mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 6497 - Tue., 07 Jul 2020

Wunderwerk Gottes

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. …. und er sah, dass es gut war.

1Mo 1,1


Als Kind habe ich viel Zeit mit meinem Papa im „Knüsterkeller“ verbracht. Es war ein schmaler Kellerraum, in dem eine Werkbank stand und viele kleine Sortierkästchen mit Schrauben, Lüsterklemmen, Kontakten, Widerständen, Schaltpläne von Radio und Autos...... Handwerkszeug und einem Lötkolben. Ich fand es faszinierend, wie aus den kleinen Einzelteilen etwas Funktionierendes entstand. Verstanden habe ich nichts, aber ich suchte Papas Nähe.
Am Wochenende stand ein Wagen auf der Hebebühne und ich half durch Handreichungen bei der Reparatur. Es ist schon bewundernswert, wie aus all den großen und kleinen Teilen an der richtigen Stelle ein Fortbewegungsmittel herauskommt. Sollte nur ein Teil fehlen oder falsch sitzen, so kann es zu Problemen kommen, Teile halten nicht und man bleibt eventuell liegen.

Gott hat auch seine Schaltpläne und schaffte Wunderwerke.
Gott erschuf eine wunderbare Welt mit Regeln und Naturgesetzen. Adam und Eva durften in einem Paradies leben und sollten nur von einem Baum nicht essen. Das Verbotene war damals anscheinend schon interessant. Josef erlebte ein Leben mit auf und ab. Mal war er oben und mal im Tief: vom Vater geliebt und bevorzugt, im Brunnen, Verkauf, Berater, verleumdet, Gefängnis, Traumdeuter, Berater und Vorbereiter zur Rettung seiner Brüder und seinem Vater. Viele Puzzleteile ergeben ein Bild und jedes Teil hat seinen wichtigen Platz. So auch jedes Erlebnis im Leben des Josef.
Zur Errettung der Menschen schickte Gott seinen Sohn als Baby auf die Welt. Er durchlitt Gefühle und Schmerzen, wie andere Menschen auch. Als die Zeit kam, musste Jesus den vorgeplanten Weg durchleiden. Er wusste, dass der Tod aber nicht das Ende sein wird. Wir spüren oder sehen oft, welchen Weg wir nehmen oder was wir tun sollen. Da es uns aber nicht in den Kram passt, gehen wir lieber unseren Weg. Gott lässt uns den Umweg gehen, bleibt aber bei uns, weil wir sein Augapfel sind. Besonders in Zeiten der Anfechtung ist er bei uns. In der Zeit von Covid 19 ging es uns prinzipiell gut, denn wir konnten einkaufen und hatten in Auswahl genug zu essen und zu trinken.
Gott hat eine persönliche Beziehung zu uns. Er nennt uns beim Vornamen und wir dürfen Vater bzw. Papa zu ihm sagen. Alles dürfen wir ihm sagen und beichten. Er gibt uns Kraft, Geduld, innere Zufriedenheit und Liebe, um die alltäglichen Situationen zu meistern und zu bewältigen. Wir werden stark , wenn wir uns durch Krisen durchgekämpft haben. Auch für unser Leben hat Gott einen wunderbaren Schaltplan, um uns zum funktionierenden Ziel zu bringen. Für jeden Menschen hat Gott eine Funktion, die er im Schaltplan eingebaut hat.
Ich wünsche dir heute die Kraft, alles mit IHM zu meistern und damit ein freudiges Relais in seinem Plan zu sein.

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