mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 6393 - Wed., 25 Mar 2020

Mensch, du hast dich nicht verändert

Aber nun, HERR, du bist doch unser Vater! Wir sind Ton, du bist unser Töpfer, und wir alle sind deiner Hände Werk.

Jes 64,7


Diesen Satz könnte eventuell mancher sagen, wenn man Klassentreffen hat. Unser Abijahrgang plant ein Treffen und ich bin wirklich gespannt, ob man die Mitschüler wiedererkennt. Sagt man dieses Kompliment, so meint man eher das Äußere.
Aber ist es wirklich positiv und virteilhaft, sich in den letzten zehn, zwanzig Jahren nicht verändert zu haben? Leben bedeutet Wachstum und Reifen. Jede Art von Leben ist in ständiger Veränderung begriffen. Jeder Tag, jedes Erlebnis, jede Begegnung formt den Menschen wie die Hände den Tonkrug. Das ganze Leben ist ein andauerndes Wchsen, ein Weitergehen und Reifen. Die Überschrift könnte man dann eher als Beleidigung auffassen und tut mehr weh ls gut. Der Mensch wäre in seiner Entwicklung stehengeblieben und müsste sich fragen: Habe ich keine Verantwortung übernommen, keine Pflichten erfüllt, bin ich blind durch das Leben gegangen?
Der Satz könnte Menschen aufrütteln und für eine Weiterentwicklung offen machen. Routine, Gleichmaß und Überdruss werden erkannt und die Erkenntnis, dass noch kein erfülltes Leben war, kommt hinzu. Leben heißt vorankommen buw. Weiterwachsen und deshalb lohnt sich immer ein Aufraffen. Dieses Aufraffen kann mit Verlusten einhergehen, weil man Kollegen, Freunde, Verwandte, Eltern oder gar Kinder verliert. Da gibt es dann andere Meinungen, die zu Zwietracht führen oder schuldige Tatsachen geklärt werden, die zu einer dauerhaften Abspaltung führen können. Sirach 13,25 Das Herz verändert des Menschen Gesicht, sei es zum Guten, sei es zum Bösen.
Es gibt Höhen und Tiefen im Leben eines Menschen. Sie formen uns. Wenn wir Jesu Geschenk angenommen haben, können wir nicht anders, als uns zu verändern, Tatsachen zu klären. Mit ihm gibt es ein Weitergehen und Wachstum. Auf dem Wege werden uns Steine in den Weg gelegt, die uns am Weitergehen hindern wollen. So schwer diese Hindernisse sind und welche Konsequenzen diese haben können, so sollen wir doch auf seinem Wege bleiben und nicht umkehren oder einen Umweg gehen. Spätestens, wenn der Weg wieder eben und ohne Hindernisse ist, können wir eigentlich dankbar zurücksehen. Er trug uns durch den Start des erneuten Wachstumsschritt. Äußerlich können wir ja ruhig so bleiben, aber die inneren Werte des Charakters, des Herzens und der Seele die dürfen und sollen sich verändern.
Habe heute den Mut, wenn du merkst, Gott will mit dir weitergehen, dann wage es.

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