mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 6630 - Tue., 17 Nov 2020

Gott hält immer sein Wort

Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, da ja Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein

Röm 8,9


Wahrheiten können von zwei Gesichtspunkten aus betrachtet werden. Einmal von Gott aus und einmal vom Menschen aus. Das gilt auch für die Erfüllung mit dem Heiligen Geist. “Werdet voll Geistes” weist auf die menschliche Seite. Man kann das mit einem Mutt-Kind-Verhältnis vergleichen. Es gibt Mütter, die vertrauen ihr Kind einer Nanny oder dem Kindergarten an. Sie bewirken kaum selber etwas. Gelegentlich schauen sie, was für Fortschritte ihr Kind macht. Andere Beschäftigungen sind ihnen aber anscheinend wichtiger. Ich habe ein Gymnasium besucht an dem ein Internat angeschlossen war. Teilweise fuhren die Kinder nur in den Ferien zu ihren Eltern. Ein Mitschüler erklärte seinen Eltern: Ich stehe gut, Abi – alles klar. Dann kam ein Brief bei den Eltern, dass er wegen schlechter Schulnoten nicht die Zulassung zum Abitur bekam. Er wurde direkt vom Internat genommen. Eine Mutter, die ihr Kind um sich herum hat, denkt und handelt anders. Ihre Gedanken und Aktionen und ihre Zeit ist mit um das Kind gewidmet. Das gibt es persönliche Momente des Naheseins.
So ist es auch mit der geistlichen Gesinnung. Der Heilige Geist soll uns in Besitz nehmen und uns ganz erfüllen. Ein Wasserglas kann nicht mit Luft und Wasser gefüllt sein. Eine Sache muss raus. So ist das auch beim Menschen. Das Herz kann nicht mit zwei Dingen hundertprozentig gefüllt sein. Eine Sache muss ganz raus, bevor das andere hundert Prozent ausfüllen kann. So wird unser Herz nach und nach mit dem Heiligen Geist gefüllt. Nach und nach erkennen wir unsere schlechten Gewohnheiten, unsere Sünden und können sie abgeben. Sind wir auf dem Weg mit Gott, so erfahren wir seinen Segen und Schutz. Diese Erfahrungen sind mit Erlebnissen und Gefühlen verbunden. Dabei erfahren wir: Gott hält sein Wort. In der Bibel stehen Verheißungen, auf die wir uns verlassen sollen und können. Erwarten wir das nicht, so werden wir sie evtl. auch nicht erleben.
Bitten ist nicht, dass man schon etwas bekommt. Viele wollen, dass etwas geschieht, anstatt daran zu glauben. Kinder haben noch den Glauben, dass versprochene Dinge eintreten werden. Leider haben wir Erwachsenen schon zu viele Entschäungen erlebt, dass wir an den Verheißungen zweifeln. Gott gab uns aber schon: Gaben, Glauben und seinen Sohn.
Ich wünsche dir heute, dass du störende Sachen abgeben, du ein freudiges Herz erleben kannst und versprochene Verheißungen erfahren darfst.

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