Einer für alle – alle für einen! -|- Andacht von Roland Schaufler (Daily-Message-Archiv, 20. Mar 2015)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4561

für den 20. Mar 2015 - Autor:

Einer für alle – alle für einen!

''Nun stirbt kaum jemand für einen Gerechten; für einen Wohltäter entschließt sich vielleicht jemand zu sterben''.

Römer 5,7 *©*
 

Wer kennt sie nicht, die drei Musketiere! Jeder für sich so kampfstark wie zehn normale Kämpfer und dadurch schon fast unbesiegbar. Jeder war stets dazu bereit für den anderen einzustehen! Niemals lies einer den anderen im Stich, sofort war jeder bereit, sein eigenes Leben in Gefahr zu bringen um den anderen zu retten! Was für eine Gesinnung, edel und gut! Die Bibel kennt das auch: Jesus ist für uns gestorben! Was möchte uns Paulus in diesem Kapitel überhaupt sagen? Daß wir im Gegenzug auch für Jesus sterben sollen? Vielleicht mag das auf den ersten Blick so aussehen, nichts aber ist weiter davon entfernt, daß hier eine menschliche Gegenleistungsrechnung aufgemacht wird. Wer kennt sie denn nicht, die Menschen in unserem Umfeld, die sich ewig nie was schenken lassen und, wenn man ihnen denn mal was gutes getan hat, auch nach längerer Zeit immer wieder eine Gelegenheit finden, das Gegebene zurückzuzahlen, vielleicht sogar gerade einen kleinen Tick mehr. Ehrlich, so etwas sollte uns verärgern, und gleichzeitig demoralisiert es uns, da wir den Eindruck haben, daß wir es mit ganz und gar lieblosen Zeitgenossen zu tun haben, die immer alles aufrechnen müssen und nicht bereit sind sich etwas schenken zu lassen. Also, konkret geht es also hier bei Paulus definitiv nicht darum, daß wir den Kreuzestod Jesu für uns mit einer selbstgemachten Dankbarkeit ausgleichen müssten, die darin gipfeln würde, daß er nun gleichfalls erwarten würde, daß wir genauso bereitwillig unser Leben als Gegenleistung für ihn lassen müssten. Würden wir Paulus hier so verstehen, dann wäre das nicht nur grundfalsch, sondern darüber hinaus einerseits gefährlich und sogar nicht ziemlich gotteslästerlich!

Gefährlich, weil dadurch die Gnade Jesus, die uns als ewiges Geschenk gegeben worden ist, aufgehoben würde, und gotteslästerlich, weil man unterstellen würde, man sollte, müsste oder könnte gar Gott für seinen Opfertod bezahlen. Die Verdorbenheit des Menschen ist so groß, daß keine Leistung der Welt, keine Leistung eines Menschen oder sonst etwas ausreichen würde, ihn zu retten. Nur das Blut unseres Herrn Jesu Christi und sein Gehorsam, sein Wille und seine Liebe für uns in den Tod zu gehen, sind einziges Mittel das zu erreichen. Hier ist also eine andere Denke am Werk, und man muß also genauer hinschauen, um hier nicht auf die falsche Fährte zu gelangen. Die Gesinnung Christi war: Leiden im Fleisch für uns; Sünde getragen; gestorben; auferstanden; mit der Sünde abgeschlossen. Jesus ist in seiner Einstellung unser Vorbild. Die Gesinnung seiner Nachfolger: Leiden im Fleisch; mit der Sünde abgeschlossen; für Gott leben. Paulus fordert hier also nicht Blutzoll von uns, sondern er beschreibt eine geistliche Wirkungskette, die nicht durch Askese und Bemühungen zuletzt wenigstens aus Dankbarkeit erreicht werden soll, sondern einen Geistlichen Wirkungsmechanismus, der deswegen greift, weil wie in einem Getriebe, die Rädchen, von Gott eingesetzt in einander greifen und ihre Wirkung zeigen: Es ist das Kennzeichen einer echten Wiedergeburt, einer Geburt aus Gott, einer Geburt von oben, die die Vorbedingung hierzu darstellt. Bei ECHTEN Christen, ist das so. Somit sind die Ausführungen des Paulus keine Forderung, sondern vielmehr eine Beschreibung, eine Ermutigung, und eine Erklärung, wie das bei uns abläuft.

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