mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 6576 - Thu., 24 Sep 2020

Heiligt euch! Teil 2

Josua sprach zum Volk: Heiligt euch, denn morgen wird der Herr unter euch Wunder tun!«

(Josua 3:5 )


Die menschliche Vorstellungen von Heiligkeit ist mit einer Leistung verbunden. Für uns heißt Heiligung oft Verzicht, Entbehrung, Erbringen einer bestimmten Leistung, ein dem Gesetze angepasstes Verhalten. Gerade das ist Heiligung nicht! Das ist eine Verlagerung des Wesentlichen vom Objekt auf das Subjekt!
Heiligung hat mehr mit dem Objekt, mit dem heiligen Gott zu tun hat als mit dem Subjekt, uns Menschen! Heiligung heißt Hingabe an den heiligen Gott, nicht sich abmühen in gesetzlichen Verhaltensnormen. Heiligung heißt: Wir haben es mit einem heiligen Gott zu tun, der uns erlöst hat. Wir dienen ihm aus Liebe in Heiligkeit und Gerechtigkeit! Heiligkeit ist ein Geschenk der Gnade Gottes und kann nicht mit irgendeiner Leistung verdient werden.
Überall dort, wo Menschen in Hingabe Gott begegnen, dort gibt es auch wirkliche Veränderung! Ein Mensch, der vor das Angesicht des heiligen Gottes getreten ist, der kann nicht derselbe bleiben!

3. Heiligung lässt uns die Wunder Gottes erkennen!
Das Volk Israel war aufgerufen, sich zu heiligen. Ohne diesen Akt der Hingabe wären sie nicht bereit für das Wunder Gottes gewesen. Danach aber erfuhren sie, dass sie trockenen Fußes durch den gestauten Jordan ziehen konnten! 2 Millionen Menschen ziehen durch einen Fluss, der zur Zeit der Überschwemmung ziemlich breit und reißend gewesen sein mag. Das ist Gottes Größe! Das war nur eine Kleinigkeit für ihn. Doch zuvor musste das Volk sich heiligen.
Viele Gläubige klagen oft darüber, dass sie Gott nicht mehr so erleben, sie jammern, dass die Wunder nur immer andere sehen und erfahren! Liegt eventuell das Problem oft bei ihnen selbst? Das Problem heißt Heiligung oder eben mangelnde Hingabe! Man will das Wunder selbst herbeizaubern durch vermehrte Anstrengung im Gebet, man will Gott beeindrucken durch das Halten von bestimmten Regeln und Normen. Aber Gott lässt sich weder beeindrucken noch erpressen! Gott will unsere Hingabe. Gott will unsere Bankrotterklärung. Weil wir nichts haben nichts und können, beleidigt dies unseren Stolz. Darum versuchen wir es lieber weiter mit frommer Leistung, denn da haben wir etwas vorzuzeigen. Gottes Aufruf gilt uns persönlich: »Heiligt euch, denn morgen wird der Herr unter euch Wunder tun!«

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