Lenker der Geschichte(n) -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 18. Nov 2016)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5170

für den 18. Nov 2016 - Autor:

Lenker der Geschichte(n)

''Wie ein Wasserlauf ist das Herz des Königs in Jahwes Hand; / er lenkt es, wohin er auch will. Der Mensch hält alles, was er tut, für gut, / doch Jahwe prüft die Motive''.

Sprüche 21, 1-2 (NeÜ) *©*
 

Ob es nun Könige sind, oder Politiker, Gewaltherrscher oder auch ''nur'' mein Chef, meine Lehrer, Kollegen, Ärzte oder irgendein Beamter und Sachbearbeiter in einer Behörde - sie alle sind (wenn es darauf ankommt und Gott es will) letztlich in der Hand des allmächtigen Gottes. Das Wasser fließt wie man es leitet. Menschen haben das oftmals so getan, daß sie Flußläufe verändert, begradigt, umgeleitet und verkleinert oder auch erweitert haben - warum auch immer. Ebenso kann und wird auch Gott die Herzen der Menschen lenken nach seinen Plänen oder auch aufgrund unserer Gebete, die uns auf dem Herzen liegen. Diese Welt ist oftmals kompliziert und das Herz der Menschen ein ''trotziges und verzagtes Ding'' (Jeremia 17, 9-10: ''Abgründig ist das menschliche Herz, / beispiellos und unverbesserlich. / Wer kann es durchschauen? Ich, Jahwe, sehe bis auf den Grund. / Ich prüfe die geheimsten Wünsche, / um jedem zu geben, was er verdient, / und zwar aufgrund seiner Taten''). Gott kann und wird auch das Böse und Verkehrte dazu nutzen können, letztlich alles seinem guten Willen und seinen Zielen zu dienen und sich unterzuordnen. Gott kann auch auf den krummen Wegen dieser Welt und unseres persönlichen Daseins und Ergehens, die Dinge verständlich, unkompliziert, greifbar und sinnvoll machen. Dies tut er nach seinem ewigen Willen und so wie es nützlich und richtig ist. Uns fehlt dazu verständlicherweise der Überblick und das Wissen um die Zusammenhänge. Gott nicht. Wir verzetteln uns allzuoft und sehen manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht. Gott blickt immer durch. Wir rennen und mühen uns ab, und sind dabei nicht selten enttäuscht wegen viel vergeblicher Mühe und verlorener Zeit und investiertem Geld. Warum manche Dinge einfach nicht zu funktionieren scheinen und eben nicht immer alles logischen Merkmalen folgt, bleibt uns oftmals ein Rätsel. Das frustriert uns.

In Hiob 36,9 steht die rhetorische Frage: ''Kann dein Schreien dich aus der Not befreien, / können es die Mühen deiner eigenen Kraft''? Wir gehen meist davon aus, daß dies tatsächlich etwas nutzt. Aber die ernüchternde Wahrheit ist eben eher das Gegenteil. Manchmal müssen wir uns vermutlich einfach auch aufregen, aber nützt es etwas? Vielleicht im körperlichen Sinne, damit der Frust rauskommen kann und man sich Luft verschafft? Aber ob diese weltliche Methode der Frustbewältigung im Sinne Gottes ist, bleibt eher zu bezweifeln. Gott hat das auch dem Hiob deutlich machen müssen, daß dies nicht der springende Punkt ist, sondern viel eher, daß man Gott sucht im Glauben und im Gebet. In 1. Chronik 28,9 gibt der sterbende David seinen Sohn und Nachfolger Salomo folgendes mit auf den Weg: ''Und du, mein Sohn Salomo, erkenne den Gott deines Vaters und diene ihm mit ganzem Herzen und verlangender Seele! Denn Jahwe erforscht alle Herzen und kennt unsere geheimsten Gedanken. Wenn du ihn suchst, lässt er sich von dir finden''. Gott ist der Lenker der Welt und auch deines Lebens. Jesus ist auch der Anfänger und Vollender des Glaubens (Hebräer 12,2) was ja mit unserem Leben als Christen eng verbunden ist. Gott kann immer alles verändern und kein Mensch ist autonom oder unbeeinflussbar vor Gott - sei er, wer er wolle. Gott kennt die Herzen aller Menschen und lenkt sie wie Wasserbäche, wenn es so sein soll. So etwas wie ausweglose Situationen gibt es nicht für Gott - wer könnte seinem Willen widerstehen - sei er gläubig oder ungläubig!? Alles wird gut!

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Diese Andacht gibt es auch in Englisch: Turning point of history


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