Die Leiden Christi -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 04. Oct 2006)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 1472

für den 04. Oct 2006 - Autor:

Die Leiden Christi

''Denn wie die Leiden Christi reichlich über uns kommen, so werden wir auch reichlich getröstet durch Christus.''

2. Korinther 1,5 *©*
 

Wenn man ganz oben steht, dann kann man das nur wissen, weil es auch die genau entgegengesetzte Position gibt - nämlich ganz unten. Ebenso kann man feststellen, daß man etwas Notwendiges nur dann erkennt, wenn man einen Mangel erfährt und wahrnimmt. Zum Beispiel das Bedürfnis nach Nahrung durch das unangenehme Gefühl von Hunger und Durst. Und vor allem die Sehnsucht nach Heilung und Erlösung durch die Erfahrung der Sünde, des Todes und der Heiligkeit Gottes. Durch das Gesetz Gottes kommt die Erkenntnis der Sünde (Römer 3,20). Ich glaube es war Gott sehr wichtig die Welt und den Menschen zu erschaffen (1. Mose 1,26). Und für den Menschen ist es sehr wichtig Gott zu haben und ihn in seinem Leben zu erfahren. Eine Frage drängt sich auf: Ist das Leid die Voraussetzung zur Freude? Muß man leiden um Gott zu finden? Paulus hatte folgenden Standpunkt: Er sah die Kinder Gottes zuerst einmal als Erben des lebendigen Gottes (Galater 4,7). Und zwar als Miterben Jesu Christi (Römer 8,17). Wir wurden Jesus durch die Neugeburt gleichgestellt in dem was wir sein werden in der Ewigkeit, und auch in dem was er erlebte auf Erden. Liebe ohne Leiden wäre dann quasi wie Glaube ohne Gott oder Gott ohne Schöpfung.

Auch darum ist Jesus der Erstgeborene unter vielen Brüdern (Römer 8,29). Wie sah nun das Leid Jesu konkret aus? Er hatte Kummer im Herzen (Psalm 94,19), er erlitt Hohn, Spott und musste Verfolgung erdulden (Johannes 15,19-21). Jesu litt unter der Lieblosigkeit, Blindheit, Arroganz und dem innerlichen wie äußerlichen Verfall der Menschen. Jesu litt unter der Ablehnung seiner Person und dem Unglauben der Menschen. Der Unterschied zu den Ungläubigen, die auch leiden, ist der Trost Gottes der den Kindern Gottes reichlich gegeben wird. Da ist quasi stets ein Licht am Ende des Tunnels. Wir müssen nicht wie Jesus bis zum Äußersten gehen. Aber wir sollen Jesu Sinn übernehmen (1. Petrus 4,1), also seine Einstellung. Dadurch ehren wir Gott wenn wir auch als Miterben mitleiden (1. Petrus 4,16). So manches Leid auf Erden erkennen wir auch erst dadurch, daß wir Christi Sinn haben. Es gibt aber keine Willkür und auch keine Zufälle. Das Leid ist zeitlich begrenzt. Weil Gott dahinter steht heißt es darum: Das Leid eines Christen macht Sinn! Es öffnet uns die Augen für die geistlichen Wahrheiten, die sonst oftmals verborgen bleiben. Eines steht felsenfest: Alles wird gut! :-)

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