Allezeit nur Bosheit in den Herzen Teil 1 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 12. Jun 2021)

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Andacht Archiv-Nr. 6837

für den 12. Jun 2021 - Autor:

Allezeit nur Bosheit in den Herzen Teil 1

''Als aber der HERR sah, dass die Bosheit des Menschen sehr groß war auf der Erde und alles Trachten der Gedanken seines Herzens allezeit nur böse, da reute es den HERRN, dass er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es betrübte ihn in seinem Herzen“.

1. Mose 6, 5-6 *©*
 

Als Noah auf Gottes Anweisungen die Arche baute, wurde er und seine Familie vermutlich zum Gespött seiner Zeitgenossen. Die waren in allem dichten und trachten voller Bosheit (1. Mose 6,5). Allein Noahs familiäre Linie war in Gottes Augen ohne Tadel (in dem Fall ohne Vermischung, worauf ich noch komme). Noah hatte das Zeugnis ''mit Gott zu wandeln'' (1. Mose 6,9). Ohne Tadel zu sein, bedeutet hier sicherlich nicht, ohne Sünde zu sein, denn es gab und gibt keinen Menschen (außer dem Mensch Jesus Christus) der nicht unverständig, abgewichen, verdorben und ungerecht vor Gott ist und sein kann (Römer 3, 9-12). Noah war also zu seiner Zeit und in seinem Umfeld und im Vergleich mit allen anderen damaligen Menschen, ein frommer Mann. Über ihn und seine Familie erbarmte sich Gott. Die grundsätzlichen positiven Absichten Gottes mit den Menschen standen nicht in Gefahr, aber Gott reagierte auf die Umstände und er veränderte seine Haltung. Sicherlich um uns Menschen dadurch etwas deutlich zu machen: Gott ist heilig und muss auf Sünde reagieren! Daß den Menschen seinerzeit das Zeugnis von höchster Autorität gegeben wurde, nämlich in ihren Herzen allezeit nur böse zu sein, ist eine der stärksten und klarsten Aussagen über die sündige Natur des Menschen. Und das fängt schon in den Gedanken an. Es sind nicht die Umstände die einen Menschen böse machen. In Jakobus 1, 13-15 steht: „Niemand sage, wenn er versucht wird: Ich werde von Gott versucht. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht auch niemand; sondern jeder Einzelne wird versucht, wenn er von seiner eigenen Begierde gereizt und gelockt wird. Danach, wenn die Begierde empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod“. Die Menschen zu Noahs Zeit waren außerordentlich böse. Die Sünde betrübte Gott, der heilig ist (Epheser 4,30). Weil sie dachten daß sie niemand in ihrer Bosheit bremsen konnte, sündigten sie umso mehr. Auch das bestätigt die Bibel in Prediger 8,11: „Weil der Richterspruch über die böse Tat nicht rasch vollzogen wird, darum ist das Herz der Menschenkinder davon erfüllt, Böses zu tun“. John McArthur schreibt: „Damit niemand meint, Noah sei allein aufgrund seiner guten Werke verschont worden erklärt Gott, dass Noah an Gott glaubte als Schöpfer, Herrscher und einziger Retter von Sünde. Er fand Gnade bei Gott, weil er sich demütigte und Gnade suchte; er war zudem gehorsam“.

Der Grund für die große Bosheit zu damaliger Zeit, lag auch in unseligen Vermischungen (die Gott nicht wollte) von himmlischen mit irdischen Wesen. Es spricht einiges dafür, daß diese Engelwesen (Dämonen) verbotenerweise Besitz von Menschen genommen haben, um so den Frauen beiwohnen zu können. Es gab also Engelwesen (''Gottessöhne'') die ihre himmlische Behausung verbotenerweise verließen um auf Erden mit den menschlichen Frauen Kinder zu zeugen, wie wir in 1. Mose 6,4 lesen: ''Zu der Zeit und auch später noch, als die Gottessöhne zu den Töchtern der Menschen eingingen und sie ihnen Kinder gebaren, wurden daraus die Riesen auf Erden. Das sind die Helden der Vorzeit, die hochberühmten''. Wort „Riesen“ heißt im hebräischen „Nephilim“ und das bedeutet einfach „Gefallene“. Auch in Judas 5-7 wird das mit den gefallenen Engeln und der Konsequenz für sie, so wie die Bosheit der Menschen thematisiert: „Ich will euch aber daran erinnern, obgleich ihr dies ja schon wisst, dass der Herr, nachdem er das Volk aus dem Land Ägypten errettet hatte, das zweite Mal diejenigen vertilgte, die nicht glaubten, und dass er die Engel, die ihren Herrschaftsbereich nicht bewahrten, sondern ihre eigene Behausung verließen, für das Gericht des großen Tages mit ewigen Fesseln unter der Finsternis verwahrt hat; wie Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die in gleicher Weise wie diese die Unzucht bis zum Äußersten trieben und anderem Fleisch nachgingen, nun als warnendes Beispiel dastehen, indem sie die Strafe eines ewigen Feuers zu erleiden haben“. Der Ungehorsam vieler Engel, wurde dann auch zum Ungehorsam (zur Bosheit) der Menschen und ihrer ganzen familiären Linien, solchen, die Kontakt mit den ungehorsamen Engeln hatten. Außer (wie erwähnt) Noahs Familie, die davor bewahrt blieb. Gott hatte dann irgendwann genug und schickte die Sintflut (1. Mose 6,13). Nun gibt es einen geschichtlich-geistlichen Zusammenhang zwischen dem, was Gott dem Noah mit dem Bau der Arche gebot, und dem, was Gott mit dem Evangelium bezweckte, nämlich unsere Errettung und Erlösung.

Fortsetzung morgen...

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