Fairplay -|- Andacht von Lukas Gmür (Daily-Message-Archiv, 14. Jun 2008)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 2091

für den 14. Jun 2008 - Autor:

Fairplay

(Ganze Bergpredigt, wegen der Länge bitte selber lesen)!

Mt 5-7 *©*
 

In den Tagen der EM wird sehr viel von Fairplay (auch unter Nichtfussballern) gesprochen: Was ist Fairplay? Wie ist das umsetzbar? Warum wird es nicht überall umgesetzt? Warum übernehmen die andern nicht unsere Ideen, deren Umsetzung den Lebensstil ''Fairplay'' doch am besten verwirklicht und repräsentiert?

Spass bei Seite; Der oben angegebene Text beschäftigt sich auch mit Gesetzen, sie zusammenfassend und verschärfend. Sollten wir uns da also einfach an die Worte der Bergpredigt halten, dann kommt es schon gut? Warum erläutert Paulus durch fast den gesamten Römer- und Galatterbrief hindurch, dass das Gesetz uns zeigt, dass wir Sünder sind, dass wir das Gesetz gar nicht halten können, allein weil es so beschaffen ist, dass wir die Gebote nicht wirklich voneinander trennen können und noch viel weniger die Predigt vom Prediger? Jesus wird einmal in die Ruhmeshalle - die echte Ruhmeshalle (den Tempel Gottes) einmarschieren und die ''Ruhmeshalle'', in der Maria, Buddha, Gandhi, Mutter Theresa und Co untergebracht worden sind, unter seine Füsse bringen, denn sie ist viiiel zu klein für ihn! Du sagst: ''Aber unter seine Füsse kommen doch seine Feinde, und wie soll sein Feind sein, der das Selbe wie er, das liebe Jesulein, der Wellnessjesus predigt!?''? Jesus hat am meisten und deutlichsten über die Hölle gepredigt! Gericht und Gnade werden u.A. in der Bergpredigt, auf das alte Testament Bezug nehmend, mit dem geistlichen Leuchtstift angestrichen und verdeutlicht.

Kannst du dir vorstellen, lieber Maria-Anrufer, warum Jesus den reichen Mann in seinen Qualen nicht Maria, sondern Abraham anrufen liess (Lk 16,19-31)? Immerhin wurde Abraham in Hebräer 11,8-13 als Vater des Glaubens bezeichnet. Aber, liebe Feministin/lieber Feminist, dafür wird eine Hure, nämlich die Hure Rahab im neuen Testament im positiven Sinne genannt und eine weitere Hure von Jesus geehrt, indem er sagte, dass von ihr geredet wird, wo das Evangelium gepredigt wird, was auch eingetroffen ist!!!

Aber zurück zum Thema: Nicht einmal Abraham konnte helfen! Nun, wer kann helfen? Wer kann retten? Wie kann ich den Massstab Gottes erfüllen? Wie kann ich diesen hohen Ansprüchen genügen? Wie kann ich leben, wie es Gott gefällt, beziehungsweise entspricht? Die Bergpredigt geht dieser Frage übrigens auch nach und macht klar, dass es mit der Kommandozentrale unserer Persönlichkeit, mit unserer eigenen, persönlichen Beschaffenheit und Art, mit unserer Natur zu tun hat. Es wird klar, dass wir mit der Natur, die wir Menschen haben, Die ganze Bibel spricht davon, dass Jesus (Gott) ganz Mensch wurde, um UNSERE Sünden ans Kreuz zu heften und uns SEINE Gerechtigkeit zu geben, UNSERE Natur mit SEINER Natur auszutauschen, um uns als gleichzeitig Ganz-Mensch und Ganz-Gott stellzuvertreten und uns in sein Bild zu verwandeln, zurück zu verwandeln, denn Gott schuf uns ja als sein Ebenbild, wobei die beiden genannten Dinge als Ein und Dasselbe betrachtet werden können. Auch wenn wir das nicht verstehen können (ich als Laie traute der UV-Lampe in der Zahnarztpraxis ja auch nicht zu, dass sie den Siegellack mit ihrem Licht chemisch mit dem Zahnschmelz verbinden kann), ist es so! Es ist also ein Unterschied, ob wir jemanden anbeten, dem die Anbetung gebührt oder ob wir jemanden anbeten, der/die das nicht einmal will! Jesus zeigt nicht nur, dass ihm die Anbetung gehört, sondern er sagt es auch immer wieder, ob du das wahrhaben willst oder nicht! (Oder wie deutest du zum Beispiel Lk 13,34-35, im Wissen, dass die Begebenheit öffentlich geschah?) Maria sagt das nicht von sich! Im Gegenteil!

Wie verkaufst du am besten Panadol? Indem du dich vor ein Stadion hinstellst, mit einem Hammer in der Hand, um den Vorbeigehenden eines auf den Kopf zu geben, um danach dich daneben zu stellen, um dein Panadol anzubieten. Warum also konfrontierte Jesus nicht nur die Bergpredigthörer, sondern auch den reichen Jüngling (Lk 18,18-23) mit dem Gesetz? So hätte auch er sagen sollen: ''Herr, ich habe versucht die Gebote zu halten, ich kann es nicht!'' So hätten die Bergpredigthörer sagen sollen: ''Wir merken, dass du entweder eine sehr enge Beziehung mit dem Autoren der Gesetze (der Thora) hast, oder dass du der Autor selbst bist! Wir merken, dass zwischen den einzelnen Geboten ein ganz klarer Zusammenhang ist, und dass wir sie nicht halten können! Wir brauchen Hilfe, deine Hilfe!''So macht denn auch Jesus den reichen Mann mit dem Auftrag, alles zu verkaufen und Jesus nachzufolgen darauf aufmerksam, was es u.A. bedeutet, das erste und das zweite der Zehn Gebote zu befolgen.Man könnte denn auch (laut einigen Auslegern) statt ''Du sollst'' ''du wirst'' übersetzen. So ist auch verständlich, weshalb das erste Gebot nicht mit einem Gebot, sondern mit der Klarstellung anfängt, wer Gott und wer Mensch ist und was Gott für den Menschen, den von ihm erwählten Menschen, den von ihm erwählten Volk getan hatte! So könnte man die zehn Gebote auch ''die zehn Freiheiten'', oder ''die zehn Auswirkungen der Befreiung'' nennen!

Wie der Zahnsiegellack trotz UV-Licht sich oft erst mit dem noch gesunden Teil des Zahns verbinden kann, wenn soweit wie nötig aufgebohrt wird, beziehungsweise aufgebohrt worden ist, müssen wir oft zuerst mit dem Problem und seiner Beschaffenheit konfrontiert werden, um die Lösung annehmen zu können. Wie wir beim Hochsprung wissen, dass wir dem gesetzten Massstab erst genügen, wenn wir über die Latte gekommen sind, müssen wir wissen, dass wir vor Gott nicht genügen, wenn wir nur 999,99999... Promille erfüllt haben. Und wie im Hochsprung ein Fieberglasstab helfen beziehungsweise angeboten werden kann, so bietet sich Jesus Christus uns an! Alles hinkende Beispiele, ich weiss es. Wie Jesus seine Zuhörer hungrig nach mehr machen wollte, so bete auch ich für dich, liebe Leserin, lieber Leser dafür, dass du den Kuchen riechst! Hmmmh!

GbY

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