Wahrheitssuchend -|- Andacht von Armida Günther (Daily-Message-Archiv, 04. Sep 2008)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2173

für den 04. Sep 2008 - Autor:

Wahrheitssuchend

Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich! Denn du bist der Gott, der mir hilft; täglich harre ich auf dich.

Ps. 25,5 *©*
 

Wie bleibe ich Licht und Salz in dieser Finsterrnis, die mich umgibt? Was bindet mich an diese Welt, die mich blockiert die Wahrheit zu erkennen und meinen Weg zu gehen?
Unlängst hörte ich Zweifel käme vom Teufel - ich hab angenommen, ja, das könnte stimmen - aber der Gedanke darüber hat mich nicht mehr in Ruhe gelassen und so habe ich viel gelesen und viel hinterfragt, um erkennen zu können, ob denn zweifeln wirklich nicht gut ist!
Ich bin auf eine ganz andere Antwort gekommen: zweifeln ist sogar ein Muss! Viele unserer Meinungen sollten wir bezweifeln, um die Wahrheit dieser gefassten Meinung zu entdecken. Zweifel ist unter anderem eine Fähigkeit, die Gott uns gegeben hat. Sie kann uns helfen, das was andere sagen oder auch vorleben, als Wahrheit zu erkennen - oder eben als Lüge zu enttarnen! Aus einem Buch von U. Thurmann steht: Um zu erkennen warum wir glauben, was wir glauben, muss ein Zweifeln möglich sein.
In der Kinderzeit glauben wir im allgemeinen alles , was unsere Eltern sagen. Irgendwann ist das aber nicht mehr so gesund für unser Leben. Was wir auch in der folgenden Bibelstelle finden: 1. Kor.13,11: Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.
Hätte ich nicht gezweifelt an dem Satz ''Überprüfe, ob deine Taufe echt gewesen ist!'' wäre ich heute in keiner Gemeinde mehr und würde meinen Glauben zu Hause in meinem Kämmerchen leben (wenn überhaupt!): mein Glaube wäre zusammengeschrumpft und hätte nie so wachsen können wie er das tat; weil ich daran gezweifelt habe und dies auch prüfte, konnte ich diese Lüge erkennen und auch meinen Weg mit Jesus so ziemlich geradlinig zu gehen.
Ich denke um die Wahrheit zu entdecken kann es lebenswichtig sein zu zweifeln. Ich meine damit nicht den Zweifel, die gefundene Wahrheit immer und immer wieder zu bezweifeln. Nein, eine gefundene Wahrheit bleibt eine Wahrheit.
Weil Jesus die Wahrheit ist, kann mein Glaube wachsen und sich festigen. Ich sage gern: prüfe mich Herr, wie ich es wirklich meine und mache mich fest, den richtigen Weg zu gehen. Das ist nicht immer einfach und bringt mich oft an den Punkt einen Weg einzuschlagen, der schmerzlich ist und nicht meinen Vorstellungen entspricht. Ich zweifel auch den richtigen Weg an, aber wenn ich ihn denn dann erkenne und er sich als Wahrheit entpuppt, gehe ich ihn im Vertrauen mit Jesus; denn er ist ja auch der Weg! und so schmerzlich das anfangs auch sein mag, es hat mich glaubensmäßig sehr gestärkt und mir auch zum Guten gedient (Rö. 8,28) Bleibe ich in seinem Wort, so habe ich den richtigen Weg, finde die Wahrheit und das ewige Leben, das uns Jesus verspricht! Mache ich mir aber nicht die Mühe, die Wahrheit zu erkennen kann ich nicht meinen Glauben finden und darin wachsen: ich stülpe mir einen Glauben von anderen auf! ich kann weder meinen Weg finden noch gehen! Wenn ich also die Wahrheit erkenne, sollte ich diese sagen und mich los machen von der Lüge, auch wenn es schmerzhaft wird - und meistens ist die Wahrheit über eine Lüge schmerzhaft - ich hab das noch nie anderst entdeckt! Auf die lange Sicht jedoch hat es mir mehr und mehr Freiheit gegeben, denn das ist auch wieder ein Stück der Wahrheit: sie schenkt Freiheit!
In einer Predigt hörte ich vor längerer Zeit, dass es keine Bindungen gäbe, ohne Freiheit: Mit was ich mich abgebe befasse ich mich und das kommt unweigerlich zu einer Bindung. Es ist meine eigene Entscheidung, welche Bindung ich zulasse!
Ich wünsche Euch einen gesunden Zweifel, wie z. B. der eines Thomas Joh. 20,27: Dann wandte er sich an Thomas: ''Lege deinen Finger auf meine durchbohrten Hände! Gib mir deine Hand und lege sie in die Wunde an meiner Seite! Zweifle nicht länger sondern glaube!'' Jesus hat Thomas seinen Zweifel genommen und ihn darauf hingewiesen: du hast die Wahrheit jetzt gesehen und somit erkannt, also glaube und zweifle nicht mehr. Hast Du Deine Zweifel in der Wahrheit gefunden, so sei Stark, gehe Deinen Weg und glaube, denn das ist auch die Aufforderung an uns, die Jesus Thomas' gegeben hat: glaube und zweifle nicht mehr!
Einen reich gesegneten Tag in der Wahrheitsfindung Gottes wünscht Euch

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