Warum lässt Gott Leid zu? -|- Andacht von Stefanie Liechti (Daily-Message-Archiv, 04. Nov 2008)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2234

für den 04. Nov 2008 - Autor:

Warum lässt Gott Leid zu?


*©*
 

Seit ein paar Wochen übe ich bei meinem Gesangslehrer das Lied „Held“ von Natalie Grant. Als ich mir über den Textinhalt etwas Gedanken gemacht habe, stellte ich fest, wie viel der Text dieses Liedes sagt: http://www.youtube.com/watch?v=iOufqWodFNo

Vers 1
Zwei Monate sind zu wenig – sie mussten ihn gehen lassen, er ist nicht plötzlich gesund geworden!
Der Gedanke, dass das Schicksal einer betenden Mutter das Kind wegnimmt, ist schockierend.
Wer hat uns erzählt, wir seien gerettet? Was hat sich geändert und warum sollten wir von Albträumen bewahrt werden?
Wir fragen, warum uns solche Dinge passieren – uns, die wir doch gestorben sind, um zu leben!
Es ist nicht fair!

Refrain
Das ist die Bedeutung vom festgehalten werden, das Gefühl, wie wenn die Heiligkeit aus unserem Leben gerissen würde, und wir trotzdem überleben
Das ist es, geliebt zu werden und zu wissen, dass er uns verspricht: wenn alles zu Grunde geht, wird er uns festhalten!

Vers2
Auf der einen Seite ist die Bitterkeit, wir wollen spüren, wie der Hass unsere Sorgen betäubt.
Die andere kluge Seite öffnet sich langsam gegenüber den Blumen im Tal und dem morgigen Tag.

Bridge
Wenn die Hoffnung aus dem Leid wächst und wenn all das nur der Anfang ist,
dann können wir nicht auch nur eine Stunde warten, um nach unserem Retter Ausschau zu halten!


In unseren Leben passieren so viele Dinge, die wir nicht verstehen können. Wir werden wütend auf Gott und fragen, warum uns solche Dinge passieren. Wir sind doch seine Kinder! Warum geschehen uns solche Dinge? Warum bewahrt er uns nicht davor?
Aber ein Leben mit Gott bedeutet NICHT ein Leben ohne Probleme, Süchte, Albträume, Unglücke,…

Ein Leben mit Gott wird nicht lebenswerter, weil Gott uns jeden Stein aus dem Weg räumt und uns unseren Lebensweg möglichst einfach und bequem macht!
Was unser Leben mit Gott von einem Leben ohne Gott unterscheidet, ist seine Zusage. Wenn wir mit ihm Leben, dann trägt er uns durch alles hindurch und wir sind nicht mehr alleine! Wir haben jemanden, der uns trägt und aufpasst, dass wir bei all den Hindernissen, die unser Leben zu bieten hat, nicht „draufgehen“!

Gott könnte uns alle Probleme aus dem Weg räumen, das ist keine Frage! Aber würden wir dann noch auf ihn vertrauen? Würden wir überhaupt realisieren, was Gott für uns tut? Würden wir uns nicht viel mehr an unser sorgenfreies Leben gewöhnen und dabei Gott vergessen? Würden wir es überhaupt noch als nötig empfinden, mit ihm Beziehung zu pflegen? Würden wir ihn überhaupt noch ehren?

Er will uns tragen, er will uns trösten, er will uns seine Liebe schenken und uns seine Zuneigung zeigen – er will für uns da sein!

In der Bridge heisst es darum auch, dass die Hoffnung aus dem Leid wächst. Ich habe selber erlebt, wie ich gerade in schweren Situationen gelernt habe, auf Gott zu vertrauen. Ich habe selber erlebt, wie die Hoffnung da am besten wachsen kann, wo wir Menschen keine andere Möglichkeit mehr haben, wo wir machtlos sind und nichts mehr tun können, als hoffen.

In solchen Situationen haben wir zwei Möglichkeiten:

- Wir können unser Herz verschliesse, eine dicke Mauer darum bauen und verbittert werden. Wir können den Hass, die Wut und alle schlechten Gedanken über Gott und die Menschen in unserem Herzen wachsen lassen.
- Oder wir können unser Herz langsam öffnen und auf Gott schauen, auf ihn trauen und uns in seinen Armen trösten und heilen lassen. Wenn wir ihm unser Herz öffnen, wird er es mit seiner Liebe auffüllen.

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