mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 6634 - Sat., 21 Nov 2020

Lockdown 2

Solange es wüst liegt, wird es ruhen, weil es nicht ruhen konnte an euren Sabbaten, während ihr darin wohntet.

3.Mose 26:35


Wir leben in einer schweren Zeit. Covid 19 hält uns in Atem. Die Fallzahlen sind viel zu hoch, die Krankenhaus Ressourcen werden gering und man befürchtet den Zusammenbruch des gesamten Gesundheitssysthems. Es muss etwas geschehen, der Virus gehört eingedämmt.

In vielen Ländern der Welt wurde nun der 2. Lockdown ausgerufen, so auch bei uns in Österreich. Die Gastronomie und Wirtschaft wurde bis auf die lebensnotwendige Versorgung zugemacht, heruntergefahren. Die Menschen dürfen sich nur begrenzt nach draußen begeben. Wie im Frühjahr sind wir nun gezwungen zurückzuschalten, damit sich das Land erholt.

Die Frage nach dem Schuldigen wird laut! Die einen geben der Regierung die rote Karte, andere beschuldigen die Verschwörungstheoretiker und Maskenverweigerer. Das Hauptproblem denke ich, ist in der Menschlichkeit zu finden, denn würde man im Vernünftigen Miteinander nach der Lösung suchen, hätten wir es sicher leichter. Wem nützt das ganze Gestreite um richtig oder falsch, Fakt ist der Virus ist nun mal da und breitet sich aus. Jetzt bleibt uns nichts anderes übrig als stillzuhalten und abzuwarten, bis die Fallzahlen sinken.

Alles hat seine Zeit ( Prediger 3:1)und alles ist schon einmal gewesen, (Prediger 3:15) so erinnert mich unser auferlegtes stillhalten an die Israeliten in der Wüste. Weil sie sich nicht an die Regeln hielten, hat Gott sie zum Lockdown gezwungen. (3. Mose 26:35) Er wusste, dass sie diese Maßnahme brauchten, um zur Ruhe zu kommen, er wusste, dass sie ohne Lockdown weitermachen würden wie bisher.

(Prediger 8:6 )
Denn alles hat seine Zeit, und für jede Situation gibt es ein entsprechendes Verhalten. Doch auf dem Menschen lastet eine schwere Not:

Der Mensch denkt, aber Gott lenkt seine Schritte. (Sprüche 16:9) So bin ich mir sicher, dass Gott seine Hand ihm heutigen Geschehen hat. Er lässt es zu, dass das Land heruntergefahren wird, damit es zur Ruhe kommt, sich erholen kann. Früher wie heute tragen wir Menschen die Konsequenz unseres Handeln und so sind wir mit eingebunden und können uns alle nicht rausreden, das es mit uns nichts zu tun hat. Der Lockdown bringt die nötige Ruhe und die Möglichkeit die eigene Verantwortung zu überdenken um sie beim Neustart umzusetzen.

Geben wir unser bestes und vor allem Gott die Ehre! Amen

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