mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 6489 - Mon., 29 Jun 2020

Im Auftrag des Vaters

Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage

Johannes 6,44


Unserem Auftrag entsprechend sollen wir Menschen zu Gott führen, doch manchmal verzweifeln wir daran, weil sich so mancher nicht führen lassen will. Ist es dann nicht auch legitim darüber nachzudenken, warum es so ist? Liegt es am Menschen selbst, dass er sich nicht nach Gott austrecken möchte, oder liegt es an mir und meiner Methode von Gott zu erzählen? Oder liegt es gar an Gottes Zeitplan oder Wille, jenen zu erretten?

Bei einigen meiner Kontakte bin ich oft versucht, meine Funktion als Seelsorger, Wegbegleiter und Evangelist einzustellen, weil ich das Gefühl nicht loswerde, ich würde Perlen vor die Säue schmeißen. Kennt ihr das Gefühl?

Ich bin froh dass Gott selbst weitaus langmütiger und geduldiger ist als wir es sind und dass er immer noch Ausschau hält, ob irgendwo ein Mensch nach ihm fragt.

(Psalm 14:2)
Der HERR schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, dass er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage

Ich las in meiner Bibellese über den Kämmerer von Äthiopien, (nachzulesen in Apostelgeschichte 8: 26-40)
Er war ein suchender Mensch. Gott sah ihn und erkannte, dass dies einer war wie im Psalm 14 beschrieben steht. Ein kluger Mensch, der mehr von Gott wissen wollte. Deswegen schickte er Philippus, mit dem Heiligen Geist erfüllt, zu ihm hin.
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(Apostelgeschichte 8:35)
Philippus aber tat seinen Mund auf und fing mit diesem Schriftwort an und predigte ihm das Evangelium von Jesus.

Gott Vater gab ihm den Auftrag und Philippus erfüllte ihn im Gehorsam, nur deswegen konnte er dem Kämmerer die Augen und das Herz für Jesus öffnen.

(Johannes 6,44)
Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.

Jesus selbst sagt, niemand kann zu ihm kommen, wenn es nicht vom Vater selbst herbeigeführt ist, so war es beim Kämmerer aus Äthiopien und auch bei uns selbst. Deswegen lassen wir uns nicht entmutigen, auch wenn uns manchmal das Gefühl überrollt, dass alles, was wir an Wort Tat und Zeit für unsere Kontakte aufbringen, umsonst sei. Denn es steht geschrieben (Jesaja 55:8-11) dass Gott weitaus höher denkt als wir.

Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege - Spruch des HERRN. So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege und meine Gedanken über eure Gedanken. Denn wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, ohne die Erde zu tränken und sie zum Keimen und Sprossen zu bringen, dass sie dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen, (2.Kor 9,10) so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, ohne zu bewirken, was ich will, und das zu erreichen, wozu ich es ausgesandt habe.

Darauf können wir vertrauen. Amen

Seid herzlichst gesegnet, eure

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