mobi.daily-message.de die mobile Kurzandacht Nr.: 5947 - Fri., 04 Jan 2019

Gut dass wir einander haben!

Seid so unter euch gesinnt, wie es der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht

Philipper 2/5


Wir hatten diese Woche in unserem Heim Leitungskreistreffen. Es ist immer schön wenn wir alle zusammen kommen, uns gegenseitig austauschen, altes und neues besprechen, um dann füreinander und für die Gemeinde zu beten. Zuerst gab es ein kleines Abendessen, welches mein Mann mit einem Tischgebet segnete. Sein Gebet erhielt auch den Dank dafür, dass wir uns alle mögen, denn es ist unbedingt erforderlich wenn wir gemeinsam der Gemeinde vorstehen. Der Gemeindeleiter nahm diese Gedanken gleich zur Einleitung hinzu, denn es ist nicht selbstverständlich, dass es so ist. Doch wir haben ja Jesus in unserer Mitte und nehmen sein Wort als Leitfaden für unsere Zusammenarbeit und so sind alle der Meinung, gut dass wir einander haben.

(Philipper 2/1-17)
Leben in der Gemeinschaft mit Christus
Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, so macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid. Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst, und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient. Seid so unter euch gesinnt, wie es der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht: Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. Also, meine Lieben, – wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit – schaffet, dass ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern. Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen. Tut alles ohne Murren und ohne Zweifel, damit ihr ohne Tadel und lauter seid, Gottes Kinder, ohne Makel mitten unter einem verdorbenen und verkehrten Geschlecht, unter dem ihr scheint als Lichter in der Welt,
dadurch dass ihr festhaltet am Wort des Lebens, mir zum Ruhm an dem Tage Christi, sodass ich nicht vergeblich gelaufen bin noch vergeblich gearbeitet habe. Und wenn ich auch geopfert werde bei dem Opfer und Gottesdienst eures Glaubens, so freue ich mich und freue mich mit euch allen.

Paulus hilft uns mit seinen Worten zur gelingenden Gemeinschaft und Manfred Siebald bringt es nachfolgend mit seinem Lied auf den Punkt. Amen

Gut das wir einander haben.

Gut, dass wir einander haben, gut, dass wir einander sehn, Sorgen, Freuden, Kräfte teilen und auf einem Wege gehn. Gut, dass wir nicht uns nur haben, dass der Kreis sich niemals schließt und dass Gott, von dem wir reden, hier in unsrer Mitte ist.

Keiner, der nur immer redet; keiner, der nur immer hört. Jedes Schweigen jedes Hören, jedes Wort hat seinen Wert. Keiner widerspricht nur immer, keiner passt sich immer an. Und wir lernen wie man streiten und sich dennoch lieben kann.

Gut, dass wir einander haben, gut, dass wir einander sehn, Sorgen, Freuden, Kräfte teilen und auf einem Wege gehn. Gut, dass wir nicht uns nur haben, dass der Kreis sich niemals schließt und dass Gott, von dem wir reden, hier in unsrer Mitte ist.

Keiner, der nur immer jubelt; keiner, der nur immer weint. Oft schon hat uns Gott in unsrer Freude, unsrem Schmerz vereint. Keiner trägt nur immer andre; keiner ist nur immer Last. Jedem wurde schon geholfen; jeder hat schon angefasst. Keiner ist nur immer schwach, und keiner hat für alles Kraft. Jeder kann mit Gottes Gaben das tun, was kein anderer schafft. Keiner, der noch alles braucht, und keiner, der schon alles hat. Jeder lebt von allen andern; jeder macht die andern satt.

Gut, dass wir einander haben, gut, dass wir einander sehn, Sorgen, Freuden, Kräfte teilen und auf einem Wege gehn. Gut, dass wir nicht uns nur haben, dass der Kreis sich niemals schließt und dass Gott, von dem wir reden, hier in unsrer Mitte ist.

https://www.youtube.com/watch?v=g2Aonkp2r58

Herzlichst, eure

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