie macht auch uns Menschen wüst und leer, so wie es am Anfang mit der Erde war (1. Mose 1,2). Das war zu Zeiten des Alten Testamentes nicht anders als heute. Der Mensch hat entsprechend eine Krise mit Gott, denn Sünde bewirkt eine Krise. Das Wort Krise stammt vom griechischen Wort ''krinein'', das übersetzt wird mit: aussondern, scheiden, entscheiden, richten und urteilen. Im Neuen Testament wird das Wort Krisis gebraucht, um das Gericht Gottes zu bezeichnen (Johannes 5, 28-29). Um die Krise zu beenden muss derjenige, dem die Krise aufgezwungen wurde, nämlich Gott, eine Lösung finden. Der Sünder (der Mensch) kann nicht gleichzeitig die Lösung zur Behebung der Sünde sein. So wie Gott Gott ist (''der Seiende'') ist der Mensch ein Sünder. Gottes Gebote lassen daran keinen Zweifel. Paulus stellt in Römer 7,7 fest: ''Was sollen wir denn nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde erkannte ich nicht außer durchs Gesetz. Denn ich wusste nichts von der Begierde, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte (2.Mose 20,17): »Du sollst nicht begehren!«

In 1. Johannes 4, 14-19 lesen wir: ''Und wir haben gesehen und bezeugen, daß der Vater den Sohn gesandt hat als Retter der Welt. Wer nun bekennt, daß Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. Und wir haben die Liebe erkannt und geglaubt, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Darin ist die Liebe bei uns vollkommen geworden, daß wir Freimütigkeit haben am Tag des Gerichts, denn gleichwie Er ist, so sind auch wir in dieser Welt. Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat mit Strafe zu tun; wer sich nun fürchtet, ist nicht vollkommen geworden in der Liebe. Wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat''.

Die Lösung kommt also von außen, von oben, vom Himmel auf die Erde und niemals umgekehrt. Der Gehorsam, der uns oft abgeht (auch wenn wir bereits Christen sind) den hat Jesus Christus, der Sohn Gottes, der ewige Gott in Menschengestalt, für uns geleistet. Gewissermaßen schulden wir Jesus nun Glaube, Dank, Freude und Demut. Aber auch das können wir nicht aus uns selbst produzieren. Die Antwort auf die völlige Verdorbenheit des Menschen, der tot ist in seinen Sünden (Epheser 2,1), ist die vollkommene Gnade, offenbart im Evangelium Jesu Christi. Daran zu glauben war nicht unsere Idee. Gott hat schon mit der Erschaffung des Menschen, gleichzeitig deren Erlösung beschlossen, denen die nach seinem Ratschluss berufen sind (2. Timotheus 1,9).

In Philipper 2, 6-11 lesen wir vom Heiland: ''...der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein; sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen; und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist, damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, daß Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters''.

So wie Sünde alles kaputt macht, so macht Jesus Christus wieder alles heil und neu (Offenbarung 21,5). Dazwischen ist nichts, es gibt nur das Eine oder das Andere. Wenn Gott von oben nach unten schaut und einen Menschen sieht, der an die Vergebung seiner Sünden durch das Evangelium Jesu Christ glaubt, sieht er uns mit Freude und steht zu seiner Gnade und schenkt uns Frieden. Und dies für alle Ewigkeit.

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