Der Ruf nach Mazedonien -|- Andacht von Wladimir Lebedew (Daily-Message-Archiv, 15. Nov 2007)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 1879

für den 15. Nov 2007 - Autor:

Der Ruf nach Mazedonien

''Und Paulus sah eine Erscheinung bei Nacht: Ein Mann aus Mazedonien stand da und bat ihn: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns!''

Apostelgeschichte 16,9 *©*
 

Wenn wir die Bibel aufmerksam lesen, verstehen wir, daß die Kinder Gottes täglichen Prüfungen ausgesetzt waren. In Hinblick auf ihre Beständigkeit in ihrem Dienst und die Treue dem Wort Gottes gegenüber. Schon immer mussten fast alle Gläubigen eine schwierige Phase in ihrem Leben durchleiden und erfahren. Wenn wir uns in Schwierigkeiten befinden, bedeutet dies nicht, daß wir von Gott verlassen worden wären. Die negativen Gedanken und Gefühle, die vom Teufel kommen, sind darauf ausgerichtet, unseren Glauben durch verschiedenartige Versuchungen durchzuschütteln (zu ''sieben'') und uns geistlich, geistig und physisch zu vernichten. Die teuflischen Methoden bleiben unveränderlich und der HERR sagt es klar und bestimmt im Evangelium des Johannes 10,10: ''Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben''. Gott ruft einen jeden von uns zu, nicht nur an einem Platz und einer Stelle zu bleiben, sondern die frohe Botschaft zu verbreiten. Und dies nicht selten unabhängig von unseren eigenen Wünschen, Plänen und unserer Stimmung. Es fällt mir jetzt eine Geschichte ein: Mein Gespräch mit einem Bruder in Christus. Es war 1990, als es in Russland nicht gerade ''modisch'' und zeitgenössisch war Christ zu sein. Anfang April 1990 durfte ich mich zum HERRN bekehren und zwei Monate später die Wassertaufe erhalten. An einem Sonntag nach dem Gottesdienst habe ich einem Bruder in Christus vorgeschlagen, meinen ungläubigen Bekannten von Jesus zu erzählen. Damals habe ich die Bibel so gut wie nicht gekannt und nicht gelesen. Dasselbe bezog sich vermutlich auch auf meine ungläubigen Bekannten. Als Antwort auf meinen Vorschlag habe ich einen unklaren und unbestimmten Verzicht gehört: ''Gott hat mich nicht aufgerufen sein Wort zu predigen!''

Anfangs wusste ich nicht, was zu antworten war. Meine Bekannten wollten Gottes Wort hören, ohne Druck von meiner Seite. Es war ihre eigene Initiative. Und ich hoffte sehr darauf, daß mir jemand geistlich helfen konnte. Ich schwieg eine kleine Weile, ohne es zu wissen, was zu sagen war. Aber dann habe ich geantwortet: ''Wenn Paulus und alle andere ersten Christen auf solche Art und Weise gedacht hätten, wären wir bis heute selbst ungläubig geblieben!'' Preis dem HERRN! Paulus, Silas, Petrus, Andreas und alle andere Apostel Christi und die ersten Christen haben nicht geschwiegen und nicht darauf gewartet, persönlich von Jesus aufgerufen zu werden, die frohe Botschaft zu predigen. Sie alle haben ein- und denselben Aufruf Jesu bekommen und haben nicht auf Offenbaruhgen oder Visionen und Prophezeiungen gewartet. Und wenn heute jemand darauf wartet, daß der HERR ihn per Namen aufruft, würde ich ihm empfehlen, die Bibel aufzuschlagen und sie aufmerksam zu lesen. Gott rief und ruft jeden von uns auf, sein Wort zu verkündigen um den geistig und körperlich Leidenden, den Verlorenen zu helfen.

1) Matthäus 28,19-2: ''Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, indem ihr diese tauft auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und sie lehrt alles zu bewahren, was ich euch geboten habe!''

2) Markus 16,15: ''Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung.''

Die Apostelgeschichte ist ein Buch von insgesamt 27 Büchern im Neuen Testamen und die Apostel hießen darum Apostel, weil sie die ersten Christen waren und das Evangelium überall verbreiteten während der HERR mitwirkte und ihre Worte durch Zeichen und Wunder bestätigte (Markus 16,20). Es ist nicht ausgeschlossen, daß auch heutzutage aus einer Bedrängnis heraus jemand ruft: ''Komm herüber nach Mazedonien (oder zu mir nach Hause oder ins Krankenhaus, weil ich geistlich tot und physisch schwach bin) und hilf uns!'' (Apostelgeschichte 16,9). Ich selbst war auch einer dieser Leidenden der nach Gott rief in der Not. Viele kranke Menschen warten darauf, daß irgendjemand sie besucht und ihnen hilft. Sei ein Christ und handle danach - Gott wird dich segnen!

''Einer trage des anderen Lasten, und so werdet ihr das Gesetz des Christus erfüllen.'' (Galater 6,2)

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