Die Treue des Glaubens -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 03. Apr 2009)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2384

für den 03. Apr 2009 - Autor:

Die Treue des Glaubens

''Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns aufgrund seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten, zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das im Himmel aufbewahrt wird für uns, die wir in der Kraft Gottes bewahrt werden durch den Glauben zu dem Heil, das bereit ist, geoffenbart zu werden in der letzten Zeit''.

1. Petrus 1, 3-5 *©*
 

Im Laufe seines Lebens geht man meist bestimmten Interessen nach. Das hängt sicherlich auch davon ab, wie alt man ist, ob man männlich oder weiblich sowie reich oder arm ist. Es spielt auch eine Rolle welche Talente und Fähigkeiten man hat und von so manchem Zufall. Vieles davon sind Momenterscheinungen und auch von der Entwicklung und dem Umfeld abhängig in dem wir leben und leben werden. Es ist eher selten, daß man die Interessen, die man als Kind und Teenager hatte, im Laufe der Jahre oder sogar Jahrzehnte beibehält. Irgendwann verliert man das Interesse. Was man gesammelt hatte wird verkauft oder verschenkt oder von neueren und besseren Dingen abgelöst. Man versucht ''mit der Zeit'' zu gehen und lässt zurück, was einem zu aufwendig, zu teuer, zu zeitraubend, zu kindisch oder zu sentimental geworden ist. Solche Erfahrungen machen im Prinzip alle, die jetzt erwachsen sind und älter wurden. Wie ist das mit dem Glauben? In 1. Petrus 1, 8-9 schreibt Petrus: ''Ihn liebt ihr, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt; an ihn glaubt ihr, obgleich ihr ihn jetzt nicht seht, und über ihn werdet ihr euch jubelnd freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Endziel eures Glaubens davontragt, die Errettung der Seelen''! Gott hat etwas angefangen und den Erwählten die Gnade des Ausharrens gegeben. Ich selbst kann mir nicht vorstellen, zehn, zwanzig, dreißig oder fünfzig Jahre aus eigener Kraft und eigenem Interesse an etwas festzuhalten, was ich nicht sehe, oft nicht begreife und für andere immer wieder als Angriffsfläche und Spott dient. Was hält mich trotzdem? Was kann und will ich nicht loslassen? Was spricht unaufhörlich, in guten und schlechten Zeiten zu meiner Seele? Was ist größer als mein Wille und mein Durchhaltevermögen? Es ist die Gnade Gottes! Der leidgeprüfte Hiob sprach aus, worüber wir uns ja auch Gedanken machen: ''Was ist meine Kraft, dass ich ausharren könnte; und welches Ende wartet auf mich, dass ich geduldig sein sollte? Ist doch meine Kraft nicht aus Stein und mein Fleisch nicht aus Erz'' (Hiob 6,11). In Johannes 15,16 lesen wir: ''Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit der Vater euch gibt, was auch immer ihr ihn bitten werdet in meinem Namen''.

Aus der Gnade zu leben bedeutet nun nicht, faul, desinteressiert, gleichgültig oder fahrlässig zu sein und so zu handeln. Vielmehr sollen wir uns auch selbst prüfen, ehrlich mit uns und dem was wir tun umgehen, und auch unsere Schwachpunkte und Fehler erkennen und vor Gott bringen. In 2. Korinther 13, 5-8 schreibt Paulus: ''Erforscht euch selbst, ob ihr im Glauben steht; prüft euch selbst! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist? Wenn nicht, dann wärt ihr ja untüchtig. Ich hoffe aber, ihr werdet erkennen, dass wir nicht untüchtig sind. Wir bitten aber Gott, dass ihr nichts Böses tut; nicht damit wir als tüchtig angesehen werden, sondern damit ihr das Gute tut und wir wie die Untüchtigen seien. Denn wir vermögen nichts wider die Wahrheit, sondern nur etwas für die Wahrheit''. Und daß die Wahrheit in unserem Leben und Alltag immer wieder ans Licht kommt, ist trotz der unangenehmen Erfahrungen, die wir dabei machen können, reine Gnade und Treue Gottes. Lesen wir in 2. Timotheus 2, 11-13: ''Das ist gewisslich wahr: Sterben wir mit, so werden wir mit leben; dulden wir, so werden wir mit herrschen; verleugnen wir, so wird er uns auch verleugnen; sind wir untreu, so bleibt er doch treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen''. Gott hält uns aufrecht, und wenn wir fallen, dann stehen wir wieder auf. Wenn wir betrübt sind, wird Gott wieder ein lächeln in unser Gesicht setzen, wenn wir nicht wissen, was wir beten sollen, vertritt der HERR uns mit ''unaussprechlichem Seufzen'' (Römer 8,26). Wir sind in unserem Glauben nicht auf uns alleine gestellt, denn Gott wacht mit Eifer über den Geist, den er uns gab (Jakobus 4,5). Paulus schreibt in Römer 8, 27-28: ''Der aber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; denn er vertritt die Heiligen, wie es Gott gefällt. Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind''.

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