Der verlorene Sohn? Teil 1 -|- Andacht von Johanna Katrynski (Daily-Message-Archiv, 01. Nov 2009)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2596

für den 01. Nov 2009 - Autor:

Der verlorene Sohn? Teil 1

''Ein Mann hatte zwei Söhne'', erzählte Jesus.

Lukas 15; 11 *©*
 

Sicher kennt ihr die Geschichte vom verlorenen Sohn? Sonst lest sie nochmal nach in Lukas 15 (11-31) ;)

Wenn man die Geschichte zusammenfassen sollte geht es darum, dass ein Sohn sein Erbe fordert, es für Hurerei und Vergnügen ausgibt bis er nichts mehr hat und bei den Schweinen schlafen muss. In Reue kehrt er zu seinem Vater zurückkehren muss. Es geht also um Vergebung und ums Eingestehen von Sünden.

Ist es wirklich der Kernpunkt der Parabel? Ist es wirklich nur ein verlorener Sohn?

Genauso gut könnte die Parabel „der großzügige Vater“ heißen. Sein jüngster Sohn sagt ihm, dass er sein Erbe haben möchte. Damit sagt er seinem Vater „ich wünschte du wärst tot“. Sein Vater gibt ihm willig sein Erbe, was ihm eigentlich noch nicht zustehen würde. Sein Sohn hat Schande über ihn gebracht und dennoch läuft er ihm entgegen als er wiederkehrt, obwohl Laufen ebenfalls eine Schande für alte Männer war, denn sie sollten ihre Knöchel nicht entblößen. Er scheint regelrecht auf seinen Sohn gewartet zu haben. Er hat ein Fest für ihn gegeben, neue Kleidung und ihn wieder als Sohn angenommen. Eine übernatürliche Großzügigkeit.

Die Parabel könnte ebenfalls „die verlorenen Brüder“ heißen, denn der Bruder des jüngeren Sohns freut sich so gar nicht, als sein Vater den Sohn wieder aufnimmt, der nur Schande für die Familie brachte. Wohingegen er doch stets seinem Vater gedient hat und nie ein Fest bekommen hat. Dieser Bruder ist ebenfalls verloren, vielleicht noch viel schlimmer, denn er kann sich nicht freuen, dass sein verlorener Bruder wieder da ist. Zudem sagt der Vater in der Parabel, dass alles, was ihm gehört auch diesem älteren Sohn gehöre. Der Vater liebt seinen älteren Sohn und dennoch sagt dieser „ich habe für dich geschuftet wie ein Sklave“. Sollte er seinem Vater nicht viel mehr aus Liebe dienen und in dem Gewissen, dass er alles, was er für den Vater tut im Grunde ja auch für sich tut, weil er Teil an dem hat, was der Vater verdient.

Morgen sehen wir uns genauer an, was das für euch bedeuten könnte :)

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