Das Endziel der Weisung -|- Andacht von Wladimir Lebedew (Daily-Message-Archiv, 02. May 2007)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 1682

für den 02. May 2007 - Autor:

Das Endziel der Weisung

Das Endziel der Weisung aber ist Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben.

1. Timotheus 1,5 *©*
 

Gott spricht mittels seines Wortes und ermahnt uns, welche Verhältnisse es nicht nur zwischen Gläubigen sein müssen sondern auch zu unseren Nächsten. Jesus Christus spricht den Christen, dass wir Sein Licht und Salz der Erde sind. (Matthäus 5,13 - 14).
Ob wir wirklich das Licht der Welt und der Salz der Erde in unserem Alltag sind? Ich möchte, dass jeder sich beständig prüft, ob er geistigen inneren Frieden hat und wie er sich zu seinen Nächsten verhält.
''Seid aber Täter des Wortes und nicht allein Hörer, die sich selbst betrügen.'' (Jakobus 1,22). Jeder Mensch macht öfter oder seltener verschiedene Fehler. Einige von ihnen sind nicht vorsätzlich, unabsichtlich. Ein(e) Gläubige(r) möchte völlig frei werden von allen Sünden, schlechten Gewohnheiten und Mängeln.
Ein Mensch hat sich schon bekehrt, Christus als seinen Herrn angenommen und ist wiedergeboren worden.
Aber es geschieht dasselbe, was der Apostel Paulus im Römer-Brief schrieb: «Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.» (Römer 7,21). Ich glaube: Gott verlässt niemanden und schickt notwendige Kräfte, um den geistigen Sieg im persönlichen Leben zu erringen. Aber die Fehler der Menschen können sehr verschieden sein. Etliche Christen sind so gewohnt, in Sünden zu leben, dass sie schon nicht mehr bemerken oder nicht bemerken wollen: das, was sie tun, ist Sünde. Anfangs wollten sie etlichen Dingen ihres Lebens keine Bedeutung beimessen. Aber die Sünden sind fähig, sich zu vermehren. Nicht die Selbsterziehung, sondern Jesus allein kann diese Sünden tilgen. Er hat schon den triumphalen Sieg am Golgatha-Kreuz errungen und hilft jedem, den Sieg im Seinem Leben heute zu erringen. Etliche Christen verstehen es nicht. Das Wort Gottes spricht klar und nicht doppelsinnig: «Danach, wenn die Lust empfangen hat, gebiert sie Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod.» (Jakobus 1,15).
Solche Christen haben längst weder inneren geistigen Frieden noch den Wunsch, dem Herrn zu dienen. Beten, Bibel lesen, fasten, den Nächsten helfen, wann und wo es möglich ist. Alles blieb irgendwo beiseite. Neid, Verleumdung, unflätige obszöne Reden, Geschwätz wurden längst zur Norm ihres alltäglichen Lebens. Andere Christen können passiv und ganz gleichgültig bleiben, statt reale, wirksame Hilfe und Unterstützung zu leisten. Es gibt weder das geistige Wachstum in Christus, noch den Wunsch, solche sündige Lebensweise einmal und für immer zu ändern. ''Die Helfer'' aus der Zahl der Christen können sogar flüstern ''Alles in Ordnung, alles ändert sich'', weil sie denken: hätten sie die Wahrheit gesagt, so hätten sie die Sünder beleidigen können. «Die liebenden und wohlwollenden Helfer» verstehen vermutlich nicht. Es geht jetzt schon nicht um Beleidigung sondern um Hilfe der leidenden Seele. «Solche Helfer» selbst brauchen nicht selten unverzügliche Reanimation, weil sie selbst in schrecklicher ungeistiger Bedrängnis sind. Sie können über sich denken, dass ihr geistiger Zustand in bester Ordnung ist. Aber in der Wirklichkeit sind sie selbstsicher und sie selbst brauchen dringende «Nothilfe». Solche Gläubige sind dem Simson aus dem Buch der Richter ähnlich: ''Ich werde davonkommen, wie es Mal für Mal gelang, und werde mich freischütteln. Er wusste aber nicht, dass der HERR von ihm gewichen war.'' (Richter 16,20). So dachte Simson und sein Leben endete sehr tragisch.
Wie man spricht: «Mit der Sünde spielt man nicht.»
Gott ruft uns, die Gläubigen, auf: ''Ihr aber, Geliebte, erbaut euch auf eurem heiligsten Glauben, betet im Heiligen Geist, erhaltet euch in der Liebe Gottes, indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erwartet zum ewigen Leben. Und erbarmt euch der einen, die zweifeln, rettet sie, indem ihr sie aus dem Feuer reisst, der anderen aber erbarmt euch mit Furcht,'' (Judas 20 -23). Lüge, Verleumdung, Neid, Ehrgeiz, Geltungsstreben, Herausgehobensein, Machtdenken, Herrschsucht, Snobberei in jedem Fall wäre es geistig falsch und unzulässig, um diese abscheulichen Sünden zu besingen.
Eine Christin sagte einmal: «Es ist schändlich, darüber zu sprechen».
Ich denke anders: Es ist schändlich, nicht über die Sünden zu sprechen aber sie zu begehen. Schändlich, dass es solche Sünden unter Christen gibt; umso mehr wert, darüber zu sprechen, um gegen sie zu kämpfen. Die Sünden bringen unseren Nächsten Kummer und Leiden.
Es wäre völlig sinnlos, zu anderen Fragen zu reden, die uns nicht angehen. Wir glauben an Jesus Christus, aber es bedeutet nicht, dass wir in Illusion gefallen sind oder in Wolken schweben. Echte Liebe ist immer wirksam, sie erweist sich in Worten und konkreten Taten der Christen. Jesus Christus ist für uns alle ein klares, überzeugendes Beispiel. Er predigte und heilte, lehrte und half.
«Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.» (Markus 10,45).
Das Hauptziel der Weisung ist es, nicht abstrakte, nutzlose und leblose Dinge zu erzählen noch Angst zu haben, alle Dinge mit ihren eigenen Namen zu nennen (die Sünde ist im Licht der Bibel nur Sünde und der Sünder Sünder, unabhängig, wie sie anders von irgend jemandem genannt wären) sondern um praktische und wirksame Hilfe «den Leidenden und Bedürftigen» zu leisten (Matthäus 11,8 – 30).

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