mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 6713 - Mon., 08 Feb 2021

Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke! Teil 1

„Aber am letzten, dem großen Tag des Festes stand Jesus auf, rief und sprach: Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, welche an ihn glauben; denn der Heilige Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht war“.

Johannes 7, 37-39


Gott schuf den Menschen als ein Bild, das IHM gleich sei (1. Mose 1, 26-27). Man konnte den Menschen ja nicht mit sich selbst vergleichen und abbilden, denn es gab ja vorher nichts Vergleichbares. Es ist nicht Gottes Ziel gewesen im Sinne seines Wesens eine Evolution oder Entwicklung voranzutreiben oder zu verursachen. Gott ist kein Biologe oder Ingenieur, und der Mensch kein Experiment aus einem außerirdischen Versuchslabor. Gottes Absicht ist, den Menschen so zu machen wie er selbst ist - nämlich überaus bedeutend und makellos (Matthäus 5,48: „Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist“!). Um das zu erreichen wurde Gott wie wir - ein Mensch, nur ohne Sünde (Hebräer 4,15) - und ER hat die Welt mit sich selbst in Jesus Christus verbunden und gerecht gemacht (2. Korinther 5, 18-19: „Das alles aber [kommt] von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Jesus Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat; weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, indem er ihnen ihre Sünden nicht anrechnete und das Wort der Versöhnung in uns legte“.). Wer das so glaubt, ist und bleibt gerecht vor Gott. Der Apostel Paulus schreibt entsprechend in Philipper 3, 7-11: „Aber was mir Gewinn war, das habe ich um des Christus willen für Schaden geachtet; ja, wahrlich, ich achte alles für Schaden gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe; und ich achte es für Dreck, damit ich Christus gewinne und in ihm erfunden werde, indem ich nicht meine eigene Gerechtigkeit habe, die aus dem Gesetz kommt,...

...sondern die durch den Glauben an Christus, die Gerechtigkeit aus Gott aufgrund des Glaubens, um Ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, indem ich seinem Tod gleichförmig werde, damit ich zur Auferstehung aus den Toten gelange“
. Die Kraft der Auferstehung ist eine gewaltige, allmächtige und wunderbare Kraft. Diese Kraft hat aus Sündern Gerechte gemacht. Und diese Kraft hat auch im Heiligen Geist Wohnung in den Gläubigen genommen (Johannes 14,23). Das ist der Gott, mit dem wir es zu tun haben. Was wir in der Bibel gelehrt und aufgezeigt bekommen, ist das Gegenteil von allem, was eine Potenzierung mit sich selbst zur Folge hätte - als da wären: SELBST-Bewußtsein, SELBST-Erfüllung, SELBST-Verteidigung, SELBST-Wert, SELBST-Beweihräucherung, SELBST-Glaube, SELBST-Verständnis, SELBST-Liebe, SELBST-Analyse, SELBST-Erlösung...! Jesus entäußerte sich selbst und hat unsere sündige ICH-Bezogenheit ans Kreuz schlagen lassen (Philipper 2, 6-7). Darum sagte Paulus auch in Galater 2.20: „Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir“. Und damit ist der Heilige Geist gemeint.

Fortsetzung morgen...

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