Christsein ist kein Kuschelclub -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 07. Dec 2016)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5189

für den 07. Dec 2016 - Autor:

Christsein ist kein Kuschelclub

„Der Schmelztiegel für das Silber und der Ofen für das Gold; aber ein Prüfer der Herzen ist der HERR“.

Sprüche 17,3 *©*
 

Wir sind als Christen keine Befehlsempfänger wie in einer Kaserne, auch in keinem frommen Club mit stets angenehmen Privilegien, sondern Kinder Gottes, die in Beziehung zum himmlischen Vater stehen, und darin leben und lernen sollen – jeden Tag – auch wenn manches sich nicht immer als einfach darstellt. Das geschieht ja auch nicht zufällig. Was wir dabei erleben und womit wir manchmal konfrontiert werden, gefällt uns entsprechend nicht immer und fordert uns heraus. Auch das hat seinen Sinn und Zweck – wir sind ganz bewusst nicht im „Kuschelclub der Erretteten“. Gottes Prüfungen finden nicht am grünen Tisch statt, sondern in der täglichen Praxis. In der Theorie des Glaubens sind wir vermutlich alle Weltmeister, aber die Praxis lässt leider oft zu wünschen übrig – bei dir und auch ganz sicher bei mir. Aber das darf (und wird) sich ändern – im Kleinen und Großen und alles was hierbei geschieht, dient uns tatsächlich zum Besten (Römer 8,28) – auch wenn wir das meist nicht sofort einsehen und verstehen. Am Ende unseres Weges (wo und wie auch immer) sind wir bei Jesus im Himmel – allein das zählt! Wir werden nicht erlöst und dann in Watte gepackt und verhätschelt, ins Regal gestellt und gelegentlich abgestaubt, sondern werden in höchster Macht und Autorität durch unser Leben als Christen in allen Höhen und Tiefen durch Gott in das Bild Jesu verwandelt. Von Jesus wissen wir unter anderem das, was in Römer 8,29 steht: „Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern“. Das ist das edelste und höchste Ziel und das Beste was ein Mensch sein kann – ein Bild das Gott ähnlich ist. Das war ja auch von Anfang an Gottes Wille und Ziel (1. Mose 1,26). Durch Jesus Christus hat Gott das bewerkstelligt – nicht mit einem Fingerschnipsen, sondern durch die Menschwerdung, das Evangelium, das Blut Jesu, den Glauben und die Heiligung. Wir bekommen das ganze Paket – nicht weniger – und das sollten wir niemals gering schätzen, sondern uns sogar danach ausstrecken und Gott darum bitten, uns jeden Tag mehr zu verändern und daß sein Wille an uns geschieht. Im Hebräerbrief wird von einer großen Wolke von Zeugen gesprochen (Hebräer 12, 1-11). Zeugen wofür? Von dem Umstand, daß diese Menschen ihr ganzes Leben lang mit Gott alle Höhen und Tiefen durchlebt haben und sie brauchbar waren für Gott und auch für sich selbst und andere, die mit ihnen zusammen auf dem Weg der Nachfolge waren. Das soll uns Mut machen.

Die hatten auch ihre Nöte und Schwächen, ihre Nervereien und Ängste. Die waren bestimmt auch öfters über sich selbst enttäuscht und wären an manchen Tagen lieber tot als lebendig gewesen. Aber sie haben das alles überwunden, sich selbst überwunden, weil sie an DEN Überwinder geglaubt haben. Und Gott hat dafür gesorgt, daß sie an dem festhielten, was in 1. Johannes 5,4 steht: ''Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und dies ist der Sieg, der die Welt überwunden hat: unser Glaube''. Diese Zeugen und alttestamentlichen Glaubenshelden beweisen uns also, daß man sein Leben als Christ durch ein gelebtes Glaubensleben, durch Geduld und indem man so manches erträgt und aushält, auf jeden Fall siegreich gestalten kann – auch wenn man Fehler macht und manchmal über sich selbst den Kopf schüttelt. Wir werden nicht von diesen Zeugen vom Himmel aus beobachtet – das sagt der Text nicht aus – aber wir sollen uns in unseren Kämpfen und unserem Glaubensleben daran erinnern (in unseren Gedanken), daß es eine große Wolke gibt, von Leidensgenossen, Helden des Alltags, Überwindern, gesegneten Kämpfern, Stehaufmännchen und Felsen in der Brandung – Männern und Frauen, die mit Gott nicht klein zu kriegen waren und in ihrem Charakter durch das, was sie erlebten und erfahren haben, tief verändert, gestählt und letztlich ungemein gesegnet wurden. Die waren definitiv in keinem Kuschelclub! Zu solchen wird Gott eines Tages das sagen, was wir in Matthäus 25,21 lesen: „Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen; geh hinein in die Freude deines Herrn“. Gott freut sich nicht wenn wir leiden, aber er freut sich, wenn wir grundsätzlich dazu bereit sind, in der Nachfolge, tatsächlich unser Kreuz auf uns zu nehmen und im Glauben nach vorne zu schauen, viel beten und uns auch an den Männern und Frauen orientieren, die ihren Weg schon gegangen sind und standgehalten haben, weil sie Gott vertrauten und etwas Bleibendes und Wertvolles bewirken konnten durch ihr Leben.

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