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mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 6175 - Tue., 20 Aug 2019

Nutze deine Neugeburt

''Da seine göttliche Kraft uns alles geschenkt hat, was zum Leben und [zum Wandel in] Gottesfurcht dient, durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch [seine] Herrlichkeit und Tugend, durch welche er uns die überaus großen und kostbaren Verheißungen gegeben hat, damit ihr durch dieselben göttlicher Natur teilhaftig werdet, nachdem ihr dem Verderben entflohen seid, das durch die Begierde in der Welt herrscht, so setzt eben deshalb allen Eifer daran und reicht in eurem Glauben die Tugend dar, in der Tugend aber die Erkenntnis, in der Erkenntnis aber die Selbstbeherrschung, in der Selbstbeherrschung aber das standhafte Ausharren, im standhaften Ausharren aber die Gottesfurcht, in der Gottesfurcht aber die Bruderliebe, in der Bruderliebe aber die Liebe''.

2. Petrus 1, 3-7


Was bezeichnet man als die ''göttliche Natur''? Es ist im Grunde alles das, was sich nach dem einen, wahren und ewigen Gott im Glauben und Vertrauen ausstreckt. Die entsprechende Person das also auch unbedingt will und kann und beständig sucht. Die ''alte Natur'' tut das nicht und hat daran auch kein Interesse. In Römer 8, 6-8 schreibt der Apostel Paulus: ''Denn das Trachten des Fleisches ist Tod, das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden, weil nämlich das Trachten des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist; denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht, und kann es auch nicht; und die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen''. Wir Christen sind als Personen von neuem geboren. Wir sind keine frommen Roboter, denen man eine himmlische Batterie eingesetzt hat, und die uns dann zum laufen bringt. Nein, sondern wir sind eine Person, die vor Gott steht und als Gläubige dann auch so etwas wie eine Verantwortlichkeit haben, aus unserem geschenkten neuen Leben im Geist Christi etwas Positives und Sinnvolles zu bewirken - jeden Tag. Wir müssen das nicht zwangsläufig und können uns auch mehr oder weniger dem Müßiggang ergeben und unser Leben weitgehend in einer gewissen lethargischen Gleichgültigkeit herunterleiern. Und wenn wir ehrlich sind, kennen wir das ja alle und erleben es immer mal wieder. Aber, im Gegensatz zu den Menschen ohne Glauben an Jesus Christus, haben wir stets die Möglichkeit für Gott, in Gott und zu Gott hin praktisch und geistlich zu handeln. Und das wir dies tatsächlich können, sollte uns motivieren und auch zu einer gereiften und mündigen Art und Weise der Nachfolge bereit machen. Daß wir Sünder sind ist uns sozusagen schon von Anfang an mitgegeben worden. Aber wie weit dies negative Auswirkungen hat auf mein neues Leben aus Gott, ist von meinem persönlichen Alltag und was ich daraus mache abhängig. Was zeichnet die alte Natur vor allem aus? Es ist die Lust am Bösen und die Rebellion gegen Gott. Darum streitet auch das Fleisch gegen den Geist (Galater 5,17). Der neue Mensch hat Freude an Heiligkeit und daran Gutes zu tun. Zudem weiß er sich von Gott abhängig - von seiner Gnade, Barmherzigkeit, Führung und von seiner Kraft. Der geistliche Mensch weiß, daß er es mit einem allwissenden, allgegenwärtigen und allmächtigen und ewigen Gott zu tun hat, der keine Fehler macht und dessen Motivation Gnade und Liebe ist.

Das Fleisch strebt nach Unabhängigkeit und Selbstbewusstsein. Aber das lehrt die Bibel nicht und es ist auch keine Freiheit, wenn man sich für autonom hält und sich einbildet stark zu sein - es ist eine Lüge. Wir sind schwach und abhängig. Und wer steht letztlich für diese Lüge? Es ist der Vater der Lüge - der Teufel. Jesus sprach zu den arroganten Juden, die Jesus für einen Betrüger und Irrlehrer hielten Klartext. In Johannes 8,44 steht entsprechend: ''Ihr habt den Teufel zum Vater, und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun! Der war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben''. Man kann sich also einbilden im Sinne Gottes zu leben und zu reden, und doch an der Wahrheit vorbei glauben und andere dafür anfeinden, die es eben anders sehen. In so einer Zeit leben wir jetzt. In 2. Timotheus 4, 3-4 heißt es warnend: ''Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden''. Die Geister zu unterscheiden ist auch etwas, was einige aus der Neugeburt heraus praktisch umsetzen können (1. Korinther 12, 8-10: ''Dem einen nämlich wird durch den Geist ein Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber ein Wort der Erkenntnis gemäß demselben Geist; einem anderen Glauben in demselben Geist; einem anderen Gnadengaben der Heilungen in demselben Geist; einem anderen Wirkungen von Wunderkräften, einem anderen Weissagung, einem anderen Geister zu unterscheiden...''.). Da sollten wir unbedingt darauf achten, das mitnehmen und aufmerksam sein. Wir haben als Menschen, die aus Wasser und Geist von neuem geistlich geboren wurden (Johannes 3,5) ein wirksames Potenzial um in dieser Welt in Wahrheit und Klarheit Gott und den Menschen zu dienen. Gott achtet auf den Geist den er uns gab und will, daß wir daraus Kraft und Hoffnung ziehen - ganz praktisch und Gott zur Ehre. Amen.

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