Glinus - Gläubige in unserem Sinne -|- Andacht von Rainer Gigerich (Daily-Message-Archiv, 17. Mar 2018)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5654

für den 17. Mar 2018 - Autor:

Glinus - Gläubige in unserem Sinne

Ich meine damit: Jeder von euch sagt etwas anderes – der eine: ''Ich gehöre zu Paulus!'', der andere: ''Ich zu Apollos!'', ''Ich zu Kephas!'', ''Ich zu Christus!'' Ist Christus denn zerteilt? Wurde Paulus etwa für euch gekreuzigt oder seid ihr vielleicht auf den Namen von Paulus getauft worden?

1. Kor 1, 12-13 *©*
 

In einer christlichen Internet-Community in der ich bin, wird im Profil unter anderem nach der Konfession gefragt. Dort kann man angeben, ob man evangelisch landeskirchlich ist oder katholisch, evangelisch freikirchlich oder frei evangelisch, Mennonit oder Pfingstler, zu einer Brüdergemeinde oder zur Heilsarmee gehört, ob man orthodox oder ein Adventist ist ... oder man kann auch einfach ankreuzen: Ich glaube an Gott/Jesus.

Ich selbst bin vor vielen Jahren von der Landeskirche in eine EFG gewechselt. Wenn ich mir in der Community Profile anschaue, ist oft einer meiner ersten Blicke darauf, welche Konfession oder Denomination ein anderer hat. Und dann geht da meist ganz schnell eine Schublade auf, in die ich den anderen stecke. Ist er ein Glinus oder glaubt er etwas anderes, als ich? Oder hat er gar ''ich glaube an Gott/Jesus'' angekreuzt, weil er sich vielleicht nicht outen will?

Immer wieder erwische ich mich dabei, wie ich andere Christen einsortiere in Glinus und in andere und oft habe ich dabei von diesem Menschen noch nichts anderes erfahren.

Doch dann kommt mir wieder Paulus in den Sinn, mit unserem heutigen Bibelvers und ich werde wieder sehr demütig vor unserem Herrn. Ja, es ist nicht weg zu leugnen, alle diese Gruppen unterscheiden sich in dem, wie sie ihren Glauben leben. Aber die Frage ist doch, ist das, was der andere anders lebt wirklich heilsnotwendig oder ist das nur eine andere Form des selben Glaubens?

Glaubt der andere an Gott den Schöpfer, an Jesus, der als Mensch gelebt hat und für unsere Sünden gestorben und dann wieder auferstanden ist, glaubt er an den Heiligen Geist, den Jesus in uns versenkt hat und an die weltweite Kirche, die Gemeinschaft aller Gläubigen? Wenn diese Grundlagen überein stimmen, was spricht dann dagegen, in für das Heil unwichtigen Dingen den Glauben anders zu leben?

Was ist dabei, wenn ich einen für mich wichtigen Punkt im Gaubensleben hervor hebe, solang ich ihn nicht zum Heilsbringer erkläre?

Es gibt nur einen Gott, einen Christus und einen Geist, an den wir alle Gläubigen glauben! Ein Christus, der für alle seine Nachfolger gestorben ist, welcher Gruppierung sie auch angehören.

Sicherlich spricht nichts dagegen, wenn ich mich lieber mit Menschen umgebe, die ihren Glauben wie ich leben - doch steht es mir nicht zu, einem anderen, der die Grundlagen des Glaubens anerkennt, das Heil ab zu sprechen.

Ich gehe seit vielen Jahren in einen interkonfessionellen Hauskreis und erlebe es dort als spannend und erbauend, auch einmal andere Sichtweisen zu erfahren, die meinen manchmal eingefahrenen Glauben wieder neu beleben können. Ich lerne Dinge bei anderen zu akzeptieren, die nicht heilsnotwendig sind und merke, wie ich meinen Glauben in Streitgesprächen weiter schärfen kann.

Kannst du dich auf Christen anderer Denominationen einlassen? Wie unfehlbar siehst du deine Art, deinen Glauben zu leben?

Ich wünsche dir einen gesegneten Tag, mit viel Erfahrungen zu deinem Glauben.

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