Gehorsam ist Glaube (Teil 1) -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 11. Sep 2007)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 1814

für den 11. Sep 2007 - Autor:

Gehorsam ist Glaube (Teil 1)

''Wir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserm Leibe, damit auch das Leben Jesu an unserm Leibe offenbar werde. Denn wir, die wir leben, werden immerdar in den Tod gegeben um Jesu willen, damit auch das Leben Jesu offenbar werde an unserm sterblichen Fleisch. So ist nun der Tod mächtig in uns, aber das Leben in euch.''

2. Korinther 4, 10-12 *©*
 

Man kann jahrelang Christ sein und dennoch, öfter als einem lieb sein kann, eine gewisse Unzufriedenheit und Traurigkeit in sich verspüren. Eigentlich macht man doch alles, was man so als Christ eben macht und hat dennoch den Eindruck, sich manchmal im Kreis zu drehen. Auch der Gedanke, sich selbst im Wege zu stehen, kommt einem gelegentlich in den Sinn. Die Frage nach Gottes Willen ist zwar meist theoretisch allgegenwärtig, aber irgendwie auch scheinbar weit weg das eigene Leben betreffend. Was Gott von einem persönlich will, entzieht sich nicht selten unserem Herz und unserem Denkapparat. Wir funktionieren zwar irgendwie als Christ (die Hoffnung stirbt zuletzt) aber von einem wirklich erfüllten, glückseligen und obendrein siegreichen Glaubensleben wollen wir nicht wirklich sprechen, oder? Wir alle haben beispielsweise ein Defizit darin, uns nicht zu sorgen (Philipper 4,6) und uns auch allezeit zu freuen (Philipper 4,4). Wir freuen uns keineswegs immer und Sorgen machen wir uns auch. Warum eigentlich? Reden wir über Gehorsam und auch über das Sterben! Was bedeutet es eigentlich, wenn Paulus davon schreibt, daß er ''täglich stirbt'' (1. Korinther 6,3) und was hat das mit Gehorsam zu tun? Soll man sich darüber freuen? An anderer Stelle in der Bibel heißt es, daß das Fleisch zu nichts nütze ist (Johannes 6,63). Wieso muss es dann täglich sterben, wenn es ohnehin in Gottes Augen schon tot und zu nichts nützlich ist? Durch unseren ''Schatz in irdenen Gefäßen'' (2. Korinther 4,7) werden wir in unserem Menschsein immer wieder mit geistlichen Realitäten konfrontiert die wir auch nur als Wiedergeborene wahrnehmen KÖNNEN! Auch gerade die Dinge in uns selbst. Schuld und Versäumnisse nehmen wir viel stärker und bewusster wahr als vorher. Das hat auch einen Sinn weil wir nur so daran festhalten können und auch wollen, daß es allein Gottes Gnade und Liebe ist, die uns zu seinen erlösten Kindern gemacht hat und nicht wir selbst. Wir wollen uns ändern und haben tatsächlich den tiefen Wunsch Gott gehorsam zu sein. Wir wollen Gott mit unserem Leben als Christ erfreuen. Aber die Realitäten empfinden wir immer wieder mal als Rückschlag, Versagen, Pleite, Niederlage, Sünde und Enttäuschung. DAS ist das Empfinden und Wahrnehmen des Heiligen Geistes in uns! Nur die ''neue Kreatur'' kann so ein Verhalten ermöglichen (2. Korinther 5,17). Vor unserer Bekehrung haben uns solche Gedanken und Gefühle rein garnicht interessiert.

Die Bibel spricht davon, daß in uns ein Kampf zwischen Geist und Fleisch tobt (Galater 5,17). Einer Auseinandersetzung, der wir uns stellen müssen als neue Menschen. Die Interessen und Ziele von Geist und Fleisch sind grundverschieden. Dieser Kampf kann nicht wie in einem Boxring mit harten, sichtbaren Bandagen auf natürliche Weise erfolgen. Auch nicht indem wir uns daß Büßergewand anziehen und uns selbst wie ein mittelalterlicher Mönch per Peitsche züchtigen (2. Korinther 10,3). Es geht um das, was besser ist als Opfer - nämlich einfachen Gehorsam (1. Samuel 15,22). Gehorsam spielt sich im Kopf und im Herzen ab. Aber es ist keine militärische Strategie nötig um sich so zu verhalten. Es ist Liebe nötig, aber nicht aus uns, sondern quasi als Reflexion dessen, und von dem, der uns zuerst geliebt hat - Gott in Jesus Christus (1. Johannes 4,19). Es geht um Entscheidungen die täglich, stündlich, minütlich oder nur in einem Augenblick stattfinden. Wenn ich weiß oder erahne, daß eine Handlung gegen den Geist streitet, sich das Gewissen meldet, oder ich aus Erfahrung schon weiß wohin etwas führt, und ich mich dann bewusst gegen das Fleisch und die Sünde entscheide, beweise ich den Gehorsam des Glaubens (Römer 1,5). Und dann sterbe ich in dem Moment auch - nämlich dieser Entscheidung gemäß! Der Geist ist Leben und das Fleisch ist der Tod! Und wenn ich mich für das Drängen des Fleisches entscheide und fahrlässig mich verhalte, leiste ich dann eben den Begierden den Gehorsam und lasse in dem Fall die Sünde in meinem sterblichen Leibe herrschen (Römer 6,12). Es geht hier nicht um die Frage, ob jemand ein Kind Gottes ist oder nicht - sondern um persönliche, eigene Entscheidungen, die ich als Christ treffen kann und wozu Gott mir auch ganz bewusst die Freiheit gibt...

Fortsetzung folgt!

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