Das böse Herz -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 29. Feb 2016)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4907

für den 29. Feb 2016 - Autor:

Das böse Herz

''Niemand sage, wenn er versucht wird: Ich werde von Gott versucht. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht auch niemand; sondern jeder einzelne wird versucht, wenn er von seiner eigenen Begierde gereizt und gelockt wird. Danach, wenn die Begierde empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod. Irrt euch nicht, meine geliebten Brüder: Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel. Nach seinem Willen hat er uns gezeugt durch das Wort der Wahrheit, damit wir gleichsam Erstlinge seiner Geschöpfe seien''.

Jakobus 1, 13-18 *©*
 

Jakobus macht uns einiges klar, was wir wohl manchmal aus den Augen zu verlieren scheinen, wenn es darum geht unser Leben und unsere Umstände in rechter Weise wahrzunehmen. Wir Menschen, und auch wir gläubigen Menschen, haben von Jugend an ein böses Herz (1. Mose 8,21) was zu allem Bösem fähig ist. In Jesaja 32,6 steht geschrieben: ''Denn der gemeine Mensch redet Gemeinheit, und sein Herz bereitet Böses vor, indem er ruchlos handelt und Irreführendes ausspricht über den Herrn, indem er die hungrige Seele leer läßt und dem Durstigen das Trinken verwehrt''. Wie sehr unterscheiden wir uns doch von Gott, dem ''Vater der Lichter''. Gott ist Licht, und wer die Wahrheit tut, der kommt zu diesem Licht (Johannes 3,21). Salomo schreibt in Prediger 8,6: ''Denn für jedes Vorhaben gibt es eine Zeit und ein Gericht; denn das Böse des Menschen lastet schwer auf ihm''. Gott ist nie an etwas Bösem beteiligt. Was uns angreift, belastet, verführt und bedrängt und letztlich zur Sünde führt, ist allein das Resultat unseres bösen Herzens. Das mag hart klingen und nicht immer empfinden wir das so drastisch, aber Jakobus macht uns das unmissverständlich klar, daß alles, was zwischen mir und Gott trennend steht (das ist die Definition von Anfechtung) aus mir selbst heraus kommt. Nicht Gott hat mich in Situationen gebracht die mich zu Fall brachten, oder mit Veranlagungen bestückt, die mich schwach und leicht verführbar machten, sondern dies alles ist das Werk meines bösen Herzens. In Markus 7, 21-23 steht entsprechend: ''Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen die bösen Gedanken hervor, Ehebruch, Unzucht, Mord, Diebstahl, Geiz, Bosheit, Betrug, Zügellosigkeit, Neid, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen heraus und verunreinigt den Menschen''. Wenn wir uns ungeschminkt und aufrichtig, also wahrhaftig erkennen, wird uns auch klar, was auf Golgata wirklich geschehen ist.

Dort hat Jesus Christus, der ewige Sohn des allmächtigen Gottes, das Trennende zwischen Gott und dem Menschen weggetan und vernichtet. Der Lohn der Sünde ist der Tod (Römer 6,23) und die Macht des Todes hatte der Teufel (Hebräer 2,14). Und Jesus Christus ist aus diesem Grund in die Welt gekommen: ''Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre'' (1. Johannes 3,8). Biblisch Gläubige und entsprechend neugeborene Menschen wurden nicht recycelt, sondern von Grund auf erneuert, denn anders ginge es nicht. Durch die Neugeburt aus Wasser und Geist entsteht eine neue Kreatur (2. Korinther 5,17). Der alte Mensch mit seinem bösen Herzen ist mit Jesus Christus am Kreuz mitgestorben und nicht mehr auferstanden. Darin sollen wir leben, nicht den alten Menschen, sondern den neuen Menschen, nicht das steinerne Herz, sondern das fleischerne Herz, nicht das Böse, sondern das Gute. Wir leben noch im Glauben und nicht im Schauen und warten noch auf die Erlösung unseres Leibes, aber wir sind schon jetzt Kinder Gottes - 1. Johannes 3,2: ''Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden...''. Es ist noch nicht greifbar, und manchmal ist uns das Böse näher als das Gute, weil wir noch im Fleisch leben. Das Fleischliche ist vergänglich und wird Gott niemals dienen, was es auch nicht kann. Vieles ist hier auch eine Frage der inneren Einstellung (Gesinnung). Salomo schreibt in Sprüche 11,27: ''Wer nach Gutem strebt, trachtet nach Gottes Wohlgefallen; wer aber das Böse sucht, dem wird es begegnen''. Trauen wir nicht unserem Herzen, sondern Gottes Wort und seiner Wahrheit und überwinden wir das Böse dadurch, indem wir Gutes tun aus der Kraft des Glaubens (Römer 12,21).

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