Evangelium oder Götterglaube? -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 06. Sep 2013)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4001

für den 06. Sep 2013 - Autor:

Evangelium oder Götterglaube?

''Thomas spricht zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst, und wie können wir den Weg kennen? Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich! Wenn ihr mich erkannt hättet, so hättet ihr auch meinen Vater erkannt; und von nun an erkennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, so genügt es uns! Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich noch nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen. Wie kannst du da sagen: Zeige uns den Vater? Glaubst du nicht, daß ich im Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht aus mir selbst; und der Vater, der in mir wohnt, der tut die Werke. Glaubt mir, daß ich im Vater bin und der Vater in mir ist; wenn nicht, so glaubt mir doch um der Werke willen''!

Johannes 14, 5-11 *©*
 

Heutzutage hat man in der Welt leider keine Erkenntnis und kein Empfinden mehr für Sünde und Schuld - alles ist scheinbar gut, und es gibt keine Probleme - für was braucht man Erlösung und was interessiert einen Sünde? Ich bin gut wie ich bin und die Vergebung der Sünden ist uninteressant. Leider sehen das viele so. Wer aber wahrnimmt was Sünde ist und wie sehr sie mich als Mensch von Gott trennt und vom wahren Leben disqualifiziert und kaputt macht, wird sich über die gute (frohe) Botschaft des Evangeliums freuen und sie im Glauben auch dankbar annehmen. Entsprechend dann auch die alleinige Wahrheit nur in Jesus Christus erkennen und suchen wollen (Johannes 14,6). Viele verweisen auf die vielen angeblichen ''Götter'' und Religionen die doch alle mehr oder weniger von sich behaupten Wahrheitsträger zu sein? Woher soll man in diesem Kaufhaus der Religionen und Offenbarungen herausfinden was wirklich echt und wahr und richtig ist? Das werde ich oft gefragt. Nur der christliche Gott wurde Mensch (Jesus Christus) und mein Sündenproblem (seit Adam) wurde dadurch gelöst, indem Gott sich mit sich selbst versöhnt hat, durch seinen Tod und seine Auferstehung. Aber wie wird das greifbar und wie kann ich alles andere beiseite schieben und als Lüge und Menschenwerk entlarven? Wie beurteile ich, was an mich herangetragen wird? Kann man die Wahrheit fühlen? Jesus sagte in Johannes 8, 31-32: ''Da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen''! Jesus sagte dies zu Juden, die fest in ihren alttestamentlichen Traditionen standen und eine hohe Meinung von sich hatten (Vers 33: ''Wir sind Abrahams Same und sind nie jemandes Knechte gewesen; wie kannst du da sagen: Ihr sollt frei werden''?). Aber sie hatten kein Gespür für Sünde und Schuld. Sie dachten sie standen darüber. So ist es auch heutzutage. Alles scheint doch in bester Ordnung zu sein. Wir haben einen guten Kern und sind doch im Grunde ''gute Menschen''. Aber hätte Jesus dann für uns sterben müssen? Wir haben auch kein gutes Herz - sondern ein trotziges und verzagtes Herz (Jeremia 17,9) aus dem viel Böses kommt (Matthäus 15,19).

Wir sind alle unheimlich tolerant und weltoffen und akzeptieren alles und jeden und Gottes Sicht der Dinge ist doch veraltet und nicht mehr der Rede wert. Sünde ist unmodern geworden! Jede Ungerechtigkeit ist Sünde (1. Johannes 5,17). In Markus 7, 20-23 steht: ''Und er sprach: Was aus dem Menschen herauskommt, das macht den Menschen unrein; denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen heraus böse Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Mißgunst, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. Alle diese bösen Dinge kommen von innen heraus und machen den Menschen unrein''. Das ist Sünde - alles was gegen Gottes Heiligkeit und Wahrheit aufbegehrt und beschmutzt. In vielen Religionen wird das Gute im Menschen gesucht und das Potenzial verherrlicht was ein Mensch doch in seinem innersten Kern besitzt. Das muss man herauskitzeln um zur Wahrheit und zum Frieden zu kommen - eine Irrlehre! Der Götterglaube und alle Religiosität sieht meist den Menschen im Mittelpunkt des Interesses. Aber vor Gott zu kapitulieren und seinen seelischen, moralischen und emotionalen Bankrott zu erklären, geht vielen zu weit. Auch manchen Christen. Dann machen sie es so, wie in 2. Timotheus 4, 2-4 steht: ''Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren''. Jesus hat durch seinen Taten bewiesen wer er war und ist. Die Wahrheit steht in Gottes Wort und der (bestätigte) Glaube kommt durch Beschäftigung mit diesem Wort und der Person Jesu Christi im Evangelium. Wer es glaubt, ist selig!

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