Greifbarkeit und Unterwerfung -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 02. Aug 2019)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 6157

für den 02. Aug 2019 - Autor:

Greifbarkeit und Unterwerfung

„Denn nicht Engeln hat er die zukünftige Welt, von der wir reden, unterstellt; sondern an einer Stelle bezeugt jemand ausdrücklich und spricht: »Was ist der Mensch, dass du an ihn gedenkst, oder der Sohn des Menschen, dass du auf ihn achtest? Du hast ihn ein wenig niedriger sein lassen als die Engel; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und hast ihn gesetzt über die Werke deiner Hände; alles hast du seinen Füßen unterworfen.« Indem er ihm aber alles unterworfen hat, hat er nichts übrig gelassen, das ihm nicht unterworfen wäre. Jetzt aber sehen wir noch nicht, dass ihm alles unterworfen ist; wir sehen aber Jesus, der ein wenig niedriger gewesen ist als die Engel wegen des Todesleidens, mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt; er sollte ja durch Gottes Gnade für alle den Tod schmecken“.

Hebräer 2, 5-9 (Schlachter 2000) *©*
 

Gott hat sich in Jesus Christus klein gemacht und erniedrigt. In Philipper 2, 7-8 steht: „...er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen; und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz“. Jesus war zwar leibhaftig in der Fülle Gottes (Kolosser 2,9) , hat sich aber seiner Herkunft und Macht nicht bedient als er auf Erden war um seine Mission zu erfüllen. Er war sogar als Mensch verachteter als andere Menschen. Vieles was ihn betraf (wenn nicht alles) war äußerlich und in den Augen seiner Zeitgenossen über ihm und er war darunter. Ein Engel stand meilenweit über ihm. Er war in Person der Unterworfene und scheinbar in keinster Weise der HERR aller Herren und der König aller Könige (Offenbarung 19,16). Wenn wir lesen daß alles unter seinen Füße unterworfen ist, dann glauben und wissen wir das heute, aber zu den Zeiten seiner Menschwerdung war das überhaupt nicht offensichtlich. Man musste es glauben. Und vielleicht war das damals schwieriger als heutzutage, wo diese Geschehnisse bereits lange hinter uns liegen und wir die Bibel haben und die Zusammenhänge klarer erkennen können, als es damals wohl bei vielen nicht so war. Wenn wir heute unseren Glauben bezeugen und auch erwähnen, daß Gott der Allmächtige, Allwissende und Allgegenwärtige ist, der über allem steht und dem nichts unmöglich ist, dann nehmen uns viele heutige Zeitgenossen nicht für voll und amüsieren sich sogar über unsere scheinbare Naivität oder ärgern sich über unseren (aus ihrer Sicht) Fanatismus und Aberglauben. Und man sieht ja tatsächlich in dieser Welt noch nichts davon, daß Jesus alles unterworfen ist. Wir können das nicht beweisen, sondern erst einmal nur glauben und uns auf die Bibel berufen.

Entsprechend können wir manchen Kritikern und Anklagenden wirklich keine Fakten in dem Sinne auf den Tisch legen um zu beweisen, daß Jesus der souveräne, ewige und uneingeschränkte Herrscher alles Lebens ist. Wenn wir das behaupten, können wir das nur aufgrund des Glaubens daran. So wie es auch damals war als Jesus mit seinen Jüngern durch das Land zog. Manche nahmen das Wort bereitwillig und dankbar auf (Apostelgeschichte 17,11) und andere (die meisten) sahen in ihm entweder einen Gotteslästerer (Markus 14,64) oder einfach einen Fanatiker und Verrückten. Was beinhaltet also der Glaube, der sich für andere oft nicht beweisen lässt und oftmals nur für Hohn und Spott sorgt oder sogar offene Feindschaft? Die Bibel sagt, daß wir in unserem Herzen nicht zweifeln sollen (Römer 4,20) und daß der Glaube ein Überzeugtsein von Tatsachen ist, die man nicht sieht (Hebräer 11, 1-3). Wenn wir als Christen das nicht sehen, wie viel mehr sehen es die Atheisten und Zweifler nicht? Aber wir glauben dennoch daran, weil es uns der Heilige Geist offenbart hat. Auch den kann man nicht sehen, aber seine seligmachende Wirkung erfahren. In 1. Timotheus 4, 9-11 steht: „Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert; denn dafür arbeiten wir auch und werden geschmäht, weil wir unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt haben, der ein Retter aller Menschen ist, besonders der Gläubigen. Dies sollst du gebieten und lehren“! Es ist eine Botschaft, die lebendig und persönlich erfahrbar wird, wenn man sie annimmt. Also sich damit ernsthaft beschäftigt und in seinem Inneren bewegt. Wir als heutige Christen können bestätigen, daß der Glaube an das Evangelium von Jesus Christus glaubwürdig, und zweifelsfrei aller Annahme wert ist. Amen.

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