Wie man kein Christ wird -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 09. Oct 2008)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2208

für den 09. Oct 2008 - Autor:

Wie man kein Christ wird

''Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, durch unsern Dienst zubereitet, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln, nämlich eure Herzen.''

2. Korinther 3,3 *©*
 

Niemand wird allein dadurch ein Christ, nur weil er intelektuell vom christlichen Glauben überzeugt ist. Wenn mir das, was ich äußerlich sehe und wahrnehme nicht zusagt und gefällt, werde ich mich normalerweise nicht dafür entscheiden. Der Sohn Gottes, am Kreuz hängend, blutend und sterbend, stößt und schreckt viele ab. Nicht selten schaltet man den Verstand aus, sobald negative Gefühle dazukommen. Dann entscheiden und reagieren wir nur noch emotional. Unsere emotionale aber auch kopfbetonte Logik hat ihre klaren Grenzen. Die christliche Wahrheit darf, wenn wir sie vermitteln wollen, nicht abstrakt sein. Das Gegenteil von abstrakt ist konkret. Von daher ist es nicht ''cool'' oder ''abgefahren'' Christ zu sein oder ein ''tolles Gefühl'', sondern es ist einfach richtig und der Glaube an das Evangelium erlöst uns von unseren Sünden vor Gott. Wenn es um unsere Hoffnung geht, die wir als Christen haben, so sollen wir (konkret) auch darauf antworten können (1. Petrus 3,15). Gott kann ganz sicher auf vielerlei Weise zu einem Menschen reden, und letztlich ist es immer der heilige Geist, der in alle Wahrheit führt (Johannes 16,13), aber dennoch haben wir den Auftrag die gute Nachricht ''aller Kreatur'' in aller Welt zu predigen (Markus 16,15). Der Glaube kommt aus der Predigt und das Predigen durch das Wort Gottes (Römer 10,17). Das bedeutet nun nicht, daß wir die Leute mit der Bibel ''erschlagen'' sollen. Manchmal kann weniger auch mehr sein. Aber ganz ohne Informationen geht es sicherlich auch nicht. Die Bibel ist eine unerschöpfliche Quelle für den, der es gelernt hat im Glauben daraus zu schöpfen.

Es sollte uns bewusst sein, daß Gottes Wort nur durch Gottes Geist informativ und geistlich (seelisch) geglaubt werden kann. Wichtig ist auch, daß wir unsere Mitmenschen als von Gott geliebte Menschen wahrnehmen und sie auch meinen wenn wir mit ihnen reden dürfen. Soviel an uns liegt, sollen wir das auch im Frieden tun und nicht in Aggression und Feindseligkeit (Römer 12,18). Was wir reden sollten wir wirklich bedenken, denn eigentlich kann es nicht sein, daß wir aus einem Mund heraus Gott loben und Menschen fluchen (Jakobus 3, 9-10). Sicherlich gibt es auch Momente und Situationen, in denen irgendwann tatsächlich jedes Wort zuviel ist und bei manchen Menschen einfach kein Wille mehr zum Hören vorhanden ist. Dann ist es auch erlaubt, den ''Staub von den Füßen zu schütteln'' und zu gehen (Matthäus 10,14). Dies gilt vor allem wohl auch dann, wenn boshafter Spott betrieben wird (Jeremia 6,10). So etwas wie ein ''heiliger Zorn'' kann tatsächlich entstehen wie wir bei Jeremia sehen aber auch bei Jesus selbst, als er im Tempel die Händler hinaustrieb (Matthäus 21, 12-13). Dies tat er sicherlich nicht mit einem fröhlichen Liedchen auf den Lippen. Christ wird man durch Jesus Christus, nicht aus sich selbst. Das bedeutet man muß glauben das es so ist. Also den rettenden Glauben als ein Geschenk ansehen. Jesus gibt den Glauben zum Glauben - der Vater zieht zum Sohn (Johannes 14,6). Zu Petrus sagte Jesus: ''Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du dereinst dich bekehrst, so stärke deine Brüder'' (Lukas 22,32). Gott segne euch!

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