Zweckoptimismus oder Glaubenskraft? -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 24. Aug 2011)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3257

für den 24. Aug 2011 - Autor:

Zweckoptimismus oder Glaubenskraft?

''Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Meinst du, daß Hiob Gott umsonst fürchtet? Hast du doch ihn, sein Haus und alles, was er hat, ringsumher beschützt. Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Besitz hat sich ausgebreitet im Lande. Aber strecke deine Hand aus und taste alles an, was er hat: Was gilt's, er wird dir ins Angesicht absagen!''

Hiob 1, 9-11 *©*
 

Ist der Glaube an Gott von Äußerlichkeiten abhängig? Der Teufel hat das behauptet. Hat er recht? Es ist doch so, daß Leid und Verlust in unserem Leben uns traurig und verzagt machen. Ich glaube das Prinzip, das der Teufel hier anwendet, zieht sich mehr oder weniger durch das Leben von allen Christen. Es ist der Wunsch des Gegenspielers Gottes uns Christen kräftig durchzuschütteln (wie den Weizen zu sieben) und zu versuchen und zu bedrängen. Vor allem die Christen, die besonders engagiert und Gott ergeben sind wie zum Beispiel die Jünger um Petrus (Lukas 22,31). Und auch Jesus selbst wurde vom Satan versucht und auf die Probe gestellt (Matthäus 4,1). Er will beweisen, daß der Glaube an Gott nur Einbildung und blinder Zweckoptimismus ist ohne Fundament und Wahrhaftigkeit. Der Teufel behauptet: Jeder ist sich selbst der Nächste und die Anständigen und Frommen gehen als Letzter durchs Ziel. Es lohnt sich nicht an Gott zu glauben, stattdessen sollten wir uns selbst zum Gott machen und dem Schöpfer ins Angesicht absagen! Hiob tat nichts Törichtes (Dummes) vor Gott als er alles verlor was er hatte (Hiob 1,22). Was wäre in diesem Fall denn dumm gewesen? Seinen Glauben an Gott von seinem Reichtum und seiner Gesundheit abhängig zu machen oder auch auf seine Frau zu hören die das alles nicht mehr ertragen konnte und hier zur Gehilfin des Teufels wurde: ''Hälst du noch fest an deiner Frömmigkeit? Sage Gott ab und stirb!'' (Hiob 2,9). Gott hat sich auf Satans Herausforderungen eingelassen und dem Teufel erlaubt Hand an Hiob zu legen. Aber der HERR hat es kontrolliert und klare Grenzen gesetzt. Der Teufel kann nie mehr tun als Gott erlaubt! Ich denke menschlich betrachtet sollte klar sein, daß der Glaube an Gott ewigen Ursprungs sein muß und nichts Irdisches ist (Matthäus 16,17).

Aus uns selbst heraus kommt nichts Gutes (Römer 3,12). Der Glaube an Gott ist aber etwas Gutes (Micha 6,8). Wie schnell würden wir alles Mögliche und Unmögliche glauben wenn es nur von uns abhängen würde? Wenn wir aus dieser Geschichte etwas lernen, dann vor allem, daß ein von Gott wiedergeborener (1. Petrus 1,3) Mensch durch Leid und Verlust nicht von Gott abgebracht werden kann. Vielmehr wird er durch den Kampf des Glaubens ''geläutert'' und durch mancherlei Anfechtungen in seinem Glauben als kostbar befunden zur Ehre Gottes. Entsprechend lesen wir in 1. Petrus 1, 3-7: ''Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns aufgrund seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten, zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das im Himmel aufbewahrt wird für uns, die wir in der Kraft Gottes bewahrt werden durch den Glauben zu dem Heil, das bereit ist, geoffenbart zu werden in der letzten Zeit. Dann werdet ihr euch jubelnd freuen, die ihr jetzt eine kurze Zeit, wenn es sein muß, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, damit die Bewährung eures Glaubens (der viel kostbarer ist als das vergängliche Gold, das doch durchs Feuer erprobt wird) Lob, Ehre und Herrlichkeit zur Folge habe bei der Offenbarung Jesu Christi''. Gold, das durch Feuer gereinigt wird, ist weich und kann dann geformt werden was sonst so nicht möglich wäre. Der Glaube und die Bewahrung darin entsteht allein durch Gottes Macht. Das ist so bei Hiob gewesen und auch bei uns. Das wird selbst der Teufel einsehen müssen, nämlich daß Gott auch der Schöpfer des Glaubens ist. Nichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes. Weder Gewalten noch Mächte, weder Tod noch Leben, weder Hohes noch Tiefes (Römer 8,38-39). Gelobt sei Gott in Jesus Christus!


Bildquelle: http://www.pixelio.de

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